Das grosse Pferderennen

 

 

 

Marie Dorleans, Das grosse Pferderennen, Gerstenberg 2017, ISBN 978-3-8369-5971-1

 

Von einem außerordentlich schrägen und lustigen Pferderennen berichtet in Wort und Bild die französische Kinderbuchautorin Marie Dorleans in dem hier vorliegenden Bilderbuch. Das Format 35 x19 ermöglicht ihr sehr breite Bilder, die die Atmosphäre auf einer Rennbahn wunderbar einfangen.

 

Nach einem fulminanten Start haben etliche Reiter große Mühe, ihre Pferde zu beherrschen, während andere gar nicht über die Startlinie hinauskommen. Kein Wunder, wenn man die Reittiere der Jockeys betrachtet.

 

Das Tempo der anderen wird immer schneller, als es zu einem folgenschweren Unfall kommt. Doch ein Jockey ist wild entschlossen, doch noch zu einer Medaille zu kommen. Wie er das wohl anstellt? Und wird er sein Ziel erreichen?

 

Nachzuschauen und nachzulesen in einem Bilderbuch, das Kinder zum Lachen bringen wird.

Sterben. Eine Erfahrung (Hörbuch)

 

 

 

 

Cory Taylor, Sterben. Eine Erfahrung, Hörbuch Hamburg 2017, ISBN 978-3-95713-074-7

 

Die 2016 im Alter von nur 61 Jahren verstorbene australische Schriftstellerin Cory Taylor gehörte als Drehbuchautorin und mit ihren beiden mit Auszeichnungen bedachten Romanen (nicht auf Deutsch erschienen) zu den bekannten Autoren des fünften Kontinents.

Nachdem sie schon seit etwa einem Jahrzehnt mit einem Hautkrebs zu tun hat (den sie mit früherer Vorsorge vielleicht besser in die Schranken hätte weisen können, wie sie zugibt). Zehn Jahre später hat sich im Gehirn eine Geschwulst gebildet, jenem Teil, der für die Bewegungen der rechten Körperseite zuständig ist. Sie willigt in eine Operation ein und hat bald darauf die Gewissheit, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Überall in ihrem Körper haben sich Metastasen breit gemacht und Cory Taylor schreibt in sehr kurzer Zeit dieses Buch. Sie tut es zunächst für sich selbst, setzt sich auseinander mit ihrem Leben und ihrer Familiengeschichte, aber auch mit ihrem Wunsch, ihrem Leid selbst ein Ende zu setzen. Dafür hat sie schon vor Jahren über das Internet aus China ein schnellwirkendes Mittel sich besorgt, dass in der Tiermedizin bei Pferden angewandt wird. Ob sie es schlussendlich angewandt hat, bleibt offen. Sie schreibt aber auch für ihre Familie, ihren Mann Shin, dem sie das Buch gewidmet hat und ihren beiden Kindern, die lange nichts von ihrer Erkrankung wussten.

 

In einer Rundfunksendung stellt sie sich den Fragen der Hörer und beantwortet sie für die Leser ihres Buches noch einmal ausführlich.  Glaubt sie an ein Leben nach dem Tod? Gibt es eine Liste von Dingen, die sie noch tun oder erleben möchte, bevor sie stirbt? Hat sie Angst vor dem Sterben? Hat sie an Selbstmord gedacht?

 

Besonders auf diese Frage nach einem selbstbestimmten Sterben und der Verantwortung dafür, was eine solche Entscheidung mit anderen Menschen, auch ihrer Familie machen würde, geht Cory Taylor ausführlich ein. Ihre Antwort auf die Frage nach einer Wunschliste hat mich sehr angesprochen, weil es mir genauso geht:

„Eine Wunschliste impliziert einen Mangel, einen Vorrat an unerfüllten Wünschen oder Zielen, die Sorge, man habe aus seinem Leben nicht genug gemacht. Sie impliziert, mehr Erfahrung sei besser, wobei das Gegenteil ebenso wahr sein könnte. Ich habe keine Wunschliste, weil es mich tröstet, mich an die Dinge erinnern zu können, die ich getan habe, statt den Dingen nachzutrauern, die ich nicht getan habe.

Was auch immer das sein könnte: Ich glaube, es war einfach nicht das Richtige für mich, und das vermittelt mir ein Gefühl der Zufriedenheit, das Abwerfen von Ballast auf meiner allerletzten Reise.“

 

Nach ihren Reflexionen über das Sterben und ihre Erfahrungen damit, beschreibt sie in einem  zweiten Teil des Buches ihre Kindheit und Herkunft, die Geschichte ihrer Mutter und ihres Vaters. Diese Erinnerungen passen sich ein in ihre Überlegungen im ersten Teil, denn es geht immer um ihr Leben, das bald zu Ende sein wird. Dennoch hatte ich beim Lesen das Gefühl, diese Teile seien schon zu einem früheren Zeitpunkt entstanden und dann in das Buch eingefügt worden.

 

Das ehrliche und berührende Buch von Cory Taylor zwingt den Leser zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben und Tod, auch wenn er sich hoffentlich noch bei guter Gesundheit befindet. Menschen mit tödlicher Diagnose mögen in diesem Buch Trost finden und die Anregung, ähnlich dankbar und versöhnlich auf ihr Leben zu blicken um es leichter verlassen zu können.

 

Trotz traurigem Thema singt Cory Taylor mit ihren letzten öffentlichen Worten dem Leben in all seinem Reichtum und seiner Vielfalt ein Loblied.

 

Mit der Schauspielerin Marlen Diekhoff hat der Hörbuch Hamburg Verlag eine Sprecherin gefunden, die diesen intimen und authentischen biographischen  Text von Cory Taylor auf eine bewegend feinfühlige Weise eingelesen hat. Maren Diekhoff liest Taylors Worte und Gedanken, als wäre da eine ganz nahe Freundin von ihr gegangen. Ihre Stimme und die Art ihres Sprechens betonen den philosophisch- spirituellen Charakter von Taylors Buch. Sie gehen unter die Haut.

 

 

 

 

 

 

Schnapp dir die Karotte – schnapp dir dein Glück

 

 

 

 

Maria Auer, Schnapp dir die Karotte – schnapp dir dein Glück, Goldegg 2016, ISBN 978-3-903090-58-3

 

Die kurze Geschichte von dem kleinen Esel Eusebius und dem klugen Bauer, dem es gelang sein Lasttier mit einer Karotte, die er auf dem langen Weg zum Markt (Ziel) ihm vor der Nase baumeln ließ, zu motivieren, sein Ziel auch ausdauernd im Blick zu behalten und schlussendlich zu erreichen, ist er Aufhänger eines Ratgebers von Maria Auer, der 2016 im Goldegg Verlag erschienen ist.

 

Sie will ihre Leser motivieren, ihr Leben selbst in Hand zu nehmen, um es schlussendlich zu gewinnen. Nicht da Leben im alten Trott, das beschwerlich und trist geworden ist, das keine Freude mehr macht und keine innere Befriedigung mehr verschafft, sondern ein Leben, in dem Träume und Visionen von einer anderen beruflichen Tätigkeit und einen anderen, sinnvolleren und glücklicheren Alltag nicht nur eine Platz haben, sondern auch, zumindest teilweise in die Realität umgesetzt worden sind.

 

Das Buch ähnelt durchaus vielen anderen Ratgebern, die Menschen ermutigen  wollen, zunächst einmal herauszufinden, welche Vision, welcher Traum von einem anderen Leben in ihnen schlummert. Für die verschiedenen Schritte hin zur Verwirklichung spielt Maria Auer mit dem Bild der Karotte. Da geht es zunächst einmal darum, für das Pflanzen der Karotte die richtige Saat zu finden, ihnen dann Zeit zum Reifen zu geben, auf die Schädlinge (Hindernisse und Widerstände) zu achten, die Bereitschaft zu Opfern aufzubringen, dafür zu sorgen, dass sie auf Weg nicht verderben, und schließlich die Ernte.

 

Darüber sollte aber nicht vergessen werden neue Karotte zu pflanzen um das Glück zu erhalten.

 

Auch wenn nur die wenigsten es schaffen, ihr Leben komplett zu verändern, so wie das die Autorin getan hat, gibt das Buch doch jedem Leser und jeder Leserin eine Fülle von wichtige und hilfreiche Hinweise, auch kleinere Dinge anzugehen und umzusetzen. Das ist manchmal wichtiger, als von der großen Veränderung nur zu träumen.

 

Gärten des Jahres 2017

 

 

 

 

 

Mely Kytak, Konstanze Neubauer, Gärten des Jahres 2017, Callwey 2017, ISBN 978-3-7667-2252-2

 

Eine sechsköpfige Jury, zu der unter anderem die Autorin des hier anzuzeigenden Buches gehörte, hat unter einer großen Zahl von Einsendungen von Landschaftsarchitekten und Planungsbüros in einem Auswahlverfahren die 50 schönsten Privatgärten des Jahres ausgewählt und prämiert.

 

Die Tatsache, dass es ausschließlich kommerzielle Landschafts-und Gartenplaner waren, die in diesen Gärten am Werk waren, macht deutlich, dass die privaten Auftraggeber für solche Gärten nicht nur die entsprechend großen Grundstücke um ihre nicht gerade kleinen Häuser hatten, sondern auch das nötige Geld, um nicht nur die Planer, sondern danach auch die ausführenden Gartenbaufirmen zu bezahlen.

 

Herausgekommen sind die unterschiedlichsten Gärten, von denen die besten 50 hier in diesem Buch ausführlich in Wort und Bild dokumentiert sind. Jedem Objekt  sind vier bis fünf Seiten gewidmet. Neben zahlreichen ausdrucksstarken Fotografien, die einen plastischen und farbigen Eindruck vermitteln von der Schönheit und Grazie der jeweiligen Gärten und der zu ihnen gehörenden Wohngebäude, wird der Grundriss des Gartens gezeigt, und ein kleiner Essay gibt Auskunft über die ausführenden Gartenkünstler, ihre Arbeit und die verwendeten Materialien und Pflanzen.

 

Wie oft bei solchen Büchern, ist der professionelle Nutzen der Lektüre für Landschaftsarchitekten und das Bau-und Gartengewerbe wohl am größten. Dennoch: auch hier kann der normale Haus- und Gartenbesitzer sich mehr als nur die eine oder andere Idee holen für eine Umgestaltung und Verwandlung seines eigenen Gartens.

 

Und für die, die in Miete wohnen: auch das reine Anschauen dieser privaten Gartenparadiese macht Freude.

 

 

 

 

 

Woher kommt die Liebe?

 

 

 

 

Daniela Kulot, Woher kommt die Liebe, Gerstenberg 2017, ISBN 978-3-8369-5956-8

 

Schon ganz kleine Menschenkinder erleben es jenes überwältigende Gefühl, das sie irgendwann lernen als Liebe zu bezeichnen. Sowohl aus ihren eigenen Inneren als auch hoffentlich als etwas, was ihnen von ihrem Eltern entgegengebracht wird.

 

Die bekannte Bilderbuchautorin Daniela Kulot ist in ihrem neuen Bilderbuch „Woher kommt die Liebe?“ diesem Phänomen für Kinder näher auf die Spur gekommen. Sie lässt dafür drei Freunde, das Eichhörnchen, den Elch und die Ente dem Ursprung jenes „wunderbar wohlig warmen“ Gefühls nachspüren, das sie empfinden, wenn sie beieinander sind.

 

Sie machen sich auf den Weg zu anderen Tieren. Die Schwäne glauben, dass die Liebe aus dem Herzen kommt. Die bunten Vögel im Baum denken, die Liebe komme aus der Seele. „Die Liebe fällt vom Himmel“., sagt der große alte Baum, während der Regenwurm, seiner Lebenswelt entsprechend davon überzeugt ist, die Liebe käme aus der Erde. Die Blume tippen auf die Sonne und der Schwarm der Fische auf die Gemeinschaft, Känguru und Schmetterlinge halten den Bauch für den Ursprung.

 

Doch am Ende merken die drei, es ist gar nicht so wichtig, zu wissen woher sie kommt, die Liebe, sondern sie miteinander zu spüren.  Auch wenn alle Antworten etwas von ihrer Wahrheit verraten haben.

 

 

Kunst mit Torte

 

 

 

 

The Tjong-Khing, Kunst mit Torte, Moritz Verlag 2017, ISBN 978-3-89565-333-9

 

Der 1933 in Indonesien geborene Künstler The Tjong-Khing illustriert seit den 1960 er Jahren Kinderbücher und wurde 2010 als bester Illustrator der Niederlanden ausgezeichnet. In den letzten Jahren hat er eine Bücherreihe entwickelt, in denen er jeweils ohne ein einziges Wort Geschichten erzählt, in denen immer eine Torte vorkommt,  die es zu entdecken gilt.

 

Da gab es ein Picknick, dann eine Verfolgungsjagd und einen Geburtstag. Jedes Mal wurden die Kinder, die das Buch betrachteten und sich darin regelrecht verlieren konnten, eingeladen, ganz genau hinzuschauen, und die Story zu entdecken und selbst zu erzählen, die da so ganz ohne Worte beschrieben wurde.

 

Nachdem er schon mit einem ähnlichen Buch Kinder in die phantastische Welt des Hieronymus Bosch entführt hatte, lädt er sie nun in „Kunst mit Torte“ in die Welt der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts ein. Alles fängt damit an, dass Frau Hund ein Bild gemalt hat und ein Dieb es stiehlt.  Während alle Tiere ihr kräftig dabei helfen, ihr Bild wiederzufinden, tauchen sie zusammen mit den Kindern tief ein in die Geschichte der Kunst.

 

Ein sehr originelles Bilderbuch eines Meisters seines Faches.

Rotkäppchen und der böse Wolf

 

 

 

 

 

Kimiko, Margaux Duroux, Rotkäppchen und der böse Wolf, Moritz Verlag 2016, ISBN 978-3-89565-322-3

 

Einen ganz anderen Blickwinkel wählen die beiden französischen Bilderbuchautorinnen Kimiko und Margaux Duroux, um das alte Märchen der Brüder Grimm von Rotkäppchen und dem bösen Wolf zu erzählen.

Sie orientieren sich dabei im Text an der Erzählweise von Charles Perrault, wählen aber für die bildliche Darstellung einen neuen Zugang. Sie haben für die handelnden Personen von ihnen selbst hergestellte Filzfiguren benutzt und in Szene gesetzt. Zunächst fotografieren sie diese Figuren in der freien Natur im Wald und auf Wegen, später, als Rotkäppchen das Haus der Großmutter erreicht hat, in einem von ihnen zum Teil auch aus Filz gebastelten Haus mit entsprechenden Innenräumen.

 

Es ist den beiden ein sehr schönes Kunstwerk gelungen, das mit seiner eigenen Ästhetik Eltern und Kinder ansprechen  wird.

Tupfst du noch die Tränen ab?

 

 

 

 

Jörg Mühle, Tupfst du noch die Tränen ab, Moritz Verlag 2017, ISBN 978-3-89565-340-7

 

In vergangenen beiden Jahr hat der Kinderbuchautor Jörg Mühle im Moritz Verlag zwei sehr erfolgreiche und originelle Bilder- und Einschlafbücher für Kinder ab etwa zwei Jahren vorgelegt.  Im ersten musste ein kleines sympathisches Hasenkind muss ins Bett und die Kinder waren eingeladen durch Berührungen und eigene Aktivitäten sich das Buch anzueignen. Da muss der Schlafanzug angezogen werden, das Kissen wird zurecht geklopft. Und dann – wunderbar: noch kurz die Ohren kraulen und ganz sanft den Rücken streicheln. Das Hasenkind zudecken und ihm einen Gute-Nacht-Kuss geben und nicht vergessen: das Licht ausschalten.

 

Es war wohl der große Erfolg und vielleicht auch die Freude an weiteren Geschichten mit seinem Hasenkind, die Jörg Mühle bewegte, nun schon den zweiten Nachfolgeband zu zeichnen, in dem das Hasenkind hinfällt, weint und dann getröstet wird. Und wieder sind die das Buch betrachtenden Kinder eingeladen, das Hasenkind bei der ganzen Prozedur, die sie ja selbst allzu gut kennen, zu begleiten. Sie sollen drei Mal pusten, ihm ein Pflaster aufkleben, einen Zauberspruch „Heile, heile …“  aufsagen, es am Rücken streicheln und ihm die Tränen abwischen.

 

Eine schöne kleine Bilderbuchreihe, die Kinder lieben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Regenbogenfisch lernt verlieren

 

 

 

 

Marcus Pfister, Der Regenbogenfisch lernt verlieren, NordSüd 2017, ISBN 978-3-314-10381-0

 

Seit im Jahr 1992 dem Schweizer Marcus Pfister mit seinem „Regenbogenfisch“ der große Durchbruch gelang, sind von diesem und den folgenden Bänden weltweit mehr als 30 Millionen Exemplare in  rund 50 Sprachen erschienen. Es gibt wohl in Deutschland kaum ein Kind, das über mehrere Jahre eine Tageseinrichtung für Kinder besucht hat, und während dieser Zeit eines dieser Bücher nicht kennengelernt hat.

 

In den Bilderbüchern mit dem Regenbogenfisch geht es Marcus Pfister darum, Themen wie Teilen, Gemeinschaft, Nächstenliebe, Freundschaft und Solidarität auf eine Weise zu thematisieren, die schon kleine Kinder sofort verstehen und mit entsprechender Aufmerksamkeit von Erzieherinnen schon in ihrer Einrichtung praktizieren lernen.

 

Auch in seinem neuen Abenteuer mit dem Regenbogenfisch geht es Marcus Pfister darum, den Kindern zu vermitteln, dass es Werte braucht, um friedlich miteinander zu leben.  Dass jeder mal verlieren kann, das weiß jedes Kind, das schon einmal mit anderen ein entsprechendes Spiel gemacht hat. Aber es ist nicht immer einfach, ein guter Verlierer zu sein. Diese zunächst bittere Erfahrung muss der Regenbogenfisch machen, als er bei einem Versteckspiel verloren hat. Er ist beleidigt, bricht das Spiel ab und lässt die anderen Mitspieler ratlos zurück. Doch seine Freundin Rotflosse zeigt ihm mit viel Verständnis den Weg in die Gemeinschaft zurück.

 

In einer Zeit, in der schon kleine  Kinder von ihren Eltern auf das Gewinnen im Leben getrimmt werden, in einer Zeit, wo in den Kindertagesstätten Kinder unterschiedlicher Kulturen (in den das verlieren auch schon mal an die Ehre geht) lernen, zusammenzuleben und ihre Konflikte zu lösen, wird auch dieses schöne neuen Buch vom Regenbogenfisch Erzieherinnen eine große Hilfe sein.

 

Wie war das?

 

 

 

 

 

Olivier Tallec, Wie war das, Gerstenberg 2017, ISBN 978-3-8369-5960-5

 

Schon ihn seinem letzten Buch „Wer war das?“ hatte der französische Kinderbuchautor Olivier Tallec auf insgesamt zwölf im ungewohnten Querformat anzuschauenden Seiten jeweils Figuren abgebildet, witzig gezeichnet und originell verkleidet und den das Buch betrachtenden Kindern Fragen dazu gestellt, die ihr Gedächtnis trainieren sollten.

 

Auch das neue Buch „Wie war das?“ ist ähnlich aufgebaut und gestaltet. Hier geht es darum, sich vor dem nächsten Umblättern die Figuren und wie sie gekleidet sind, genau anzuschauen, weil auf der folgenden Seite eine Frage dazu gestellt wird. Es ist bereits das dritte Ratespiel, das Olivier Tallec vorlegt und dieses erfordert durch seitenübergreifende Fragen, Stanzungen und verkürzte Seiten noch mehr Konzentration.

 

Auch dieses Buch ist ein gutes Training für alle Kinder, die gerne genau hinschauen und sich Sachen merken können. Eine wirklich schöne Idee.