Das Mädchen von weit weg

 

 

 

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Annika Thor, Maria Jönsson, Das Mädchen von weit weg, Oetinger 2016, ISBN 978-3-7891-0422-9

 

Eine schöne bewegende Geschichte erzählt Annika Thor in diesem schon 2014 in Schweden veröffentlichten Bilderbuch, das Maria Jönsson mit eindrucksvollen und zarten Bildern illustriert hat.

 

Ein kleines Mädchen stapft abends durch den Schnee, angelockt vom Licht eines kleinen einsam in der Landschaft stehenden Hauses. Schon lange ist sie alleine unterwegs und sucht einen Ort, wo sie bleiben kann. Nach ihrem unermüdlichen Klopfen öffnet eine Frau, die die Graue genannt wird und auch so aussieht. Sie macht dem Kind klar, dass es nicht bleiben kann, weil das ihr Haus sei und sie am liebsten allein sei.  Doch durch die Fragen und das Wesen des Mädchens beginnt die harte Schale der Grauen langsam aufzuweichen. Sie gibt ihr zu essen und zu trinken und lässt sie schließlich auch im Haus übernachten, zum Ende der Nacht sogar in ihrem eigenen Bett.

 

Doch am Morgen schickt sie sie wieder hinaus in den Schnee. Doch die Nähe des Mädchens  und die Tatsache, dass dieses Kind ein neues Leben sucht, lassen ihr ihr eigenes Leben auf einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen. Sie sehnt sich nach Neuem, nach Farbe und Lebendigkeit.  Sie macht sich mitten durch den Schnee auf die Suche nach dem Mädchen und dann  brechen sie gemeinsam auf zu neuen Ufern.

 

Eine wunderbare Geschichte darüber, was man gewinnen kann, wenn man sich dem Unbekannten öffnet.

So geht Wohnen

 

 

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Judith Wilson, So geht Wohnen, Callwey 2016, ISBN 978-3-7667-2105-1

 

Dieses neue Buch der britischen Journalistin und Fachfrau für die Gestaltung von Innenräumen in Wohnungen und anderen Nutzungsformen will vor allen Dingen ermutigen. Ermutigen, auch bei kleineren Wohnräumen einzelne Elemente der Einrichtung zu verwirklichen, die man sich immer schon erträumt.

 

Doch auch dies braucht einen Plan. Deshalb geht es zunächst unter den Stichworten Raumarchitektur, Größe & Form und Kosten um die genaue Planung. Mit den Abschnitten

  • Familienleben
  • Gastfreundschaft
  • Rückzugsorte

werden Elemente des Lifestyles bekannt. Nach einer weiteren Einführung in die Kreativität bei der Auswahl von Farben, Textur und Muster gibt Judith Wilson Bespiele für einzelnen Bereiche einer Wohnung von der Küche bis zum Arbeitszimmer.

 

Alles geschieht in diesem Buch immer unter dem Leitmotto des kreativen Denkens.

Besonders hervorheben möchte ich zwei Anhänge, die das Buch erst zu einem praktischen Ratgeber machen. Etwa 200 Adressen werden genannt, wo man sich zunächst im Internet über alle die Einrichtungsgegenstände und – elemente informieren kann.

 

Auch für die abgebildeten Gegenstände und Möbel gibt es einen Quellennachweis, wo man in verschiedenen Ländern, vornehmlich in GB diese erwerben kann.

 

Fazit.: Ein anregendes Buch, das für jede Wohnung mindestens eine schöne umsetzbare und bezahlbare Idee bereit hält.

 

 

Die Froschprinzessin

 

 

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Bettina Werchan, Alexander N. Afanasjew, Die Froschprinzessin, Urachhaus 2016, ISBN 978-3- 978-3-8251-7987-8

 

„Die Froschprinzessin“ oder im Original „Zarewna Frosch“ ist eines der schönsten russischen Volksmärchen, Es stammt aus der bekannten Sammlung von Alexander N. Afanasjew und erzählt eine Geschichte voller Poesie und Lebenskraft.

 

Es geht um Iwan, den jüngsten Sohn des Zaren. Nach altem Brauch soll ihn ein Pfeil zu seiner Braut führen, die für ihn bestimmt ist. Doch unglücklicherweise bleibt sein Pfeil in einem Sumpf direkt vor einem Frosch stecken. Was er nicht weiß, der enttäuschte Zarensohn: in der Haut des Frosches steckt Wassilis, die Allweise, in deren Macht es steht, alles Geschick zum Guten zu wenden.

 

Doch Iwan glaubt nicht daran,  ist ungeduldig. Deshalb dauert es sehr lange, bis er einen langen und schwierigen Weg gegangen ist, auf dem er einem Zauberknäuel begegnet, Tieren, die zum Helfer werden und schließlich der Hexe Baba Jaga. Diese Figur aus der altslawischen Mythologie führt ihn zu seinem Glück.

 

Ein schönes Märchen aus einer unseren Kindern fremde Kultur, die Bettina Werchan mit ihren Illustrationen wunderbar dargestellt und lebendig gemacht hat.

 

Widerfahrnis

 

 

 

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Bodo Kirchhoff, Widerfahrnis, Frankfurter Verlagsanstalt 2016, ISBN 978-3-627-00228-2

 

Bodo Kirchhoff ist ein Sprachkünstler und gehört seit vielen Jahren nicht nur zu den hervorragendsten Schriftstellern deutscher Sprache, sondern spätestens seit seinem Freundschaftsroman „Eros und Asche“ auch zu meinen Lieblingsautoren.

 

Seine sprachmächtige und doch bescheidene Schreibkunst stellt er auch in seinem neuen Buch „Widerfahrnis“ mit viel Poesie überzeugend unter Beweis. Nicht ohne Grund wurde es für den Deutschen Buchpreis 2016 nominiert.

 

Bodo Kirchhoff hat die Gattung der Novelle gewählt um eine Geschichte zu erzählen, die zwei ältere Menschen auf eine gemeinsame Reise führt, eine Reise, auf der sie die Liebe neu entdecken, aber auch hart und unerbittlich mit dem Leid und dem Schicksal der Flüchtlinge konfrontiert werden, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, sich eine bessere Zukunft erhoffend.

 

Reither, der männliche Protagonist der Novelle, war bis vor kurzem Verleger eines kleinen, aber anspruchsvollen Kleinverlags in einer deutschen Großstadt, aber weil es mittlerweile „mehr Menschen gibt, die schreiben als lesen“ hat er seinen Verlag liquidiert und lebt nun von dem bescheidenen Erlös in einem ruhigen Tal am Alpenrand.

 

Er hat sich noch nicht richtig dort eingelebt, hängt immer noch seinen Erinnerungen nach und versucht, sich neu zu erden, als er in der Bibliothek seines neuen Wohnortes ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur den Namen der Autorin.

 

Er rätselt noch über dieses Buch, das die tragische Geschichte einer Frau und ihrer lebensmüden Tochter erzählt, als es abends an seiner Tür klingelt. Vor der Tür steht, so stellt sich im Laufe des Abends heraus, Leonie Palm, etwas jünger als Reither, eine Frau, die früher ein Hutgeschäft besaß, das sie aber aufgeben musste, weil niemand mehr nach Hüten verlangte. Angeblich will sie Reither als Fachmann für einen aus Frauen bestehenden Lesekreis gewinnen, Frauen, die alle selbst sich im Schreiben versuchen. Doch, Reither vermutet es schon bald, es stellt sich heraus, dass es Leonie Palm vor allem um ihr eigenes Werk geht, das sie mit voller Absicht, Reither würde es finden, in der Bibliothek liegen gelassen hatte.

 

Obwohl Reither zunächst überhaupt nicht nach Gesellschaft zumute war, kommen die beiden sich innerhalb weniger Stunden immer näher und fassen noch in der Nacht  den Entschluss, mit dem Cabrio von Leonie Palm nach Süden zu fahren. „Widerfahrnis“, so hat Leonie auf seine Frage geantwortet, wäre der Titel gewesen, den sie ihrem Buch gegeben hätte. Und ein Widerfahrnis erleben die beiden nun auf einer Fahrt, die sie in drei Tagen bis nach Sizilien bringt.

 

Dabei begegnen sie nicht nur einer Liebe, auf die sie beide nicht mehr vorbereitet sind, sondern auch, zunächst nur angedeutet, auf Sizilien dann manifest, Menschen, die unter elenden Bedingungen eine neue Heimat in Europa suchen.

 

Schon als Reither und Palm den Brenner passieren, beschreibt Kirchhoff ein Lager von Flüchtlingen unter freiem Himmel. Später dann immer wieder.

 

Erst als sie in Sizilien – ihr gemeinsames Glück können sie kaum fassen- vor ihrem Hotel einem Mädchen begegnen, das sie geradezu zu verfolgen scheint, schiebt sich eine andere Realität in ihr bisher kaum zu glaubendes spätes Glück.

 

Wie es ausgeht, wird hier nicht verraten, nur, dass der Leser sich gar nicht losreißen kann von wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die die beiden Protagonisten auf ihrer Reise durchfahren. „Widerfahrnis“ ist ein sprachliches Meisterwerk und zeigt Bodo Kirchhoff auf der Höhe seiner literarischen Kunst.

Die Nominierung für den Buchpreis ist mehr als verdient.

 

Das Leben ist gut

 

 

 

 

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Alex Capus, Das Leben ist gut, Hanser 2016, ISBN 978-3-446-25267-7

 

In seinem neuen Roman lässt der in der Schweiz lebende Schriftsteller Alex Capus seinen Ich-Erzähler einfach und in ruhiger Sprache erzählen, davon, wie es sich anfühlt mit sich und seinem Leben zufrieden, im Reinen zu sein. Eher ungewohnt in der ganzen Reihe der zeitgenössischen Romane, die oft Lebensschicksale beschreiben, die gestört oder unglücklich verlaufen. Vielleicht rühren daher auch die Verwunderung so manches Rezensenten und die oft benutzte Abwertung des Buches als belanglos.

 

Alex Capus hat in seinen früheren Büchern bewiesen, dass er ein hervorragender Erzähler ist. Das stellt er in „Das Leben ist gut“ erneut unter Beweis. Sein Ich-Erzähler Max, dem er offenbar viele eigene Beobachtungen und Lebenseindrücke geschenkt hat, und der wie ein Alter Ego von Capus gelesen werden kann, hat vor einigen Jahren mit einem dicken Roman viel Geld verdient. Statt danach weiter zu schreiben, hat er von der Gemeinde, in der er wohnt, ein Haus gekauft, dessen bewegte Geschichte er eindrucksvoll beschreibt. Er richtet dort eine Bar ein, die vom späten Nachmittag an zum  Treffpunkt sehr unterschiedlicher Menschen wird, die er liebevoll beschreibt. Morgens sieht man ihn das Altglas entsorgen und in seiner Bar das eine oder andere reparieren.

 

Er ist mit sich im Reinen und hat die außergewöhnliche Fähigkeit, alles das wahrzunehmen und auch engagiert zu verteidigen, was in der Hektik des Alltags gerne übersehen wird.

 

Als seine Frau Tina zu einem Aufenthalt nach Paris aufbricht (sie hat dort eine Gastprofessur erhalten), schläft Max seit 25 Jahren zum ersten nicht mit seiner Frau in einem Bett. Die Tage, bis sie zum ersten Mal für ein Wochenende wieder nach Hause kommt, verbringt er damit, über sein Leben nachzudenken und zu erzählen davon, was ihm im Leben wirklich wichtig ist.

 

Und obwohl er am Ende von einem Aufenthalt in der Everglades träumt, wo Tom Stark wohnt, den er in seiner Bar kennengelernt hat, möchte er doch nie woanders sein als in seiner Stadt, seiner Bar, mit seiner Frau und Familie und mit seinen vielen Freunden.

 

Max erzählt von Freundschaften und vom Leben, wie er es sich vorstellt. Er ist zufrieden mit seinem Alltag. Da passiert nichts Spektakuläres. Indem er jeden Tag vielen seiner Kunden zuhört, indem er mit seiner Bar Menschen die Gelegenheit zur Begegnung gibt, erfährt er Sinn. Und im Leben mit seiner geliebten Frau. Eng verbunden, lassen sich die beiden die Freiheit, die sie zum glücklichen Leben brauchen.

 

Ich habe das unaufgeregte, viele kleine Alltagsbeobachtungen in den Mittelpunkt stellende Buch gerne gelesen.

 

 

 

 

 

Der schwarze Hund

 

 

 

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Matthew Johnstone, Der schwarze Hund, Kunstmann 2016, ISBN 978-3-95614-137-9

 

„Wie man Depressionen überwindet und Angehörige und Freunde dabei helfen können“ – so ist diese Neuausgabe der beiden erfolgreichen Ratgeber Matthew Johnstones untertitelt, die 2008 und 2009 unter den Titeln „Mein schwarzer Hund“ und „Leben mit dem schwarzen Hund“ bei Kunstmann erschienen sind.

 

Die Depression in ihren verschiedenen Graden hat sich in den letzten Jahren zu der Krankheit in den westlichen Ländern entwickelt, die die höchsten Zuwachsraten hat. Der Anteil an Krankschreibungen und Frühverrentungen wegen psychischer Krankheiten, hier hauptsächlich die Depression und der ihr verwandte Burnout, nimmt stetig zu. Dennoch ist diese Krankheit wenig anerkannt; viele Menschen, die darunter leiden verstecken sich.

Mein bester Freund, der über lange Jahre an Depressionen litt und erst nach zahllosen Klinikaufenthalten und nach einem harten Schnitt in seinem Leben wieder ein glücklicher und zufriedener Mensch wurde und sogar eine Familie gründete, hat mir einmal erzählt, dass er in der schlimmsten Phase seiner Krankheit auf der Stelle mit einen dem Tode geweihten Krebskranken getauscht hätte, weil diese Krankheit gesellschaftlich anerkannt ist, und Krebskranke nicht dauernd mit Ratschlägen konfrontiert werden, sich doch endlich einmal zusammen zu nehmen und sich am Riemen zu reißen, weil es ihm doch letztendlich gut gehe.

 

Das vorliegende  Buch ist sowohl für Betroffene als auch für Angehörige von depressiv gewordenen Menschen eine große Hilfe. Das, wofür andere Bücher oder Ratgeber Hunderte von Seiten brauchen, zeichnet und beschreibt Matthew Johnstone in wenigen Worten und eindrucksvollen Bildern.

 

Seit er Anfang zwanzig war, sagt er, lebt er mit dem schwarzen Hund, der Depression. Auf jeder neuen Seite des Buches ist der Hund größer geworden, und die Zeichnungen Johnstones geben einen sehr realistischen Eindruck davon, wie sich ein an Depression erkrankter Mensch fühlt und mit welchen dunklen Gedanken er kämpft.

 

Doch erst die Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei einem Therapeuten und die Einnahme der richtigen Medikamente helfen, den schwarzen Hund erst einmal in den Käfig zu sperren. Und dann kommt die Übung. Man lernt Stress zu vermeiden, führt ein Gefühlstagebuch und beginnt, sich sportlich zu bewegen und hängt so den fetten und faulen schwarzen Hund immer mehr ab.

„Am  Allerwichtigsten ist es, nicht zu vergessen: Wie schlimm es auch immer kommen mag… wenn man die richtigen Maßnahmen ergreift, können und werden die Schwarzen Hundstage vorübergehen.“

 

Es ist ein Buch mit wenig Text, der aber sehr sensibel und eindrücklich die verschiedenen Stadien und Erscheinungsformen der Krankheit treffend beschreibt. Besonders beeindruckend sind die Zeichnungen und Bilder, die die beiden für das Leben in der Depression gefunden haben.

Insgesamt trifft das für alle Betroffenen absolut empfehlenswerte Buch einen Ton, der gut geeignet ist, die Verzweiflung, die Hilflosigkeit und die gesellschaftliche Vereinsamung zu durchbrechen, unter der depressive Menschen und ihre Angehörigen und Freunde leiden.

Ich wünsche dem Buch viele Leser, und den Betroffenen unter ihnen jene Form von Heilung, die auch meinem besten Freund widerfahren ist, der seit langem ganz gesund ist und sich am Leben mit seiner Familie und seinem Kind freuen kann.

 

 

Pubertät war erst der Vorwaschgang

 

 

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Claus Koch, Pubertät war erst der Vorwaschgang, Gütersloher Verlagshaus 2016, ISBN 978-3-579-08645-3

 

Bücher und Ratgeber über die schwierige Entwicklungsphase der Pubertät gibt es mittlerweile fast wie Sand am Meer. Sie suggerieren, dass alles schon seinen Weg gehen werde, sei diese Phase in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erst einmal vorbei. Doch das sei erst der „Vorwaschgang“ titelt der Entwicklungspsychologe Claus Koch etwas salopp in seinem Buch, das der Frage nachgeht „wie junge Menschen erwachsen werden und ihren Platz im Leben finden“.

 

Es ist das erste deutschsprachige Buch, das sich mit der Zeit nach der Pubertät auseinandersetzt. In dieser Zeit des Erwachsenwerdens stehen noch einmal völlig neue Entwicklungsaufgaben an. Der Schutzraum der Familie oder Schule ist nicht mehr da, viele eigene Entscheidungen sind zu treffen, erstes Scheitern ist zu verarbeiten und hinterlässt Spuren.

 

Im Gegensatz zu früheren Zeiten bleibt die Frage nach dem Wohin der Reise ins Erwachsenenleben heute oft ohne eine klare, eindeutige und endgültige Antwort. Sicher ist  nur, dass jedem irgendwann diese Frage gestellt wird. Und dann geht es darum, ob man endgültig erwachsen werden will oder ewig Kind bleiben möchte.

 

Das gut verständliche und klar aufgebaute Buch richtet sich nicht nur an die Generation der zwischen 20 und 30 Jahre alten Menschen, die mitten in dieser Phase stecken, sondern auch an deren Eltern, die mit kluger und einfühlsamer Begleitung auch in dieser Phase als Vorbilder und Mentoren ihre schon erwachsenen Kinder begleiten können. Dieser Einfluss zeigt sich in der Tiefe, wenn sich die erwachsenen Kinder  weiterhin so angenommen fühlen können wie in ihrer Kindheit.

Wenn sie wissen, „dass das Fenster für sie immer noch geöffnet ist, finden sie genügend Halt, um mit den Unwägbarkeiten des Lebens ohne Angst und selbstbewusst umzugehen.“