Geflüster im Schnee

 

 

 

 

 

Kate Westerlund, Feridun Oral, Geflüster im Schnee, minedition 2017, ISBN 978-3-86566-316-0

 

Es ist ein Tag vor Weihnachten, als drei Kaninchen und zwei Mäuse im schneeverwehten Wald einen kleinen Teddybären finden. Sie schauen ihn lange an, bestaunen ihn und stellen übereinstimmend fest, dass er sehr traurig aus seinen Knopfaugen ausschaut.

 

Sie entscheiden sich, ihn nicht dort liegenzulassen und bringen ihn zu dem alten Bären, ein weises Tier, der die anderen Tiere bei vielen Fragen schon gut beraten hat.

 

Auch diese Mal hat er eine Idee und mit Hilfe der Schleiereule bringen sie den Teddybären dorthin, wo er hingehört und sorgen so für jemand Kleines für ein ganz besonderes Weihnachtsfest.

 

Ein warmherzig erzähltes und zart und an sprechend illustriertes Bilderbuch für die Zeit vor den Weihnachtstagen.

Die Geschichte von Sankt Martin

 

 

 

 

Dörte Beutler, Marc-Alexander-Schulze, Die Geschichte von Sankt Martin, Gabriel Verlag 2017, ISBN 978-3-522-30485-6

 

Oft ist sie schon in Bilderbüchern erzählt worden, jene vor allem bei Kindern beliebte Geschichte von Sankt Martin, der schon als römischer Soldat den Menschen half (unter anderem jene Begebenheit, als er mit einem Bettler seinen Mantel teilte), dann den Militärdienst quittierte, weil er ihn nach einer Erscheinung nicht mehr mit seinem Glauben vereinbaren konnte und schließlich nach langer Wanderschaft zum Bischof von Tours gewählt wurde.

 

Dörte Beutler hat die alte Legende mit einfühlsamen Worten nacherzählt und Marc-Alexander Schulze hat das Buch stimmungsvoll illustriert. Am Ende ist natürlich mit Noten das alte St. Martin – Lied vom Niederrhein angedruckt.

Eines der schönsten Bilderbücher über St. Martin, die ich bisher in Händen hielt.

Wer hat den Lebkuchen stibitzt?

 

 

 

 

Maria Stalder, Wer hat den Lebkuchen stibitzt, Atlantis 2017, ISBN 978-3-7152-0734-6

 

Eine schöne, liebevoll illustrierte und warmherzig erzählte Geschichte hat sich Maria Stalder für die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit ausgedacht.

 

Sie erzählt von Arne, der Lebkuchenkekse für den Nikolaus backt und sie zum Abkühlen auf das Fensterbrett stellt. Der strake Duft der warmen Kekse zieht durch den Wald und erreicht den Fuchs in seiner Höhle…

Hungrig wie er ist, kann der Fuchs nicht widerstehen und nähert sich schleichend Arnes Waldhaus und stibitzt sich einen Keks vom Blech. Und dann noch einen zweiten.

 

Weil er n der Nähe des Hauses bleibt, hört der Fuchs etwas später, wie sich Arne beim Nikolaus für das Fehlen von zwei Keksen entschuldigt, weil doch wirklich alle Kinder einen bekommen sollen, plagt den Fuchs das schlechte Gewissen. Lange schleicht er hinter Arne her, überlegend, wie er sich bei ihm entschuldigen könnte. Doch dann findet er seinen eigenen Weg …

 

Ein schönes, stimmungsvolles und warmherziges Bilderbuch für die Advents- und Weihnachtszeit.

Sakari lernt, durch Wände zu gehen

 

 

 

 

Jan Costin Wagner, Sakari lernt, durch Wände zu gehen, Galiani Verlag 2017, ISBN 9783-86971-018-1

 

Jan Costin Wagner, den man einen Meister des literarischen Kriminalromans genannt hat und dessen Hauptfigur Kimmo Joentaa aus den früheren Romanen als großer „Schmerzensmann“ (Elmar Krekeler) bekannt ist, hat nach „Tage des letzten Schnees“ (2014) nun einen neuen Roman vorgelegt, der einen gleich von der ersten Seite an gefangen nimmt. Konnte man in den früheren Büchern (beginnend mit „Eismond“ und dem quälenden Tod seiner geliebten Frau Sanna) von Joentta lernen, wie ein einzelner Mann die Kraft und die Seelenstärke aufbringen kann, trotz aller Nackenschläge des Schicksals immer wieder aufzustehen, seiner Arbeit nachzugehen und auch seinem Leben einen Sinn abzugewinnen, hat sich Kimmo mittlerweile von seinem Schmerz eher gelöst, ist aber der ernst und tiefdenkende Lebensphilosoph geblieben.

 

Das Buch beginnt mit einer Szene auf dem Marktplatz der finnischen Stadt Turku, als ein nackter und offenbar verwirrter junger Mann in einen Brunnen steigt und sich mit einem Messer selbst Verletzungen zufügt.

 

Kurze Zeit später kann sich der herbeigeeilte Polizist Petri Grönholm nicht erklären, warum er den jungen Mann nach mehrfacher vergeblicher Aufforderung, das Messer wegzulegen, erschossen hat. Warum hat er auf diesen Mann, von dem doch eigentlich keine wirkliche Gefahr ausging, geschossen?

 

Grönholm, auf den natürlich eine interne Untersuchung wartet, wendet sich an seinen Kollegen Kimmo Joentaa, der auch sofort bereit ist, ihm zu helfen und schon wenig später selbst in eine fürchterliche Tragödie verwickelt wird.

 

Denn es stellt sich im Laufe seiner ungewöhnlichen und mit ganzem körperlichem und seelischem Einsatz geführten Ermittlungen heraus, dass das aktuelle Drama eine Vorgeschichte hat. Sakari, der Junge aus dem Brunnen spielte bei einem vier Jahre zurückliegenden Unglücksfall eine entscheidende Rolle.

 

Jan Costin Wagner zeigt wie bei seinen anderen Joentta –Romanen auch viel Feingefühl bei der intensiven und detaillierten Beschreibung der Innenwelten und Gefühlen der beteiligten Personen einschließlich der des Kommissars selbst, der sich wieder einmal vollständig aussetzt.

 

Eine warmherzig erzählte Geschichte eines menschlichen Dramas, ein Buch mit Sätzen, die einfach schön sind und mein Herz erfreut haben

 

 

Beim Leben meiner Mutter

 

 

 

 

 

Rowan Coleman, Beim Leben meiner Mutter, Piper 2017, ISBN 978-3-492-06079-0

 

Vor zwei Jahren las ich als erstes Buch von Rowan Coleman „Zwanzig Zeilen Liebe“, ein Buch das sie selbst bezeichnete als „eine Geschichte über Hoffnung, darüber, niemals aufzugeben, nach den Sternen zu greifen und Menschen zu begegnen, die dein Leben verändern.“

 

Es war ein  sehr bewegender, stellenweise aufwühlender Roman, eine poetische Hymne auf das Leben und ein spirituelles Lied über die Hoffnung, die uns am Leben hält bis zur letzten Minute, wenn wir es aushauchen. Aber davor gibt es noch „eine ganze Menge Leben“ (Konstantin Wecker).

 

Mit dieser noch sehr warmen Erinnerung schlug ich ihren neuen Roman „Beim Leben meiner Mutter“ auf, schon etwas irritiert von dem ziemlich esoterischen Klappentext, der ein literarisches Experiment mit der Aufhebung von Raum und Zeit versprach.

Tatsächlich begründet Rowan Coleman ihren Plot in einem Nachwort wissenschaftlich: „ Es ist wissenschaftlich belegt, dass das menschliche Gehirn in extremen Gefahrensituationen die Zeit bremst – oder dass es einem zumindest so vorkommt- damit man angemessen auf das reagieren kann, was um eine herum passiert, damit man den Zusammenstoß noch verhindern oder eine rettenden Schritt vom Abgrund zurücktreten kann. Damit man eine Chance hat, eine Entscheidung auf Leben und Tod zu treffen, die den Kauf der Dinge ändern wird.“

 

Mit dieser dünnen Datenbasis erzählt sie die Geschichte von Luna und einer Zeitreise, die man zu Beginn wegen der sympathischen Darstellung der Protagonisten und der interessanten Familiengeschichte noch wohlwollend verfolgt, die aber zunehmend verwirrend und unglaubwürdig wird.

 

Ich habe das Buch dann irgendwann enttäuscht zur Seite gelegt.

 

 

Von Krieg und Frieden. Kapital & Christentum 3

 

 

 

 

Eugen Drewermann, Von Krieg und Frieden. Kapital & Christentum 3,  Patmos 2017, ISBN 978-3-8436-1009-4

 

Wie man es von Eugen Drewermann gewohnt ist, geht er auch in dieser neuen Veröffentlichungsreihe mit dem Untertitel „Kapital & Christentum“ sein Thema grundsätzlich an, mit unendlich viel von ihm bearbeiteten Material, historischem und noch mehr zeitgenössischem, Verweisen auf die Literatur und unzähligen Anmerkungen und Verweisen.

 

Was in seinen früheren Büchern schon immer durchleuchtete, wird hier grundsätzlich und grundlegend behandelt: seine Kritik an der zerstörerischen Kraft des Kapitalismus. Hatte der Theologe und Psychoanalytiker früher oft auf die Folgen dieser Wirtschafts“ordnung“ und Produktionsweise für die einzelnen Menschen und ihr Zusammenleben hingewiesen, legt er seiner neuen Reihe den Fokus auf eine umfassende Analyse der Entstehung und der Wirksamkeit des kapitalistischen Wirtschaftssystems und zeigt Wege zu seiner Überwindung auf.

 

Im vorliegenden abschließenden Band erklärt er in einem  ersten Teil den Zusammenhang von Kapitalismus und Krieg, um dann im zweiten und das Buch abschließenden Teil auf etwa 200 Seiten zu seinem eigentlichen theologischen Argument unter der Überschrift „Der Krieg ist Vergangenheit, der Friede ist die Zukunft“.

 

Er plädiert für eine Rückkehr in den Ursprung und sieht im Kern der jesuanischen Botschaft die Lösung:

  • Vertrauen in eine unbedingte Zuwendung
  • Schuldvergebung (vgl. die Vaterunserbitte)
  • Ein neuer Umgang mit Geld
  • Das Ende der Gewalt
  • Ein neues Sein oder: Die Überwindung des Todes

 

Durch den Glauben an die Auferstehung die Welt in ihrem Wesen zu wandeln, darum geht es ihm.

Lügnerin

 

 

 

 

Ayelet Gundar-Goshen, Lügnerin, Kein & Aber 2017, ISBN 978-3-0369-5766-1

 

Dieser Debütroman der studierten Psychologin Ayelet Gundar-Goshen wurde in ihrem Heimatland Israel mit den Sapirpreis für das beste Debüt Israels verdientermaßen ausgezeichnet.  Die Autorin verbindet in diesem Roman mit dem Titel „Lügnerin“ ihre psychologische Kompetenz mit ihrem literarischen Talent und beschreibt in vielen Facetten, was eigentlich geschieht, wenn im Leben von Menschen ein vorübergehendes Missverständnis zu einer veritablen Lüge wird, die dann wie ein Geschwür ihre Wirkung entfaltet.  Was passiert mit den Menschen, die die Lüge kolportieren, und was mit denen, die unter der Lüge zu leiden haben?

 

Der Roman erzählt die Geschichte der Schülerin Nuphar, die durch ein Ereignis ganz plötzlich aus ihrem bisherigen Leben geschleudert wird. Sie jobbt in den Sommerferien in einer Eisdiele, als eines Tages ein von der Öffentlichkeit schon lange vergessener Showstar (Avischai Milner war Sieger des israelischen Superstarcontests) sie verbal angreift, weil er sich nicht schnell genug bedient sieht.  Frustriert über sein Schicksal macht er Nuphar nieder.  Der Vorfall hat Zeugen. Zeugen allerdings, die ihn als versuchte Vergewaltigung werten und publik machen. Nuphar  macht vom ersten Moment an bei dieser Inszenierung mit und kommt über die ganze Geschichte hinweg nicht mehr davon los.

 

Innerhalb kürzester Zeit beginnt die Medienmaschine zu laufen. Der Showstar wird verhaftet und vorverurteilt, Nuphar wird zum im ganzen Land gefragten Medienstar mit zahlreichen Auftritten in Talkshows. Sie genießt diesen Zustand durchaus, spürt aber auch, was diese Lüge mit ihr macht.

 

Ayelet Gundar-Goshen zeigt in etlichen Nebengeschichten, dass Nuphar nicht allein ist mit ihrer Lüge, sondern dass viele andere Begebenheiten sich der hartnäckigen Wirkung von Lügen verdanken.

 

„Lügnerin“ ist eine feine und klug komponierte Geschichte menschlichen Handelns und seiner Abgründe, die den Leser an vielen Stellen sehr direkt zu einer eigenen Position herausfordert.  Wer hat Recht, wer hat Unrecht? Welches Handeln ist vertretbar, welches nicht? Was rechtfertigt eine Lüge? Wohin führt sie? Gibt es einen Ausweg?

 

Viel Stoff zum Nachdenken nach hervorragender Unterhaltung. Von dieser Autorin würde man gerne mehr lesen.

 

 

 

 

 

 

David

 

 

 

 

Judith W. Taschler, David, Droemer 2017, ISBN 978-3-426-28133-8

 

Nach dem wunderbaren und hochgelobten Roman „bleiben“, der auch mich im vergangenen Jahr begeisterte, legt die bekannte und preisgekrönte Innsbrucker Schriftstellerin Judith W. Taschler schon ein Jahr später einen faszinierenden Roman vor, der nicht weniger als „bleiben“ das Potential zum Bestseller besitzt.

 

Raffiniert komponiert, mit hoher psychologischer Dichte und auf allerhöchstem literarischem Niveau erzählt Judith W. Taschler von Familienbeziehungen, von den lebenslangen Folgen einer Adoption (mit Reminiszenzen an Bert Hellingers „Ordnungen der Liebe“) von Identität und wie sie sich gerade an den großen Wendepunkten des Lebens bewährt und erneuert.

 

Als Magdalena Millet nach dreißig Jahren in den kleinen österreichischen Ort Kirchberg zurückkehrt um das verlassene Haus ihrer Großmutter Clara wieder herzurichten, wird das im Dorf mit großer Skepsis beobachtet. Zu viel ist geschehen seit der Zeit vor Jahrzehnten, als sie als kleines Mädchen ihre Eltern verlor.

 

Schon bald nach ihrer Rückkehr begegnet sie Jan, der wie jedes Jahr am Todestag seiner Adoptivmutter dem Baum einen Besuch abstattet, gegen den sie vor langer Zeit betrunken mit dem Auto gefahren war und dabei den Tod gefunden hatte. Dieser ersten Begegnung der beiden Hauptpersonen des Romans, die relativ konfliktreich verläuft, werden im Zuge der Handlung noch weitere folgen.

 

Mit vielen Rückblicken, in denen Jans Onkel Viktor immer wieder eine zunächst dem Leser noch dunkel bleibende Rolle spielt, geht die Autorin immer wieder in verschiedene Stadien der Vergangenheit zurück, kommt wieder in die Gegenwart zurück, um im nächsten Kapitel ohne Zeitangabe in eine andere Vergangenheit zu springen. Das nötigt dem Leser höchste Konzentration ab, zwingt ihn aber auch, selbst über Zusammenhänge nachzudenken, bevor sie im zweiten Teil des Buches langsam offenbar werden.

Es ist ein Roman über Menschen, die auf der Suche sind nach ihren Wurzeln, Menschen, die lernen, in der eigenen Vergangenheit und der ihrer Vorfahren Kraft zu finden für die Gestaltung und die positive Bewältigung ihres eigenen Lebens.

 

Spannend und virtuos komponiert, bereitet der neue Roman von Judith W. Taschler erneut allerhöchsten Lesegenuss und gute Unterhaltung auf hohem Niveau.

 

 

 

 

Der Regenbogenfisch. Das Riesenbuch

 

 

 

 

 

 

Marcus Pfister, Der Regenbogenfisch. Das Riesenbuch, NordSüd Verlag 2017, ISBN 978-3-314-10421-3

 

Seit im Jahr 1992 dem Schweizer Marcus Pfister mit seinem „Regenbogenfisch“ der große Durchbruch gelang, sind von diesem und den folgenden Bänden weltweit mehr als 30 Millionen Exemplare in  rund 50 Sprachen erschienen. Es gibt wohl in Deutschland kaum ein Kind, das über mehrere Jahre eine Tageseinrichtung für Kinder besucht hat, und während dieser Zeit eines dieser Bücher nicht kennengelernt hat.

 

In den Bilderbüchern mit dem Regenbogenfisch geht es Marcus Pfister darum, Themen wie Teilen, Gemeinschaft, Nächstenliebe, Freundschaft und Solidarität auf eine Weise zu thematisieren, die schon kleine Kinder sofort verstehen und mit entsprechender Aufmerksamkeit von Erzieherinnen schon in ihrer Einrichtung praktizieren lernen.

 

Nun legt der NordSüd Verlag von dem allerersten Buch über den Regenbogenfisch ein „Riesenbuch“ vor mit den unglaublichen Maßen 50x 35 cm. Mit diesem Megabuch können in vielen Kindertagesstätten viele Kinder gleichzeitig im Kreis sitzend das Abenteuer vom schönsten Fisch im Ozean zusammen erleben.

 

Vielleicht erleben der „Regenbogenfisch“ und seine vielen wunderbaren Nachfolger nun auch bei den vielen Kindern, die aus anderen Kulturen und Ländern zu uns und in unsere Kindereinrichtungen gekommen sind, eine Renaissance.

 

Zeitlose Bücher, die auch für kommende Generationen von Kindern wichtig bleiben.

 

 

 

Der kleine Bär und der Weihnachtsstern

 

 

 

 

 

Antonie Schneider, Jana Walczyk, Der kleine Bär und der Weihnachtsstern, Nilpferd 2017, ISBN 978-3-7074-5187-0

 

Der kleine Bär wohnt in einem schönen Haus am Rand des verschneiten Walds. Ein Haus, das aussieht wie eine Teekanne. Im Stall nebenan wohnen seine Freunde die Gans und das Seidenhuhn.  Sie spüren schon früher als der Bär, dass vor der Haustür etwas vor sich geht, als der kleine Bär es an der Tür klopfen hört. Als er öffnet, steht der Fuchs davor und begehrt Einlass. „Ich bin hungrig!“, sagt er und „Weihnachten ist für alle da.“

 

Ihn hereinzulassen kommt wegen der Gans und dem Seidenhuhn nicht in Frage. Doch damit der Fuchs nicht ganz allein bleiben muss in Schnee und Finsternis, verspricht der Bär, ihm zum Trost einen Stern vom Himmel zu holen. Der, der so schön über dem Baum steht.

 

Und der Bär gibt sich alle Mühe, klettert höher und höher, ohne jedoch an den Stern heranzureichen. Und plötzlich, er schwankt und es ist ihm, als fiele er in die Tiefe, warm und sicher eingehüllt von Wärme und Licht. Und er macht eine wunderbare Weihnachtserfahrung.

 

Eine zarte und warmherzige Geschichte über Einfühlsamkeit, Behutsamkeit und den Zauber der Weihnacht.