Das erste Einhörnchen

 

 

Beatrice Blue, Das erste Einhörnchen, Bohem Verlag 2019, ISBN 978-3-85581-577-1

 

Das vorliegende Bilderbuch entführt vorzugsweise kleine Mädchen in die Welt der Fantasy, in der Einhörner schon immer eine große Rolle gespielt haben. Es stellt sich und seinen kleinen Leserinnen die Frage, wo denn die Einhörner herkommen und vor allem, wie sie ihre Hörner bekommen haben.

 

Alles begann damit, so erzählt Beatrice Blue in ihrer Phantasiegeschichte, dass ein kleines Mädchen namens Juni eines Tages im Zauberwald hinter dem Garten ihres Elternhauses, das aussieht wie ein kleines Hexenhäuschen, entdeckt, wie klitzekleine Zauberpferdchen versuchen fliegen zu lernen. Bei den meisten klappt das auch sehr schnell, nur eines von ihnen fliegt nicht mit und sieht sehr traurig aus.

 

Juni hat Mitleid mit ihm, und versucht alle möglichen Dinge mit dem kleinen  Wesen, um es zum Fliegen zu bringen. Allesvergeblich.

 

Zuhause erzählt sie ihren Eltern davon, und dass leider ihr Zauberstab kaputt sei und sie deshalb weiter nichts zu  können. Die Eltern versichern ihr, dass sie ihr morgen helfen würden. Am nächsten Morgen denken alle angestrengt nach, was dem Pferdchen gut tun könnte. Sie einigen sich auf Eis.

 

Juni bringt das Eis in aller Schnelle dorthin, wo das Wesen auf sie schon wartet, stolpert aber und das Eis fliegt ihr aus der Hand. Die Waffel landet auf dem Kopf des Pferdchens. Das gefällt ihm sehr und nach kurzer Zeit des Schüttelns fliegt es auf und davon. Seitdem nennt man die Zauberpferde „Einhörner“.

„Denn sie tragen alle ein Hörnchen auf dem Kopf, um sich an den wundervollen Tag zu erinnern, an dem ein kleines Mädchen ihre Freundin wurde.“

 

Ein schönes Bilderbuch für alle kleine Mädchen, die ein Einhorn zu Hause haben.

Disco!

Frauke Angel, Julia Dürr, Disco, Jungbrunnen Verlag 2019, ISBN 978-3-7026-5934-9

 

Der kleine namenlose Junge, den Frauke Angel diese schöne Geschichte über Mädchen und Jungen erzählen lässt, geht in den Kindergarten. Dort hat er Pina kennengelernt. Sie ist jetzt seine Freundin. Sie ist nicht nur das schönste, sondern auch das schlauste Mädchen dort. Und als Pina einmal sagt, es gebe keine Jungs- oder Mädchenfarben, sondern nur Lieblingsfarben,  und überhaupt darf jeder anziehen, was er will, da ist er ganz hingerissen.

 

Kurze Zeit später darf Pina bei dem Jungen  schlafen und sie spielen Disco und verkleiden sich entsprechend. Am nächsten Morgen bringt der Vater zwei wunderschöne Discotänzerinnen in den Kindergarten. Aber ein Junge in Mädchenkleidern führt zu Diskussionen, nicht nur unter den Kindern, sondern auch den anwesenden Erwachsenen.

 

Aber der Vater des Jungen hat großes Verständnis, denn er hat untere seinem grauen Büroanzug ein kleines grünes Sockengeheimnis.

Am nächsten Morgen trägt der Vater einen ganzen Sack voller Wechselsachen in den Kindergarten – so viel, dass sich alle Kinder verkleiden können. Denn die Kinder wollen es einmal richtig bunt treiben, mit Glitzer und allem Schnickschnack. Welche Farben und welche Kleider die Mädchen tragen und welche die Jungen, ist dabei wirklich völlig egal.

 

Und dann traut sich der Junge sogar seinem Freund mit wackeligem Herzen ein Geschenk zu geben. Und schließlich verstehen sich auch der Vater des Jungen mit Eddies Papa, der am meisten über die Discokleidung der Kinder aufgeregt hatte.

Und überhaupt darf jeder anziehen, was er will.

 

Ein schöne hintersinniges Buch über Geschlechterrollen in der frühen Kindheit.

Ein Nashorn namens Clara

 

 

 

Katrin Hirt, Laura Fuchs, Ein Nashorn namens Clara, NordSüd Verlag 2019, ISBN 978-3-314-10432-9

 

 

Dieses Bilderbuch erzählt die wahre historische Geschichte, die im 18. Jahrhundert in vielen Ländern Europas für großes Aufsehen sorgte. Die Geschichte handelt von einem Nashorn namens Clara, das bei einer Reise nach Indien von dem holländischen Kapitän Douwe van den Meer bei einer Kaufmannsfamilie gefunden wurde und der es dann auf seinem Schiff nach Europa mitnahm. Anfangs noch klein (Jäger hatten es mitgenommen, nachdem seine Mutter von Ihnen geschossen worden war und es der Kaufmannsfamilie geschenkt) wurde es immer größer, als der Kapitän die Schiffahrt aufgab und mit Calar durhc ganz Europa zog. Clara wurde immer mehr zu einer regelrechten Sensation. Es entstand ein regelrechter Hype um das Nashorn. Es wurde gemalt, und es gab Münzen und Porzellanfiguren von Clara. Fürsten bestaunten es, und in Paris trugen die feinen Damen Perücken à la Nashorn.

 

Schließlich nahm Douwe seine Clara dann mit in seiner Heimat, wo sie auf seinem Hof in Ruhe und Frieden alt werden durfte.

 

Ausführlich hat Katrin Hirt für ihre Nacherzählung die Geschichte von Clara recherchiert, und Laura Fuchs, die es liebt, historische Geschichten zu illustrieren hat dazu wunderbare großflächige Bilder gestaltet.

 

Spannende Einblicke in eine wahre Geschichte aus dem 18. Jahrhundert.

 

 

Nie wieder sprachlos. Mit den richtigen Worten besser durchs Leben

 

 

 

Michael Ehlers, Nie wieder sprachlos. Mit den richtigen Worten besser durchs Leben, Gütersloher Verlagshaus 2019, ISBN 978-3-579-02394-6

 

 

In seinem Buch „Rhetorik. Die Kunst der Rede im digitalen Zeitalter“, das er 2018 bei books4success veröffentlicht hat, hat Michael Ehlers die klassischen Regeln der Redekunst sozusagen in das digitale Zeitalter transferiert und überzeugend nachgewiesen, dass gerade heute Rhetorik eine Fähigkeit ist, die zu verstehen und zu beherrschen sich lohnt, für alle die ein Ziel erreichen wollen.

 

War dieses Buch im letzten Jahr vielleicht eher gedacht für Redeprofis in Wirtschaft, Politik und den Medien, richtet sich sein neues Buch auch an ganz normale Menschen, die keine öffentlichen Reden halten müssen, aber im Alltag bei bestimmten Situationen oder Konflikten nicht wissen, was sie sagen oder wie sie sich ausdrücken sollen oder können.

 

Er beschreibt insgesamt 50 Situationen, die fast jeder schon einmal erlebt hat in zwischenmenschlichen Beziehungen und gibt dann knappe aber sehr verständliche und instruktive Tipps, wie man in ihnen mit den richtigen Worten gut die jeweilige Situation meistert.

 

Wie entschuldige ich mich angemessen? Wie verteidige ich mich, wenn ich zu Unrecht angegriffen werde? Wie macht man ein Kompliment? Wie lerne ich Nein zu sagen? Wie kann ich eine Streitschlichtung unterstützen oder angemessen mein Beileid ausdrücken?    Das Buch bietet eine gelungene Mischung aus Knigge und Kommunikationstraining für alle, die gerne ein wenig wortmächtiger sein möchten um damit dann besser durchs Leben zu kommen.

Unterhaltsame und praktische Anleitung gegen die Wortnot im Alltag.
 

Ada und die Zahlen-Knack-Maschine

 

Zoe Tucker, Rachel Kastaller, Ada und die Zahlen-Knack-Maschine, NordSüd Verlag 2019, ISBN 978-3-31410472-5

 

Dieses von Elisa Martins aus dem Englische n übersetzte Bilderbuch erzählt die Geschichte von Ada Lovelace, die Mitte des 19. Jahrhunderts schon zusammen mit ihrem Freund Charles Babbage ein komplexes Rechenprogramm entwickelte.

 

Als kleines Mädchen schon sehr wissbegierig, liebte sie es früh, große und kleine, vor allen Dingen aber komplizierte und knifflige Aufgaben zu lösen. Alle Bücher in der Bibliothek waren bald schon von ihr gelesen.  Ihre Mutter Annabella Milbanks war eine ebenfalls sehr intelligente Dame der gehobenen Gesellschaft und hatte Umgang mit den gescheitesten Menschen Londons. Schon früh erkannte sie das mathematische Talent ihrer Tochter, und ließ sie von den klügsten Menschen aus aller Welt unterrichten.

 

Je älter Ada wurde, desto mehr wurden ihre Lehrer zu ihren Freunden und mit ihrem besten Freund, dem Erfinder und mathematischen Genie Charles Babbage befand sie sich in einem  andauernden spielerischen Wettbewerb um Erkenntnis. Mit ihm zusammen entwickelte Ada Lovelace ein komplexes Rechenprogramm, als Ada erkannte, dass Mathematik eine Sprache darstellt. Damit legten die beiden den Grundstein für die heutige moderne Computertechnik. Ada Lovelace wird als die erste Computerprogrammiererin der Welt betrachtet. Sie wird als Pionierin von Frauen in den Wissenschaften weltweit geachtet. Preise sind nach ihr benannt und Computersprachen tragen ihren Namen.

Das witzig illustrierte Bilderbuch erzählt nicht nur die Geschichte von Adas Entdeckungen, sondern will vor allem Mädchen dazu ermutigen, die MINT-Fächer und vor allen die Mathematik für sich selbst zu entdecken.

 

Ein ermutigendes Buch für kluge Mädchen.

Auf leisen Sohlen durch die Nacht

 

Marie Dorleans, Auf leisen Sohlen durch die Nacht, Gerstenberg 2019, ISBN 978-3-8369-6037-3

 

„Heute Nacht ging die Tür zu unserem Zimmer auf. ‚Kinder‘, flüstert Mama, ‘wir sind verabredet…‘“

 

Der Junge und seine Schwester haben vielleicht zwei Stunden geschlafen, als sie von den Eltern geweckt werden und sich anziehen soll. Denn Mama und Papa haben eine wunderbare Idee. Sie unternehmen mit ihren Kindern eine lange Nachtwanderung. Zunächst geht es durch das schlafende Dorf, dann hinaus in das freie Feld, vorbei an ruhenden Kühen, die sie staunend anblicken, weiter durch den dunklen Wald, an einem See vorbei, in dem sich der Vollmond spiegelt.

 

Nach einer Ruhepause brechen  sie wieder auf, denn ihre Verabredung wartet. Sie steigen einen Berg hinauf und dort oben auf dem Gipfel erwarten sie gespannt miteinander etwas Wunderschönes, den Aufgang der Sonne und das langsame Dämmern eines neuen Tages.

 

In diesem zauberhaft illustrierten Bilderbuch entdeckt eine Familie den Zauber einer Sommernacht, und das faszinierende Naturschauspiel einer aufgehenden Sonne auf dem Berg.

 

Wer weiß, vielleicht lassen sich Familien, in denen dieses schöne Bilderbuch vorgelesen wird, auch zu einer solchen Wanderung „auf leisen Sohlen durch die Nacht“ inspirieren.

Dem Angstriesen entgegentreten. Schritt für Schritt zu neuer Lebensfreude

 

 

 

Ursula Tirier, Dem Angstriesen entgegentreten. Schritt für Schritt zu neuer Lebensfreude, Patmos 2019, ISBN 978-3-8436-1113-8

 

 

Angst ist ein ganz natürliches Gefühl, das die Evolution dem Menschen geschenkt hat, um sich gegen Gefahren in seiner Umwelt zu schützen. Sie gehört quasi zu unserem Leben dazu. Doch viele Menschen leiden zunehmend darunter, dass sich Angst vor bestimmten Dingen oder vorgestellten Entwicklungen verselbständigt, sich riesenhaft ausdehnt und sich dann zu einer regelrechten pathologischen Panik ausbreiten kann.

 

Ängste aller möglichen Art können dann einen Menschen derart in seinem Leben und erst recht seiner Lebensfreude einschränken, dass seine reale Angst zu einer Angststörung wird. Der Mensch versteht sich und sein Verhalten nicht mehr – der Angstriese hat die Macht übernommen.

 

Hans Morschitzky hat in seinem ebenfalls 2019 bei Patmos erschienenen Buch „Wenn Furcht zur Panik wird“ ein Selbsthilfeprogramm vorgelegt, das Menschen, die unter spezifischen Ängsten und Phobien leiden, helfen soll,  sie besser zu verstehen und schließlich zu bewältigen.

 

Ursula Tirier arbeitet am selben Thema, aber mit einer anderen theoretischen und praktischen Grundlage. Sie zeigt in ihrem hier vorliegenden Buch „Dem Angstriesen entgegentreten“, wie die auf Viktor Frankl zurückgehende Logotherapie, mit der sie schon lange arbeitet, helfen kann.

Das Büchlein hat noch  nicht einmal 100 Seiten und dennoch gelingt es der Autorin knapp und präzise zu beschreiben, wie es Menschen mit Angststörungen gelingen kann, ihr Leben angesichts von Bedrohungen und Leiden besser zu verstehen und zu gestalten.  Viele Beispiele, Geschichten und Übungen laden den Leser ein, „Schritt für Schritt zu neuer Lebensfreude“ zu gehen.

 

Anschauliche und nachvollziehbare Beispiele sind das, die dem Nutzer des Buches schon sehr schnell das Gefühl geben, dass er mit seiner Angst nicht alleine ist und ihm Mut machen, seinen ganz spezifischen und persönlichen ersten Schritt zu machen, heraus aus der Angstspirale und dem Angstriesen die Nase zu zeigen.

 

Wer mehr wissenschaftliche und dennoch verständliche Informationen habenmöchte, dem sei zu dem hier angezeigten Buch zusätzlich das oben erwähnte Buch von Morschitzky empfohlen.

 

 

14 000 Meilen über das Meer

 

 

Agata Loth-Ignaciuk, Bartlomiej Ignaciuk, 14 000 Meilen über das Meer, Gerstenberg 2019, ISBN 978-3-8369-6014-4

 

Dieses mit beeindruckenden und originellen schwarz-weiß Zeichnungen auf ozeanblauem Hintergrund ausgestattete Buch erzählt von einem einzigartigen Abenteuer. Es erzählt von dem damals 65-jährigen Polen Aleksander Doba, der nach langer Vorbereitung sich im Jahr 2010 mit einem speziell für ihn entwickelten Ozeankajak auf eine Reise über den Atlantik begibt.

Weder Hunger, Schlaflosigkeit, Blasen an den Händen noch die Begegnung mit Piraten und Haien können ihn aufhalten. Und es bleibt nicht bei dem einen Mal. Noch zweimal unternimmt er mit seinem Kajak diese abenteuerliche und gefährliche Reise und ist der erste Mensch, dem es gleich dreimal nur mit Muskelkraft gelungen ist, den Atlantik mit einem Kajak von einem Kontinent zum anderen zu überqueren, mehr als 14 000 Meilen über das große Meer!

 

Ein beeindruckender Reisebericht mit ausdrucksstarken ozeanblauen Illustrationen über einen außergewöhnlichen Menschen und seine außergewöhnlichen Reisen.

 

 

 

Unverschämt katholisch sein. Anstiftungen

 

 

Bernd Mönkebüscher, Unverschämt katholisch sein. Anstiftungen, Echter Verlag 2019, ISBN 978-3-429-05413-7

 

Der 1992 zum katholischen Priester geweihte Autor dieses kleinen, ermutigenden und erfrischenden Büchleins, der seit 2007 als Gemeindepfarrer in Hamm arbeitende Bernd Mönkebüscher hat darin versucht, mit kurzen als  „Anstiftungen“  verstandenen Texten zu beschreiben, warum er es nach wie vor und heute erst recht für richtig hält, „unverschämt katholisch“ zu sein.

 

Mit vielen Beispielen aus den Erfahrungen seiner eigenen Pastoral und Lesefrüchten versehen, will er zeigen, als Kirche heute sein könnte. Nämlich eine Gemeinschaft derer, die das was nach Lust riecht, nicht mehr argwöhnisch beäugen, sondern die Leichtigkeit und die Freude des Lebens annehmen und bejahen.

 

Kirche, wie er sie sich vorstellt, soll sich leidenschaftlich an die Seite aller Liebenden stellen und an die Seite aller Leidenden, einfach indem sie ihnen „ins Leben hilft.“

 

Er sagt am Ende zusammenfassend und auf eine überzeugende und sympathische Weise einladend:

„Ich möchte endlich unverschämt katholisch sein, stolz darauf, zu einer Kirche zu gehören, die sich nichts und niemandem verschließt; die offen ist für jede und  jeden, die nicht verurteilt, ausgrenzt, ausschließt.“

 

Ja, mit solchen Priestern und Bischöfen könnte die Kirche wieder für mehr Menschen eine Heimat werden und bleiben.

 

 

Männer trauern anders

 

 

 

Thomas Achenbach, Männer trauern anders, Patmos 2019, ISBN 978-3-8436-1131-2

 

Der erfahrene Trauerbegleiter Thomas Achenbach weiß, wovon er spricht, wenn er in diesem Buch der ganz eigenen und besonderen Art und Weise nachgeht, wie Männer im Unterschied zu Frauen mit ihrer Trauer nach dem Verlust eines lieben Menschen umgehen. In Tausenden von Gespräch hat er herausgefunden, dass die Meinung des Volksmundes „Frauen weinen und Männer fressen alles in sich hinein“ zwar so radikal nicht zutrifft, dass sich die Art, wie Männer mit ihrer Trauer umgehen und ihren Schmerz bewältigen, dennoch deutlich von dem weiblichem Umgang damit sich unterscheiden.

 

Was tut trauernden Männern gut? Wie kann man als Angehöriger oder als Freund einem Mann, der um einen Mensch trauert, helfen, ihn so unterstützen, dass es bei ihm auch ankommt ? Aus eigener Erfahrung und mit vielen aufschlussreichen Beispielen aus seiner Praxis als Trauerbegleiter vermittelt Thomas Achenbach nicht nur eine Mange Wissen über die männliche Psyche, sondern gibt auch viele praktische Hinweise.

 

Insbesondere die vielen immer in einem psychologisch-wissenschaftlichen Zusammenhang interpretierten Beispiele können trauernde Männer ihren Bedürfnissen entsprechend gut unterstützen.

 

Aber auch Menschen, andere Trauerbegleiter und Seelsorger, die mit trauernden Männern zu tun haben, aber Verwandte und Freunde können in diesem Buch Hilfe für ein besseres Verständnis  für trauernde Männer finden.

 

Achenbach stellt sein Buch am Ende in einen größeren Veränderungszusammenhang: „ … unsere Gesellschaft braucht eine neue männliche Souveränität um Umgang mit den, sagen wir, dunklen Teilen unseres Innenlebens. Zu diesen gehört auch die Trauer mit all ihren Begleitgefühlen.“