Das Volk der Bäume

Fremd, unheilvoll, unaufhaltsam und brillant – ich stecke mitten in der Lektüre von Hanya Yanagiharas „Das Volk der Bäume“, und alle paar Seiten läuft mir ein Schauder über den Rücken. Weil es so spannend ist? Nicht so sehr. Eher weil mich das Buch fesselt, obwohl ich die schlimmsten Vorahnungen hege.

Wenn man Yanagiharas Erfolgsroman „Ein wenig Leben“ gelesen hat, dieses grausige Meisterwerk, weiß man, was die Amerikanerin ihren Figuren zustoßen lassen kann. Und auch bei dieser Geschichte ahnt man es ab Seite eins.

Trotzdem folgt man dem jungen Wissenschaftler Norton Perina im Jahr 1950 auf eine faszinierende Reise zu der fiktiven Pazifikinsel Ivu´ivu. Im dichten Dschungel der Insel – Paradies und Hölle zugleich – sucht Norton das Abenteuer und findet etwas Unglaubliches: ein Volk, das die Unsterblichkeit entdeckt hat. Damit setzt er Ereignisse in Gang, die er nicht aufhalten kann, vielleicht gar nicht aufhalten will. Nortons Reise hat nicht nur zur Folge, dass die bis dato isolierten Inselbewohner mit den Übeln der westlichen „Zivilisation“ in Berührung kommen, sondern sie bringt auch ihn selbst an den Rand seiner Abgründe – und vermutlich darüber hinaus.

Kaum eine Autorin fordert ihre Leser emotional so sehr heraus wie Hanya Yanagihara. In diesem Roman lauert das Grauen zwischen den Zeilen und im Zwielicht des ivu´ivuianischen Dschungels. Noch kenne ich das Ende nicht, aber ich bin mir sicher: Ich werde erschüttert und um viele Gedanken reicher sein.

Das schafft nicht jedes Buch.

Dystopie eines Hellsehers

Deon Meyer schreibt wunderbare Südafrika-Krimis. Voller Vorfreude habe ich im Februar dieses Buch, das bei uns 2017 erschien und das schon recht lange auf mich wartete, zur Hand genommen. Doch diesmal ist alles anders. Deon Meyer hat die Dystopie entdeckt.

Ein Fieber löscht 95% der Menschheit aus. Hervorgerufen durch ein |Achtung!!!| mutiertes Corona-Virus.

Klappentext: Nicolaas Storm erzählt eine große Geschichte – darüber, wie er gemeinsam mit seinem Vater einen Platz zum Leben sucht. Ein Fieber hat die Welt verändert: Gangs ziehen umher, es gibt keinen Strom mehr, wilde Tiere bedrohen die Dörfer. Wie die ersten Siedler müssen die Menschen alles neu lernen. Den vielen Widrigkeiten zum Trotz glaubt Nico an einen Neuanfang, und er verliebt sich in Sofia, das wildeste Mädchen, dem er jemals begegnet ist. Dann aber passiert ein Mord, der alles verändert.

700 spannende Seiten über das Zusammenleben, über Verantwortung.

Ja! unbedingt lesen.

 

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus

 

 

 

 

Wasyl Bagdaschwili, Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus, Coppenrath Verlag 2018, ISBN 978-3-649-62767-8

 

Mit wunderbaren reich mit Gold verzierten Bildern hat Wasyl Bagdaschwili die biblische Weihnachtsgeschichte illustriert für das hier vorliegende Bilderbuch des Coppenrath Verlags, der schon lange unter anderem religiöse Kinderbücher verlegt.

 

Der unbekannte Erzähler hat die Überlieferung der Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus sehr kindgerecht nacherzählt.  Die Szene, als der Engel den Hirten auf dem Feld die frohe Botschaft übermittelt, ist durch aufklappbare Seiten zum inhaltlichen und auch zum künstlerischen Mittelpunkt des Buches gemacht worden, was ich für sehr gelungen halte.

 

Das großzügig in Ganzleinen gebunden Bilderbuch eignet sich hervorragend als Geschenk für Kinder ab etwa drei Jahren. Die Bedeutung des erzählten Geschehens ist allerdings auf der letzten Seite auf die Worte „dass der Heiland der Welt geboren war“ beschränkt. Hier wären gerade auch angesichts des oft fehlenden biblischen Wissens in vielen Familien weitere kindgerechte theologische Erklärungen sinnvoll gewesen.

 

Dennoch ragt das Buch unter den vielen als Bilderbuch publizierten Weihnachtsgeschichte vor allem durch seine beeindruckenden Illustrationen heraus.

Kuckuck, wer bist du?

 

 

 

Yayo Kawamura, Kuckuck, wer bist du, arsedition 2019, ISBN 978-3-8458-3359-0

 

Alle Kinder lieben es, wenn man mit ihnen das seit Generationen beliebte Versteckspiel „Kuckuck“ spielt, sich kurz wegdreht oder hinter etwas verbirgt, um dann mit einem lauten „Kuckuck“ wieder aufzutauchen.

 

Das hier vorliegende kleine und handliche Bilderbuch für kleine Kinder ab etwa 18 Monaten ist eine schöne Variante dieses beliebten Spiels.

 

Auf der linken Seite des Buches wird insgesamt acht Mal gefragt. „Kuckuck, wer bist du?“ Ein Guckloch auf der rechten Seite zeigt die Umrisse des zu erratenden Tieres. Wenn die Kinder dann umblättern – geraten oder nicht, finden sie die richtige Lösung der Aufgabe in einem Bild des gefragten Tieres.

 

Und so sollen geraten werden der Eisbär, die Giraffe, ein Chamäleon, ein Hase, ein Esel, Marienkäfer, Wale (sehr schwer!) und ein Pfau.

 

Nach mehrmaligen Versuchen, werden sich Kinder alle Tiere gemerkt haben, und dann noch lange große Freude daran haben, sie immer wieder zu erraten.

 

Eine schöne Interpretation eines alten Kinderspiels.

Fliege fort, fliege fort

 

 

 

Paulus Hochgatterer, Fliege fort, fliege fort, Deuticke Verlag 2019, ISBN  978-3-552-06403-4

 

Schon in seinen beiden hervorragenden Romanen „Die Süße des Lebens“(2006) und  „Das Matratzenhaus“ (2010) hatte der in Wien lebende und dort als Kinderpsychiater arbeitende Schriftsteller Paulus Hochgatterer ein Ermittlerduo vorgestellt, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte.

 

Da ist zum einen Raffael Horn, ein in einer Klinik arbeitender Kinderpsychiater. In diese Person und ihre Ansichten politischer und psychologischer Natur hat Hochgatterer vermutlich sehr viel Eigenes hineingelegt. Horn schaut ohne Illusionen auf sein Leben und seine Tätigkeit:

„Das Leben geht immer schlecht aus. Als Psychiater bin ich in Wahrheit mit nichts anderem beschäftigt als damit, den Menschen vorzumachen, dass es nicht so ist. Ich bin ein Gaukler, dachte er. Dass das Leben immer schlecht ausgeht, ist Grund genug, verrückt zu werden oder sich aufzuschneiden oder sich Heroin in die Venen zu hauen, aber das darfst du nicht laut sagen.“ („Die Süße des Lebens“)

 

Dabei wird er nie zynisch, sondern er trägt zutiefst menschliche Züge, sowohl in seinen beruflichen, als auch in seinen privaten Beziehungen. Er macht sich keine Illusionen, nicht über die Politik seines Heimatlandes Österreich und der Notablen seiner Stadt Furth , in die er nach seiner Facharztausbildung in Wien zusammen mit seiner Frau gezogen ist, und auch nicht über seine Beziehung zu seinen Kindern.

 

Zum anderen ist Teil des Duos der Kriminalkommissar Ludwig Kovacs, der, geschieden, in einer lockeren, von seiner Seite aus hauptsächlich sexuell orientierten Beziehung mit Marlene, der Betreiberin eines Secondhand-Shops lebt, mit der er sich in der Regel einmal in der Woche zu einem Essen und anderen Bedürfnisbefriedigungen trifft. In seinen einsamen Nachtstunden blickt er durch ein Fernrohr in die Weite des Universums, und versucht dabei seine Gedanken und Gefühle zu ordnen.

 

Beide sind mittlerweile älter geworden. Horn spricht oft laut aus, was er denkt und schlägt sich mit seinem renitenten Sohn Tobias herum, den Hochgatterer in den vielsträngigen Handlungsverlauf des Buches einbezogen hat, und Kovacs steht kurz vor seinem Ruhestand und lässt sich von nichts und niemand aus der Ruhe bringen

 

Obwohl sie sich auch in diesem Buch nicht persönlich begegnen, sind Horn und Kovacs in ihren jeweiligen Tätigkeiten konfrontiert mit den gleichen Phänomenen, bei denen etliche ältere Menschen auf mysteriöse Weise zu erheblichem körperlichem Schaden kommen. Sie haben zunächst nur eines gemeinsam: sie schweigen eisern über den wirklichen Tathergang.

 

Unerklärlich scheinen all diese Vorkommnisse, die der Autor beschreibt. In Furth am See hat sich einiges geändert. In der sogenannten „Burg“, einem ausrangierten und halb verfallenen ehemaligen Kinderheim, hat der Staat ein Quartier für alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge des Landes eingerichtet, das nicht nur von der Bevölkerung, sondern auch von der Polizistin Petra Lindström, die zu dem Referat von Kovacs gehört, als „Lager“ bezeichnet wird. Es wird bewacht von einem privaten Sicherheitsdienst, schwarz gekleideten jungen Männern, die sich „Aktion 18“ nennen, ein klarer Hinweis auf die rechtsradikale Gesinnung dieser Truppe.

 

Etliche dieser Flüchtlinge besuchen auch das örtliche Jugendzentrum „Come In“, in der aus dem ersten Roman bekannte Benediktinerpater Joseph Bauer in einem Betreuerteam mitarbeitet.

 

All diese Menschen werden von Paulus Hochgatterer in eine Handlung eingeführt, in  der der Leser lange keine roten Faden sehen kann, sich aber an der meist in wunderbar formulierter indirekter Rede gehaltenen Sprache des Autors erfreut. Wie er die Personen in Horns und Kovacs jeweiligen Abteilungen beschreibt und ihre Beziehungen untereinander, steht in einem wohltuenden Gegensatz zu der dunklen und bedrohlich erscheinenden Welt, in der sie leben und ihren Dienst tun.

 

Immer wieder in ihre privaten Angelegenheit involviert, die Hochgatterer sensibel und warmherzig beschreibt, versuchen sie die spärlichen Anhaltspunkte, die ihnen zur Verfügung stehen, miteinander zu verbinden.

 

Als dann noch ein Mädchen spurlos verschwindet, sind sie gezwungen, in eine ganz alte, offenbar längst vergangene Geschichte einzutauchen, die zu tun hat mit der „Burg“ und dem, was darin einst vor sich gegangen ist.

 

Der Roman bietet Unterhaltung und Spannung auf einem sehr hohen sprachlichen und literarischen Niveau. In einer Danksagung nennt er seinen Roman „ein Buch über den Sieg der Imagination des Individuums über die Diktatur der gleichgerichteten Einigkeit.“

 

Paulus Hochgatterer hat erneut vieles von dem, was ihn als politischen Zeitgenossen in Österreich bewegt und beschäftigt, sehr gelungen in seine beiden Hauptfiguren gelegt und einen offenen, den Leser teilweise verstörenden Roman geschrieben, in der er Verbrechen an Kindern thematisiert, die am Rande der Gesellschaft leben. Hochgatterer erzählt auch durch seine besondere Technik undramatisch, und erzielt beim Leser dadurch eine Wirkung, die ihn aufs Tiefste berührt.

 

Ein großer Roman mit beeindruckenden Figuren.

Never stop exploring 2020

 

 

Krystle Wright, Never stop exploring 2020, Dumont Kalenderverlag 2019, ISBN 978-3-8320-4426-8

 

Der neue Kalender „Never stop exploring“ für das Jahr 2020 wird von der aus Queensland in Australien stammenden Outdoor-Spezialistin und Extrem-Fotografin Krystle Wright verantwortet.

 

Ihre spektakulären und nicht selten auch gefährlichen Fotoshootings bereitet sie zusammen mit ihrem Team lange vor. Dabei gehen die Fotografin und ihre Mitarbeiter meist physisch und psychisch an ihre Grenzen, um mit dem Kamera den einen, perfekten Moment einzufangen.

 

Für ihre Aufnahmen reist Krystal Wright an entlegene Orte dieser Erde, etwa die Baffininsel oder in  die Sahara. Sie gibt mit den Bildern dieses jeden abenteuerlustigen Menschen ansprechenden Kalenders einen Einblick in ihr Wirken als Fotokünstlerin.

 

Immer wieder begleitet sie Extremsportler und Outdoorfreaks auf ihren Touren und fotografiert sie vor sensationell schönen Hintergründen. Ähnlich wie der Fotograf des letztjährigen Kalenders Chris Burkhard hat auch Krystal Wright eine besondere Kunst entwickelt, die Extremsportler zu zeigen vor dem Hintergrund einer beeindruckenden Naturkulisse. Bei manchen Bildern muss man zweimal hinschauen, um den einzelnen Menschen, vor dem massiven Naturbild zu entdecken. Es ist dieser Kontrast, der alle Bilder des Kalenders durchzieht. Sehr gelungen.

Die Bilder atmen den Geist von Freiheit und Abenteuer, zeigen, was Menschen zu leisten vermögen und auch, wie einzigartig schön unsere Welt ist.

 

 

 

 

 

Schönheit des Nordens. Skandinavien 2020

 

Dumont Kalenderverlag, Schönheit des Nordens. Skandinavien 2020, ISBN 978-3-8320-4436-7

 

Dieser wunderschöne Wandkalender mit traumhaften Bildmotiven aus verschiedenen Ländern Skandinaviens weckt in seinen Betrachtern die Sehnsucht nach einzigartigen Landschaften und ihren Stimmungen. Für den Rezensenten, die etliche auf diesem Kalender abgebildete Orte bei zwei langen Reisen in den vergangenen Jahren besucht  hat und dabei unvergessliche Eindrücke hatte, sind die Landschaften der Lofoten, der Faröer- Inseln oder Islands eine wohltuende Erinnerung. Für denjenigen Betrachter, der Skandinavien liebt, obwohl er vielleicht noch nie dort war, werden die Bilder Motivation und Ansporn sein, einmal in seinem Leben etwas von diesen einzigartigen Landschaften zu sehen und in sich aufzunehmen.

 

Wenn man sie nämlich einmal auf sich hat wirken lassen, wird man sie ein ganzes Leben nicht vergessen, ja, man wird sogar versuchen, immer wieder dorthin zu kommen, um jene Ruhe und jenen Frieden, den sie spenden können, wieder und wieder in sich aufzunehmen.

 

Für alle Liebhaber des hohen Nordens Europas und für alle, die es noch werden wollen ist dieser preiswerte Kalender mit zwölf Bildern von renommierten Fotografen eine Augenweide, eine tägliche Erinnerung daran, welche Schönheiten diese Welt bereithält.

 

 

Curves 2020. Soulful driving

 

 

 

Stefan Bogner, Curves 2020. Soulful driving, Delius Klasing 2019, ISBN 978-3-667-11541-6

 

Der bekannte Fotograf Stefan Bogner hat in den vergangenen Jahren schon mehrere Bücher veröffentlicht mit „Curves“ ganz unterschiedlicher Pässe und Routen in den Alpen und in Norwegen und Kalifornien. Sein erfolgreichstes Buch war dabei „Escapes“. Seit diesem im Jahr 2012 erschienenen Band sind seine Bücher für passionierte Autofahrer und ambitionierte Radsportler ein Geheimtipp geworden.

 

Nun hat er eine Auswahl seiner Fotografien von Serpentinenstrecken und Pässen in einem schönen Kalender für das Jahr 2020 zusammengestellt.

 

Seine Passion für den Schwung der Straßen, den er in seinen Fotos festhält und begleitet, sieht man seinen farbreduzierten und sehr puristischen Bildern an. Sie lassen den Betrachter etwas spüren von der Atmosphäre hoch oben in den Bergen und dokumentieren seine Faszinationen von abenteuerlichen Streckenführungen, die er alle selbst abgefahren ist.

 

Ob mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, für viele Betrachter dieses Kalenders wecken die Fotos vielleicht Erinnerungen an eigene Touren in den Bergen und ermutigen dazu wieder oder zum ersten Mal eine solche Tour zu wagen.

 

Genaueres Kartenmaterial und andere wertvolle Hinweise zu zahlreichen „Curves“ findet man in den schon erwähnten Büchern mit diesem Titel, die alle bei Delius Klasing erschienen sind. Die in diesem Kalender versammelten Monatsblätter geben außer der Bezeichnung des Ortes (z.B. „Stilfser Joch“) leider keine weiteren Hinweise. Man hätte sie gut auf die Rückseite drucken können.

 

Für alle Freunde der Berge und ihrer abenteuerlichen Serpentinen.

 

 

Hurtigruten 2020

 

 

 

Hurtigruten 2020, Delius Klasing 2019, ISBN 978-3-667-11548-5

 

Jedes Jahr im Oktober lockt die legendäre Hurtigruten aus Norwegen potentielle Passagiere mit attraktiven Frühbucherrabatten und der Einladung, den „Traum“ jetzt Realität werden zu lassen. Tatsächlich hat sich diese alte Postschiffroute zu einer überaus beliebten Kreuzfahrt entwickelt, deren größere Häfen seit vielen Jahren auch von zahlreichen anderen Reedereien angefahren werden.

 

Der Hurtigrutenkalender aus dem Delius Klasing Verlag ist schon seit vielen Jahren ein Longseller. Viele Menschen kaufen ihn jedes Jahr, entweder weil sie ihren „Traum“ nicht aufgeben wollen oder weil sie die Strecke schon einmal gefahren sind und sich durch die traumhaften Bilder des Kalenders gerne daran erinnern.

 

Der hier vorliegende Kalender kann alle, die in den nächsten Jahren eine solchen Reise planen, auf eine wundervolle Art einstimmen und für diejenigen, die diese Reise aus welchen Gründen auch immer nicht machen wollen oder können, sind die Fotografien dieses Kalenders eine tägliche Augenweide, an der sie sich erfreuen können.

 

Die Reise von Bergen nach Kirkenes und zurück ist ein einzigartiges Erlebnis, aber im Vergleich etwa zu Angeboten anderer Schiffe ist sie leider sehr teuer.

Dennoch bleibt die Hurtigruten eine einmalige Schiffsreise, auf die dieser neue Kalender mit grandiosen optischen Impressionen auf unwiderstehliche Weise einzustimmen vermag.

 

Leuchttürme 2020

 

 

 

Gabi Reichert, Leuchttürme 2020, Delius Klasing 2019, ISBN 978-3-667-11469-3

 

Seit vielen Jahren schon gehört der Leuchturmkalender der Fotografin Gabi Reichert zu den meistverkauften Kalendern des Delius Klasing Verlags. In ihrem hier vorliegenden mittlerweile achten Kalender ist es ihr wieder gelungen, wunderbare Leuchttürme aus verschiedenen Ländern abzubilden.

 

Schon in früheren Zeiten dienten Leuchttürme nicht nur der Navigation. Doch besonders heute, wo GPS u.a. ihre Funktion mehr und mehr übernehmen, üben sie auf ihre Betrachter eine ganz besondere Anziehung und Faszination aus. Der Zauber dieser hier vorliegenden Fotografien liegt in ihrem besonderen Blick für Licht und Farben, der die einmalige Faszination dieser historischen Bauwerke sichtbar werden lässt. Seit Jahrhunderten trotzen die Wachtposten an den Küsten Sturm und Wellen. Noch heute umspülen Mythen und Geschichten ihre Mauern.

Zu jedem Bild gibt es zusätzlich zur Bildlegende noch einen QR-Code, über den man ausführlichere Informationen und Geschichten zum abgebildeten Leuchtturm bekommt.

 

Ein wunderbarer Kalender, der in unserem Haus schon einen Platz reserviert bekommen hat.