Unfair. Für eine gerechte Globalisierung

 

 

 

 

Gerd Müller, Unfair. Für eine gerechte Globalisierung, Murmann 2017, ISBN 978-3-86774-579-6

 

Der seit 2013 als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung amtierende CSU-Politiker Gerd Müller ist vielleicht das am meisten unterschätzte und am wenigsten in seiner politischen Arbeit anerkannte und wertgeschätzte Mitglied der dritten Regierung Merkel.

 

Ähnlich wie schon der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler, der zu diesem Buch eine positive Widmung geschrieben hat, ist Gerd Müller auf eine erfrischende Weise unideologisch an seine Aufgabe herangegangen und hat sich von ihr gefangen nehmen lassen.

 

Gerd Müller ist davon überzeugt, dass es möglich ist, insbesondere in Afrika politisch so zu wirken, dass es eine Zukunft gibt für diesen Kontinent und seine Menschen, eine Zukunft vor Ort, ohne sich in die Hände von Schleppern zu begeben und auf den gefährlichen Weg nach Europa zu machen.

 

Denn all diese meist jungen  Menschen, die da gehen in Scharen, werden den afrikanischen Staaten fehlen beim dringenden Aufbau des Landes.

 

Auf fast jeder Seite dieses engagierten Buches macht er deutlich: wir haben das Wissen, die Technologie und das Geld, um endlich zu mehr Fairness gegenüber den sich entwickelnden Ländern zu kommen. Die Herausforderungen sind groß, aber wie Müller nicht müde wird zu betonen, sie sind lösbar. Sein Buch ist voller Beschreibungen von Wegen dorthin.

 

Horst Köhler sagt dazu: „In diesen unruhigen Zeiten werden wir nur weiterkommen, wenn wir an Lösungen arbeiten, die sowohl langfristig als ach global sind. Wer verstehen will, vor welchen gigantischen Herausforderungen die Menschheit steht und was zu tun ist, sollte dieses Buch lesen.“