Tatort Eden 1919

 

 

Maja Nielsen, Tatort Eden 1919, Gerstenberg 2018, ISBN 978-3-8369-5681-9

 

Erneut hat die mehrfach preisgekrönte Jugendbuchautorin Maja Nielsen ein Buch vorgelegt, das historische und aktuelle Themen in einer spannenden und unterhaltsamen Geschichte mit zwei Handlungssträngen verbindet.

 

Im ersten in der jüngsten  Gegenwart spielenden Handlungsstrang erzählt der 17-jährige Biko. Biko ist der Sohn einer ghanaischen Familie und ist im Sauerland aufgewachsen. Als er 2015 von einer renommierten Artistenschule für eine dreijährige Ausbildung überraschend angenommen wird, reist er in die große Metropole Berlin, um seine Ausbildung zu beginnen. Als er in Berlin angekommen, wird er dort für einen Flüchtling gehalten und erlebt am eigenen Leib, wie nah in diesen Zeiten Anfeindung und herzliche Anteilnahme beieinander liegen können.

 

In der Schule selbst lebt er sich schnell ein und gerät dort an einen Brief, der in einem geheimen Fach eines Requisitenkoffers steckte. Sein Dozent Monsieur Vite, dem der Koffer gehört, erklärt  Biko alle Details zum Hintergrund des Schriftstücks.

 

Aus diesen Erläuterungen ergibt sich in einer langen Erzählung von Monsieur Vite der zweite 1918 beginnende Handlungsstrang dieses Jugendbuches. Er ist vom ersten durch ein fetteres Schriftbild sofort unterscheidbar. In diesen Erzählungen  geht es um den Protagonisten Pico, der als Kriegsheimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg an seine ehemalige Dienststelle im Hotel Eden im Jahr 1918 in Berlin zurückkehrt.

Dort trifft er auf seine alte Freundin Donna, die im Untergrund der Novemberaufstände, rund um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, nach dem Ersten Weltkrieg aktiv ist. Im Laufe der Zeit wird Pico wird ebenfalls Teil des Widerstandes und versorgt, als Maulwurf unter Waldemar Pabst, seine Mitwisser mit Informationen.
Immer wieder wechselt Maja Nielsen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wobei die letztere den größeren Teil des Buches ausmacht. Immer wieder ergeben sich daraus Parallelen, die sich am Ende auflösen.

 

Ein gelungener Versuch, Jugendliche mit der revolutionären Situation in Berlin 1918/1919 bekannt zu machen.

 

 

 

 

After Work. Radikale Ideen für eine Gesellschaft jenseits der Arbeit

 

 

 

Tobi Rosswog, After Work. Radikale Ideen für eine Gesellschaft jenseits der Arbeit, Oekom Verlag 2018, ISBN 978-3-962380-56-4

 

Das vorliegende Buch ist in seinem Ansatz radikal. Es begnügt sich in Bezug auf die Bewertung der abhängigen Lohnarbeit nicht mehr mit Reformvorschlägen, sondern will echte Alternative aufzeigen, vom Job-Sharing bis zur Karriereverweigerung, vom Arbeiten im Kollektiv ohne Chef bis zur Debatte um ein Grundeinkommen für alle. Tobi Rosswog stellt immer wieder die Frage, warum sich Menschen einem krankmachenden Arbeitssystem ausliefern, das unsere Beziehungen belastet und schlecht für die Umwelt ist?

 

Grundlegend sei, so schreibt er, dass man sich damit auseinandersetzt, wie man wirklich leben möchte. „Sinnvoll tätig sein, statt sinnlos schuften“ ist das Motto seines Buches.

 

Beginnend mit den Fragen „Was brauche ich wirklich?“ und „Was ist mir wichtig?“ tritt der Autor mit seinem Leser in einen Dialog, regt ihn  immer wieder zum ehrlichen Nachdenken an und zeigt viele Alternativen zur gängigen Arbeitspraxis auf. Er thematisiert die Ängste, die eine Veränderung hervorruft, und beschreibt an vielen Beispielen, wie Menschen den Ausstieg aus dem Arbeitssystem gewagt haben und welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben.

 

Ich persönlich bin bei allen diesen Ideen schon immer skeptisch gewesen. Auch bei den Ideen, die von SPD und Grünen im Augenblick als Alternative zur Hartz IV diskutiert werden. Sie mögen für einzelne Menschen, die  wenig brauchen, interessant sein. Aber reicht das erwirtschaftete Einkommen aus solcher Art von Arbeit auch für ein Leben im Alter, oder ein Leben in einer Familie mit Kindern?

 

 

 

 

 

Durchgeboxt. Die große Enzyklopädie der Kleinserien und Eigenbauten

 

 

Thomas Braun, Durchgeboxt. Die große Enzyklopädie der Kleinserien und Eigenbauten, Delius Klasing 2018, ISBN 978-3-667-11444-0

 

Schon seit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit ist der Käfer von Volkswagen wegen seiner einfachen Bauweise ein beliebtes und dankbares Objekt für Umbauten verschiedener Art. Weil Volkswagen sich weigerte, anderen Herstellern Bodengruppen ohne Karosserie zu liefern, waren diese auf ihre eigene Phantasie und Kreativität angewiesen.

 

Über viele Jahrzehnte hinweg entstanden auf dieser Basis unzählige Coupes und Cabrios mit Sonderkarosserien, oder auch mit veränderten Technik und leistungsgesteigerten Motoren, oft auch von der Schwestermarke Porsche.

Auf diese Weise ist bis heute eine große Fülle von Modellen zusammengekommen, die der Autor des vorliegenden schwergewichtigen Bandes, Thomas Braun, für den Delius Klasing Verlag erstmals katalogisiert und chronologisch aufbereitet hat.

 

Mit informativen Texten zur Technik und Geschichte der mehr als 2000 Sonderumbauten und mit zahlreichen, z.T. unveröffentlichten Fotos lässt sich mit dem Buch die ganze Vielfalt einer Szene erleben, die unverändert aktiv ist.

 

Es enthält unter anderem:

• erschöpfende Übersicht über alle VW-Sonderkarosserien
• mehr als 2000 Modelle von rund 470 Herstellern
Ein für alle Autofans interessantes beeindruckende Ergebnis jahrelanger detektivischer Arbeit.

 

 

Stories für boys who dare to be different. Vom Mut, anders zu sein

 

 

 

Ben Brooks, Stories für boys who dare to be different. Vom Mut, anders zu sein, Loewe Verlag 2018, ISBN 978-3-7432-0259-7

 
Jungs brauchen Vorbilder – heute mehr denn je. In diesem aufwändig gestalteten Buch finden sie über 100 ganz persönliche Geschichten von Künstlern, Wissenschaftlern, Umweltaktivisten, Fußballern, Politikern und Entdeckern – von großen und kleinen Helden aus der ganzen Welt und aus allen Epochen, die Grenzen überschritten haben und gegen den Strom geschwommen sind. Sie alle hatten den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und so ihre Träume zu verwirklichen.

Autor Ben Brooks erzählt  in diesem Buch für Jungen ab etwa 8 Jahren von Persönlichkeiten, die Erstaunliches erreicht und die Welt auf ihre Art ein Stück besser gemacht haben – jenseits von stereotypen Männlichkeitsbildern und Rollenklischees.

Die Botschaft des Buches ist: Man muss sich nicht mit großen Kämpfern identifizieren, die Drachen töten und Prinzessinnen retten, um zum Helden zu werden. Dieses Buch zeigt in vielen Porträts, dass man auch als Querdenker, als sensibler oder introvertierter Junge, als einer der eher der Außenseiter ist und von anderen wenig beachtet wird, später im Leben Außergewöhnliches zu leisten vermag. Das Buch kann kleine und große Jungs darin bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen, zu sich selbst zu stehen und seine eigene Fähigkeiten und Talente wertzuschätzen

Mit spannenden Biografien von großen Persönlichkeiten, etwa:
Ai Weiwei, Barack Obama, Benjamin Zephaniah, Bill Gates, Christopher Paolini, Confucius, Daniel Radcliffe, Galileo Galilei, Hans Scholl, Harvey Milk, Jamie Oliver, Jesse Eisenberg, Jim Henson, John Green, John Lennon, Lionel Messi, Louis Armstrong, Louis Braille, Ludwig van Beethoven, Mahatma Gandhi, Muhammad Ali, Nelson Mandela, Nikola Tesla, Oscar Wilde, Patch Adams, Ralph Lauren, Roald Dahl, Salvador Dalí, Siddhartha Gautama, Stephen Hawking, Steven Spielberg, Tank Man, Thomas Edison, Vincent van Gogh

Hausboot Love

 

 

Jutta Riegel, Hausboot Love, Delius Klasing Verlag 2018, ISBN 978-3-667-11208-8

 

Die Fotografin und Autorin hat in Frankreich auf dem Canal de Bourgogne ganz unterschiedliche Menschen besucht und fotografiert, die ihren Traum von einem Leben auf dem Waser oft schon seit sehr langer Zeit wahr gemacht haben und allein, mit Hund oder mit Partner auf einem Hausboot wohnen und leben.

 

Etwa zwei Dutzend ganz unterschiedliche Boote und ihre Eigentümer werden in diesem kleinen Buch beschrieben und vorgestellt. Originelle Fotografien insbesondere auch von den Innenräumen der Boote, die man normalerweise von außen nicht sehen kann. Bilder, die ausnahmslos zeigen, mit welcher Liebe und Phantasie ihre Eigentümer/innen diese Boote oft über Jahrzehnte eingerichtet und unterhalten haben.

 

Für Liebhaber von Booten und für alle Menschen, die schon einmal von einem Leben auf dem Wasser geträumt haben und sei es auch nur befristet, ist dieses Buch eine Augenweide.

 

David

 

 

 

Judith W. Taschler, David, Droemer 2018, ISBN 978-3-42630480-8

 

Nach dem wunderbaren und hochgelobten Roman „bleiben“, der auch mich vor zwei Jahren begeisterte, legt die bekannte und preisgekrönte Innsbrucker Schriftstellerin Judith W. Taschler schon ein Jahr später einen faszinierenden Roman vor, der nicht weniger als „bleiben“ das Potential zum Bestseller besitzt. Nun präsentiert in der Droemer Verlag in einer preiswerten Taschenbuchausgabe.

 

Raffiniert komponiert, mit hoher psychologischer Dichte und auf allerhöchstem literarischem Niveau erzählt Judith W. Taschler von Familienbeziehungen, von den lebenslangen Folgen einer Adoption (mit Reminiszenzen an Bert Hellingers „Ordnungen der Liebe“) von Identität und wie sie sich gerade an den großen Wendepunkten des Lebens bewährt und erneuert.

 

Als Magdalena Millet nach dreißig Jahren in den kleinen österreichischen Ort Kirchberg zurückkehrt um das verlassene Haus ihrer Großmutter Clara wieder herzurichten, wird das im Dorf mit großer Skepsis beobachtet. Zu viel ist geschehen seit der Zeit vor Jahrzehnten, als sie als kleines Mädchen ihre Eltern verlor.

 

Schon bald nach ihrer Rückkehr begegnet sie Jan, der wie jedes Jahr am Todestag seiner Adoptivmutter dem Baum einen Besuch abstattet, gegen den sie vor langer Zeit betrunken mit dem Auto gefahren war und dabei den Tod gefunden hatte. Dieser ersten Begegnung der beiden Hauptpersonen des Romans, die relativ konfliktreich verläuft, werden im Zuge der Handlung noch weitere folgen.

 

Mit vielen Rückblicken, in denen Jans Onkel Viktor immer wieder eine zunächst dem Leser noch dunkel bleibende Rolle spielt, geht die Autorin immer wieder in verschiedene Stadien der Vergangenheit zurück, kommt wieder in die Gegenwart zurück, um im nächsten Kapitel ohne Zeitangabe in eine andere Vergangenheit zu springen. Das nötigt dem Leser höchste Konzentration ab, zwingt ihn aber auch, selbst über Zusammenhänge nachzudenken, bevor sie im zweiten Teil des Buches langsam offenbar werden.

Es ist ein Roman über Menschen, die auf der Suche sind nach ihren Wurzeln, Menschen, die lernen, in der eigenen Vergangenheit und der ihrer Vorfahren Kraft zu finden für die Gestaltung und die positive Bewältigung ihres eigenen Lebens.

 

Spannend und virtuos komponiert, bereitet der neue Roman von Judith W. Taschler erneut allerhöchsten Lesegenuss und gute Unterhaltung auf hohem Niveau.

 

 

 

 

 

Der Wundergarten. Nek Chand baut sein geheimes Reich

 

 

 

 

 

 

Barb Rosenstock, Claire A. Nivola, Der Wundergarten. Nek Chand baut sein geheimes Reich, Verlag Freies Geistesleben 2018, ISBN 978-3-7725-2886-6

 

Was würden Sie antworten, wenn sie in einer Unterhaltung über Indien oder ggf. in einem  Quiz gefragt würden, was dort nach dem Taj Mahal, den jeder Mensch kennt, das zweitmeist besuchte Kulturdenkmal ist?

 

Es ist der nahe der Stadt Chandigarh gelegene riesige Wundergarten mit Tausenden von Figuren: Göttinnen und Göttern, Menschen und Tieren. Ein einzelner Mensch hat über sein ganzes Leben hinweg von seiner Jugend an dies alles geschaffen aus allem, was er fand und verwerten konnte. Sein Name ist Nek Chand.

In seiner Kindheit am Fuße der mächtigen Berge des Himalaya
hörte Nek Chand von Göttinnen erzählen, von magischen Gänsen und geheimnisvollen Dschungeln. Das war sein Glück. Denn als seine Familie nach Indien fliehen musste – in die fremde, hochmoderne Stadt Chandigarh –, lebten die Geschichten in ihm weiter und machten ihn erfindungsreich. Denn all das wollte er vor sich sehen und um sich haben.

Und so baute er sein Leben lang in der Fremde an einem Reich, in dem die Geschöpfe aus den Geschichten seiner Kindheit Gestalt bekamen.

 

Diese wunderbare und beeindruckende Lebensgeschichte, von der ich selbst erst durch dieses faszinierende Bilderbuch erfahren habe, hat Barb Rosenstock zunächst für eine englische Veröffentlichung erzählt.

 

Brigitte Elbe hat sie ins Deutsche übersetzt und Claire A. Nivolas farbenfroh illustriert. Ein biographischer Essay und eine ausführliche Bibliografie befinden sich am Ende des Buches.

Nek Chand ist am 12. Juni 2015 im neunzigsten Lebensjahr in seinem Felsengarten gestorben.

 

 

 

 

 

 

Die Klarheit. Alkohol, Rausch und die Geschichten der Genesung

 

 

Leslie Jamison, Die Klarheit. Alkohol, Rausch und die Geschichten der Genesung, Hanser Berlin 2018, ISBN 978-3-446-25856-3

 

Die Liste der berühmten Trinker und Trinkerinnen in der Musikgeschichte, aber insbesondere in der Literaturgesichte ist lang. Der Alkohol, der Rausch, andere Bewusstseinszustände wurden in diesem Zusammenhang immer wieder auf durchaus positive Weise hervorgehoben. Die Autorin des vorliegenden Buches wird in ihren Schreibschuljahren immer wieder damit konfrontiert.

 

Irgendwann fing sie an selbst zu trinken. Sie trank, weil sie ihre Mängel verbergen und um jeden Preis besonders sein wollte. Als sie zum ersten Mal zu einem Treffen der Anonymen Alkoholiker ging, die in den Folgejahren sie von ihrer Sucht retteten, begriff sie, dass sie erst von ihrer Sucht genesen würde, wenn sie nicht mehr auf ihrer Originalität beharrte.

 

Aufrichtig und authentisch erzählt sie in diesem sehr persönlichen Buch von ihrer Abhängigkeit und versucht die populären Mythen trunkener Genialität in der Kulturgeschichte zu entzaubern. Das Buch ist auch ein Einblick in die wenig zauberhafte Welt der Anonymen Alkoholiker und ihrer Arbeit, die Leslie Jamison endlich half, trocken zu werden und sie in der Folge sich mit Schriftstellern beschäftigen ließ, die das auch erlebt hatten.

 

Die Klarheit“ ist eine persönliche und kollektive Geschichte des Trinkens und des nüchternen Lebens – klug, bewegend aufrichtig und von unverhoffter Schönheit.

 

Für Menschen, die selbst mit ihrer Sucht kämpfen oder versuchen trocken zu bleiben, ist das Buch sicher eine ermutigende und stützende Lektüre.

 

 

Classic Cars Review

 

 

 

Michael Görmann (Hg.), Classic Cars Review, teNeues 2018, ISBN 978-3-96171-106-2

 

Immer mehr Menschen und nicht nur Männer interessieren sich in den letzten Jahren für Oldtimerfahrzeuge. In vielen Orten haben sich dafür regelrechte Vereine gebildet, die gesellige Treffen, Reparatur- und Ersatzteileberatung und mehrmals im Jahr Rundfahrten und Ausstellungen ihrer Fahrzeige organisieren, auf die sie unendlich stolz sind und für die sie einen Großteil ihrer Freizeit opfern. Auch in meinem Wohnort gibt es seit etlichen Jahren einen solchen rührigen Verein.

Die Fahrzeuge, die sie stolz präsentieren, sind zwar alle älter als 25 Jahre, aber es ist auch nicht nur annähernd irgendeines jener Prachtstücke dabei, die der vorliegende schwergewichtige und prachtvoll ausgestattete Band aus dem teNeues Verlag zeigt.

 

Eine Augenweide für alle Liebhaber seltener und alter Sportwagen und Limousinen sind die hier auf 400 Seiten gezeigten Fahrzeuge. Es gibt aber auch für Autosammler wichtige weitere Kapitel, die den zweiten Teil des Buches ausmachen.  Da gibt es Hinweise und Beschreibungen von zahlreichen Events in ganz Europa, wo sich Liebhaber mit ihren Autos treffen und austauschen. Zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung dient auch das Kapitel „connections“, in dem es um die unterschiedlichen Formen des Kontaktes in der Szene der Autosammler geht.

 

Der vierte und letzte Abschnitt ist mit „Photography“ überschrieben. Hier zeigen vier renommierte Fotografen ihre sehr unterschiedlichen Verfahren und Techniken beim Fotografieren von Automobilen.

 

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