Alle Beiträge von Winfried Stanzick

Wer wir waren

 

 

 

 

 

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Roger Willemsen, Wer wir waren, S. Fischer 2016, ISBN 978-3-10-397285-6

 

Menschen und Intellektuelle wie der verstorbene Roger Willemsen fehlen unserem Land wie das Wasser der Wüste. Das spürt man wieder deutlich, wenn man die schmale Fassung seiner Zukunftsrede liest, die er eigentlich zu einem großen Buch unter dem Titel „Wer wir waren“ veröffentlichen wollte. Aus der Perspektive der Zukunft wollte er die Gegenwart betrachten und das Nötige dazu sagen:

„Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“

 

Mit einer beeindruckenden Gabe der Beobachtung und glasklarer Analyse spricht er von einer neuen „Qualität der Flüchtigkeit“ und hält trotz der tief melancholischen Stimmung seines Textes ein flammendes Plädoyer dafür, dass wir unser Sein in der Gegenwart wieder ernst nehmen, anstatt uns von einem Augenblick und einer Aufmerksamkeit zur nächsten zu hangeln und dabei immer oberflächlicher und leerer werden. Sein und aktiv sein in der Gegenwart, sich engagieren, kritisch selbst zu denken, die Zukunft aktiv mitgestalten, anstatt sie den Machern zu überlassen. Über die Gegenwart, auch die der eigenen Existenz, hinausdenken, Vorstellungen eines anderen Lebens zu entwickeln und auch umzusetzen, sich nicht mehr fremdbestimmen lassen.

 

Das ist bei allem melancholischen Pessimismus, den die Rede doch ausstrahlt, das Plädoyer dieses leider viel zu früh verstorbenen Autors.

Jeden Augenblick des Lebens bewusst zu leben und zu gestalten – das ist die fast schon spirituelle Botschaft von Willemsen.

 

 

 

Vierundzwanzig Stunden

 

 

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Guillaume Musso, Vierundzwanzig Stunden, Pendo 2016, ISBN 978-3-86612-401-1

 

Wieder hat Guillaume Musso, einer der erfolgreichsten Autoren in Frankreich, einen Roman vorgelegt, in dem er seine Meisterschaft darin beweist, in einer Mischung aus Liebesgeschichte und Psychothriller den Leser zu fesseln und nicht ruhen zu lassen bis er das wieder total überraschend Ende gelesen hat und die Auflösung des Rätsels kennt.

 

Der ich-erzählende Protagonist heißt Arthur Costello. Er hat von seinem Vater einen alten Leuchtturm geerbt, den dessen Vater schon erworben hatte. Arthur muss seinem todgeweihten Vater versprechen, eine bestimmte Tür im Keller des Turms niemals zu öffnen.

 

Doch er hält sich nicht daran und öffnet vor lauer Neugierde die Tür im Keller des Turms. Er stürzt nach unten und fällt durch die Zeit. Er landet genau ein Jahr später in New York, wo er die Schauspielerin Lisa kennenlernt, die hm dabei hilft, seinen Großvater Sullivan aus der Psychiatrie zu befreien. Vom ihm erhofft er sich Aufklärung über seine Zeitreisen.

 

Denn die wiederholen sich jährlich. Nur für vierundzwanzig Stunden kommt  Arthur jeweils zurück, um dann wieder zu verschwinden. Während dieser Stunden versucht er immer neu, das Rätsel aufzulösen.

Es beginnt 1971 und endet 24 Jahre später mit einem Schluss, der  überraschend ist, aber auch für Musso überraschend schwach. Er hat mir nicht eingeleuchtet, und mich nach der fast atemlosen Lektüre doch etwas enttäuscht und verwirrt zurückgelassen.

 

 

Der goldene Ball

 

 

 

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Kristien Dieltiens, Seppe Van den Berghe, Der goldene Ball, Patmos 2015, ISBN 978-3-8436-0581-6

 

In diesem in Belgien und in den Niederlanden schon 1997 zuerst erschienenen Bilderbuch erzeugen die Autoren durch die Geschichte, die sie erzählen und die Art, wie sie sie illustrieren, für eine ganz ungewöhnliche Stimmung. Aufgebaut wie ein Märchen, geht es hintergründig um den Tod eines Kindes in sehr jungem Alter und um seine trauernden Eltern und Geschwister.

 

Im Vordergrund aber steht die Geschichte eines Sternenkindes, das auf der Suche nach einem verlorenen goldenen Ball auf die Erde kommt und bei seinen Eltern ein neues Zuhause findet. Dabei wird es unterstützt von Sternen, Sonne, Mond und Wind. Diese helfen dem Kind heil auf die Erde zu einem Paar zu kommen, welches sich sehr über das neu angekommene Kind freut. Das Kind lernt, wächst und gedeiht und findet schließlich seinen goldenen Ball, der als Synonym für die Rückkehr ins Irgendwoher steht.
Es geht wieder dorthin zurück, woher es gekommen ist. Seine Eltern sind traurig, doch sie finden Trost in der Vorstellung, dass ihr Kind den Himmel berührt hatte.

 

Die Geschichte ist warmherzig und mit viel Poesie erzählt und die Illustrationen bewegen sich im Zwischenland zwischen Realität und Phantasie. Für trauernde Eltern und Geschwister ist es eine Möglichkeit, ihr Leid und ihre Trauer widergespiegelt zu sehen und auch ein Angebot des Trostes. Ein Buch, das, wie die Trauer selbst, Zeit braucht, entdeckt und verstanden zu werden.

 

Ein Bilderbuch, das neben die Trauer über den Verlust die Freude darüber stellt, das wieder gegangene Kind eine Zeit bei sich gehabt zu haben und es lieben zu dürfen.

 

 

 

Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten

 

 

 

 

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Britta Sabag u.a., Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten, arsedition 2016, ISBN 978-3-8458-1645-6

 

Mit ihren ersten beiden Bilderbüchern über die kleine Hummel Bommel haben sich Britta Sabag und Maite Kelly in das Herz vieler Kinder, aber auch erwachsener Vorleser geschrieben.

 

Nun folgt mit „Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten“ das dritte Bilderbuch, wieder liebevoll erzählt und illustriert. Man muss die kleine Hummel noch nicht kennen, um sie nach diesem Buch zu lieben.

 

Es ist der Morgen des Weihnachtstags. Doch da die Bescherung erst abends stattfindet, entschließt sich Bommel, zuerst noch ein paar Freunde in der Nachbarschaft zu besuchen. Doch bei jedem dieser Freunde ist an diesem Vormittag irgendetwas falsch gelaufen. Der eine ist krank und musste zum Arzt, dem anderen sind die Plätzchen verbrannt, wieder ein  anderer hat keine Laune, weil er keine Idee für eine Weihnachtsrede hat und der letzte ärgert sich über einen mickrigen Weihnachtsbaum. Ob man mit einer solchen Laune Weihnachten feiern kann, ist fraglich.

 

Doch die Freunde erkennen, dass es bei Weihnachten auf etwas anderes als Äußerlichkeiten ankommt. Sie entdecken, dass die Gemeinschaft und die gegenseitige Unterstützung wichtig sind und die Freude darüber, dass sie einander haben und liebhaben.

 

Ein Rezept von Bommels Honigkeksen am Ende des von Joelle Tourlonias schön illustrierten Buches lädt ein zum Nachmachen.

 

 

Das Cafe der Existentialisten

 

 

 

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Sarah Bakewell, Das Cafe der Existentialisten, C. H. Beck 2016, ISBN 978-3-406-69764-7

 

Für Philosophiegeschichte habe ich mich schon seit meinen Gymnasialzeiten interessiert, doch war es immer auffällig für mich, dass mich der von Jean-Paul Sartre, Albert Camus und anderen geprägte Existentialismus nie angesprochen hat. Als Theologe dann stand diese philosophische Richtung dann immer unter dem Verdacht, so ganz konträr zu dem zu sein, wonach ich sonst mein Leben, meine Beruf und meinen Alltag ausrichtete.

 

Dennoch bestanden all die Jahrzehnte über immer der Wunsch und das Bedürfnis, mich mit dieser Philosophie  und Lebenseinstellung einmal auseinanderzusetzen. Das vorliegende Buch der Londoner Schriftstellerin Sarah Bakewell gab mir dazu endlich die Gelegenheit. Brillant und mit leichter Feder erzählt sie in einem absolut verständlichen und köstlich unterhaltsamen Buch die Geschichte des Existentialismus völlig neu.

 

Zentrale und philosophischen Laien vielleicht bislang unverständlich gebliebene Ideen bringt sie mit viel britischem Humor auf den Punkt.

 

Dabei wählt sie in einem gelungenen Mix aus Unterhaltung und Sachbuch den Weg, dem Leser die wichtigen und den Existentialismus prägenden Menschen zunächst mit ihrer persönlichen und privaten Seite nahezubringen. Wie war ihre Lebensgeschichte? Wie gestaltete sich ihr Verhältnis untereinander?

 

Das „Cafe“ als ein Ort der gesellschaftlichen, politischen und philosophischen Auseinandersetzung gibt es so nicht mehr. Seine moderne Form der Talkshows ist ein Abklatsch und eine Verhöhnung ernsthafter intellektueller Auseinandersetzung und Lebensdeutung.

 

Insofern habe ich aus der Lektüre dieses Buches nicht nur sehr viel über das für mich vorher eher dunkle Kapitel „Existentialismus“ gelernt, sondern auch viel über unsere heutige Armut in der Debattenkultur.

 

 

Dazwischen:Ich

 

 

 

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Julya Rabinowich, Dazwischen Ich, Hanser 2016, ISBN 978-3-446-25306-3

 

In ihrem ersten Jugendbuch hat die selbst als Kind emigrierte Schriftstellerin Julya Rabinowich die Geschichte eines Flüchtlingsmädchens erzählt.

 

Sie heißt Madina und ist aus einem Land im Krieg zusammen mit ihrer Familie nun endlich in einem Land angekommen, das ihnen Sicherheit verspricht. Sie fühlt sich wohl, hat mit Laura aus ihrer Klasse eine Freundin gefunden, die für sie mitten in der Fremde so etwas wie Heimat ist. Dennoch ist sie wie zerrissen:

„Ich war einerseits ganz glücklich und andererseits traurig. Hier kann Damals einfach nicht ersetzen. Gegenwart kann die Vergangenheit nur abschwächen, sie verschleiern, sie überdecken. Dann spürt man sie nicht mehr so tief und schneidend. Aber sie ist dennoch da.“

 

Madina, die ihre Geschichte selbst erzählt, ist diejenige, die bei den ermüdenden Behördengängen, in dem sie Dutzende Male immer wieder ihre Geschichte erzählen müssen, für die Familie übersetzt. Ihre Eltern und ihre fast stumme Tante Amina tun sich sehr schwer. Sie tragen etwas mit sich aus ihrer Vergangenheit in der Heimat, was Madina zunächst nur spürt, dann aber, als sie es herausbekommt, fast zerreißt.

 

Aber es ist nicht nur ihre Freundin Laura, die sie unterstützt, auch Frau King, die Lehrerin, die ihr Nachhilfe gibt und Frau Wischmann von der Schulsozialarbeit helfen ihr, wo sie können.

 

Als Madinas Vater aus Gründen, die hier nicht verraten werden, in seine Heimat zurückwill, weil Ehre und Werte es von ihm fordern, muss Madina eine schwerwiegende Entscheidung treffen…

 

„Dazwischen Ich“ ist eine bewegende und auch Mut  machende Geschichte. Ihre Arbeit mit Flüchtlingen hat der Autorin sehr geholfen dabei, eine authentische Erzählung zu schaffen, die dem Leser einen vertieften Einblick zu geben vermag in die vergangene und aktuelle Lebenswelt von Flüchtlingen und wie beide sich vermengen.

 

Ja, das Buch macht Mut, aber es macht auch nachdenklich angesichts der vielen Probleme – hier im Buch sind es vor allem familiendynamische und psychosoziale Konflikte- denen sich Flüchtlinge hier bei uns gegenüber sehen.

 

 

 

 

Kleiner Bruder 2017

 

 

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Traugott Giesen (Hg.), Kleiner Bruder 2017, C.H. Beck 2016, ISBN 978-3-406-69241-3

 

Nun habe ich den „Kleinen Bruder“ schon zum mehrfachen Mal erhalten und ich möchte ihn nicht mehr missen. Jenen von meinem ehemaligen Pfarrerkollegen Traugott Giesen herausgegebenen Gedichtekalender, den C.H. Beck vor etlichen Jahren von dem aufgelösten Verlag Langewiesche -Brandt übernommen hat, um ihn weiterzuführen.

Für jeden Monat des Jahres 2017 hat Giesen wieder zwei Gedichte aus dem großen lyrischen Schatz der deutschen Sprache herausgesucht. Alte und klassische Gedichte von Heinrich Frauenlob, Martin Luther und Friedrich Schiller etwa, sind dabei, aber auch sehr moderne Gedichte. So habe ich mich sehr gefreut über das schöne Trostgedicht von Eduard Mörikemit dem Titel „Trost“ und das wunderbare „Marschlied“ von Carl Zuckmayer, das Hoffnung spendet in schwierigen Zeiten.

 

Nun hängt der Kalender an meinem Arbeitsplatz und erinnert mich täglich an die Kraft und die Sprachmacht von Gedichten, einer literarischen Gattung, die leider in der Flut der anderen Bücher unterzugehen droht. Doch Lyrik war immer eine Lektüre für Menschen, die bereit waren sich Zeit zu nehmen, nicht nur für den Text, sondern für das, was er mit ihnen macht, in ihnen auslöst, in Bewegung bringt.

Für Lyrikfreunde ein schöner Begleiter durch das Jahr mit seinen unterschiedlichen Zeiten.

In diesem Jahr spüre ich der Auswahl des auch älter gewordenen Traugott Giesen so etwas ab wie eine große Dankbarkeit dem Leben gegenüber und dem, der es uns schenkt.

 

Puh!

 

 

 

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Ghislaine Roman, Tom Schamp, Puh. So ein Glück, Bohem 2016, ISBN 978-3-95939-037-8

 

Welch eine wunderbare Idee hier mit diesem schönen und außergewöhnlichen Bilderbuch umgesetzt wurde! Zu kurzen, wie kleine Gedichte verfassten poetischen Texten der Schriftstellerin Ghislaine Roman, die seit 20 Jahren Romane für jugendliche Leser schreibt, hat der Künstler Tom Schamp sehr ausdrucksvolle Bilder gemalt. Er hat sie in einem schwierigen und langen Prozess auf Holz gemalt, passend zu dem Thema des Buches.

 

Denn es geht um das Leben eines Baumes, einer Eiche und welche Zufälle und glücklichen Umstände es über all die Jahrzehnte  brauchte, bis am Ende Kinder in seiner Krone in einem Baumhaus spielen können.

Welche Gefahren und Unglücke musste er erleben: schon dass er als Eichel nicht von einem anderen Tier gefressen wurde, dass Sturm, Feuer und Kälte ihm über all die Jahre seines Wachsens nichts anhaben konnten, dass er stehen bleiben durfte, nachdem aus dem Waldstück zunächst Feldfläche und dann ein Baugebiet wurde…

 

Die Ähnlichkeiten mit einem ähnlich langen Menschenleben sind durchaus gewollt. Wieviel Bewahrung und Schutz haben wir erfahren, bis wir das wurden, was wir jetzt sind! Das kann man nach dem Betrachten und Vorlesen des Buches durchaus auch mit noch kleinen Kindern besprechen und ihnen die entsprechende Dankbarkeit dafür ins Herz legen.  So wie der Eichenbaum im Buch tragen auch wir Menschen Narben davon. Sie können uns erinnern an erlebte Bewahrung und Schutz.

 

Auch unser Leben ist ein Glück, in jedem Augenblick. Diese spirituelle Weisheit sollten wir unseren Kindern schenken, unabhängig davon, wie wir religiös geprägt sind oder nicht. Nichts ist selbstverständlich, alles ein Geschenk.

 

 

Der Blick fremder Augen

 

 

 

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Andrea Sawatzki, Der Blick fremder Augen, Droemer 2016, ISBN  978-3-426-30505-8

 

Dieses Buch von Andrea  Sawatzki,  ist viel mehr als ein klassischer Kriminalroman. Zwar gibt es mit Melanie Fallersleben eine Kommissarin, und es gibt auch einen  Fall. Doch der Schwerpunkt des spannenden  Buches liegt in der genauen Inspektion der Innenseiten und psychischen Biographien ihrer  Protagonisten.

 

Sich in die Opfer genauso wie in die Täter hineinzuversetzen, geradezu  zu verschmelzen mit ihrer Geschichte um sie zu verstehen, das ist für Melanie Fallersleben der schwierigste Teil ihrer Arbeit. Aber auch eine  Dimension, die sie über die Maßen fasziniert und regelrecht gefangen nimmt.

 

Intime Akte sind für sie Begegnungen mit toten Opfern, in deren Leben sie im Rahmen ihrer Ermittlungen eintaucht. Und in der Verfolgung  der Täter  ist sie nicht weniger  intensiv. Ihre Nachforschungen machen auch vor den tiefsten  Abgründen der menschlichen Seele nicht  halt.

 

Kein Wunder,  dass sie, die selbst nach der Trennung  von ihrem Mann noch unter den Folgen einer schweren Lebenskrise leidet, von der Ermittlung in ihrem neuen  Fall bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit geführt wird. Denn sie tritt in einem Fall unendlicher Grausamkeit lange auf der Stelle.  In einem klassischen Kriminalroman wäre das langweilig und würde die Spannung rausnehmen.  Nicht so bei Andrea Sawatzki.

 

Mit ihrer auch sprachlich anspruchsvollen Beschreibung ungeahnter psychologischer Abgründe steigert sie mit jeder weiteren Seite eine Spannung, die auch durch die am Ende wenig überraschende Handlung nicht geschmälert wird und das Buch zu einer exquisiten Unterhaltung macht.

 

Man darf auf die Verfilmung ebenso gespannt sein wie auf Sawatzkis nächstes Buch. So langsam beginnt sie sich im illustren Kreis anspruchsvoller Krimiautoren zu etablieren. Dass sie auch lustig kann und humorvoll, beweist ihr im Oktober erschienener dritter Band der Geschichte der Familie Bundschuh mit dem Titel „Ihr seid natürlich eingeladen“.

 

 

 

Stilvoll wohnen mit Farbe

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Joa Studholme, Charlotte Cosby, Stilvoll wohnen mit Farbe, Callwey 2016, ISBN 978-3-7667-2231-7

 

Dieses empfehlenswerte Buch kommt aus der Werkstatt von FARROW & BALL, der bekanntesten und renommiertesten englischen Manufaktur für luxuriöse Farben und Tapeten. Sie sind die Experten in Sachen Farbe, Traditionsunternehmen seit 1964 und weltweit in 70 Ländern vertreten, in Deutschland an 70 Standorten.

Gemacht haben dieses Buch Charlotte Cosby, Kreativdirektorin von Farrow & Ball, und Joa Studholme, internationale Farbberaterin und ebenfalls für Farrow & Ball unterwegs.

 

Das Buch zeigt, wie wichtig Farbe ist, bei der Einrichtung und Gestaltung einer stilvollen Wohnung. Mit zarten Pastelltönen, dezenten Abstufungen von Blau- und Grautönen oder gezielt eingesetztem Grün lassen sich Räume im Handumdrehen aufwerten und in ein einladendes, repräsentatives Ambiente verwandeln. Ob gemütliche Wohnküche, einladender Eingangsbereich, beruhigendes Schlafzimmer oder geselliger Wohnraum – Joa Studholme und Charlotte Cosby geben dazu in ihrem Buch vielfältige Ideen und Tipps.

 

Für Profis wie für Liane gleichermaßen geeignet, bietet dieses Buch Einblicke in die Welt der Farben, ihrer Bedeutungen und Wirkungen, die ich jedenfalls sehr inspirierend fand. Ich bin sicher, es wird auch anderen Menschen helfen, ihre eigenen Visionen von stilvollen eigenen vier Wänden zu verwirklichen.