Alle Beiträge von Winfried Stanzick

Weshalb.Warum, Wir entdecken Kleidung und Mode

 

 

 

 

Andrea Erne, Wieso. Weshalb.Warum, Wir entdecken Kleidung und Mode, Ravensburger Verlag 2018, ISBN 978-3-473-32684-6

 

Dieses Buch aus der durchweg empfehlenswerten Sachbuchreihe Wieso? Weshalb? Warum? für Kinder von vier bis sieben Jahren aus dem Ravensburger Verlag gibt auf insgesamt acht Doppelseiten mit vielen Klappen, die Einblicke ermöglichen und  Bewegungen und Abläufe veranschaulichen, eine Einführung in ein Thema, das durchaus nicht nur Mädchen interessiert. Es geht um Kleidung und Mode, aber eben nicht nur um die Welt des Glitzers und der Models.

 

Zunächst wird beschrieben, was Kleidung ist, wo der Unterschied zur Mode verläuft, wie Kleidung hergestellt, wird, bevor auch die Welt der Modemacher, der Modenschauen und der Models dran kommt. Viele kulturgeschichtliche Informationen folgen dann  im zweiten Teil des Buches, wo es darum geht, wie sich Kleidung im Laufe der Zeit verändert hat, welche Berufe bestimmte Kleidung tragen und daran erkannt werden können und wie man sich in anderen Ländern kleidet.

 

Ein Sachbilderbuch für Kinder zwischen vier und sieben Jahren, dem es sehr gut gelungen ist, die Vielfalt des Themas altersgerecht darzustellen, das mit vielen Klappen zum Entdecken und Weiterfragen einlädt.

 

 

 

Wieso.Weshalb.Warum. Wir schützen unsere Umwelt

 

 

 

 

 

Carola von  Kessel, Wieso.Weshalb.Warum. Wir schützen unsere Umwelt, Ravensburger Verlag 2018, ISBN 978-3-473-32685-3

Dieses Buch aus der durchweg empfehlenswerten Sachbuchreihe Wieso? Weshalb? Warum? für Kinder von vier bis sieben Jahren aus dem Ravensburger Verlag gibt auf insgesamt acht Doppelseiten mit vielen Klappen, die Einblicke ermöglichen und  Bewegungen und Abläufe veranschaulichen, eine Einführung in das auch schon kleine Kinder bewegende Thema, was sie selbst dazu beitragen können, dass ihre Umwelt geschützt wird und viele Fragen beantwortet, warum die Umwelt unsere Schutz und unsere Fürsprache braucht, weshalb Wälder und Meere für den Planten so wichtig sind, welche Bedeutung das Waser hat, wie man Energie so erzeugt, dass die Luft nicht belastet wird,  was Tiere bedroht und etwas sie zum Überleben brauche, wie wir mit unserem Abfall umgehen können und vieles mehr.

Ein Sachbilderbuch für Kinder zwischen vier und sieben Jahren, dem es sehr gut gelungen ist, die Vielfalt des Themas altersgerecht darzustellen, das mit vielen Klappen zum Entdecken und Weiterfragen einlädt.

 

 

Nur für Girls

 

 

 

 

Lizzie Cox, Nur für Girls, Ravensburger Verlag 2018, ISBN 978-3-473-55456-0

 

Witzig und peppig aufgemacht, mit vielen humorvollen Illustrationen versehen kommt dieses zunächst in England für Mädchen in der Pubertät erschienen kleine Handbuch daher, das „alles was du wissen musst“ seinen weiblichen Lesern im Untertitel ankündigt.

 

In kurzen, verständlichen Texten wird alles Wesentliche erklärt, was in dieser schwierigen Zeit der Entwicklung zur Erwachsenen in Körper und Seele vor sich geht.

Worterklärungen und ein Register sowie ein Wort an die Erwachsenen finden sich im Anhang eines handlichen und sehr empfehlenswerten Buches.

Von den Märchen. Eine lebenslange Liebe

 

 

 

Michael Köhlmeier, Von den Märchen. Eine lebenslange Liebe, Haymon 2018, ISBN 978-3-7099-3423-4

 

Michael Köhlmeier ist seit langem bekannt nicht nur für seine mit großer und intensiver Kraft erzählten Romane, sondern durch seine legendären Nacherzählungen auch für seine leidenschaftliche Liebe für Märchen.

 

In dem vorliegenden Buch erzählt er von seiner lebenslangen Liebe zu den Märchen und wie seine Leidenschaft, als Schriftsteller Geschichten zu erzählen mit den Märchen der Gebrüder Grimm begann.

In seiner unverwechselbaren Tonart lässt Köhlmeier uns teilhaben an seiner Faszination für das Genre der Märchen und verfällt dabei selbst ins Erzählen: Er schildert Episoden aus Kindheit, Jugend und Studienjahren, er schreibt von seiner Märchen erzählenden Großmutter und dem geschichtsbesessenen Vater, vom Aufkeimen seiner Liebe zu den Märchen und Mythen, von der Bewunderung für die Brüder Grimm – und dringt dabei tief ins rätselhafte Herz der Märchen vor.

 

Das wunderbare Buch, das jeden Liebhaber von Märchen begeistern wird, ist der gelungene und absolut passende Auftakt einer neuen Reihe des Haymon Verlags mit dem Titel „Haymon schwärmt“.

 

Ja, bei diesem Buch und bei diesem Autor kann man wahrlich ins Schwärmen geraten.

 

 

 

Religion als Sprengstoff

 

 

 

Melanie Wolfers, Andreas Knapp, Religion als Sprengstoff, Bene Verlag 2018, ISBN 978-3-960340-004-9

 

Gehört der Islam nun zu Deutschland oder nicht? Eine 2010 vom damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff ausgelöste höchst kontroverse innergesellschaftliche Debatte hat in den letzten Tagen und Wochen, kaum dass die neue Regierung im Amt war, eine neue Renaissance erfahren, deren Ende noch lange nicht abzusehen ist. Viele Politiker und Medien haben der Verneinung dieser Frage durch Horst Seehofer und anderen zum Teil heftig widersprochen, während seriöse Umfrage zeigen das über 70% der Bevölkerung ihr zustimmen. Ob sich hier wohl das Phänomen wiederholt, das wir aus dem Jahr 2015 kennen, als alle Bedenken der Bürger über die hohe Zahl vor allem junger männlicher und muslimischer Flüchtlingen sofort in einer selten zuvor gekannten Einigkeit der Medien in die rechte Ecke gestellt wurden?

 

Tatsache ist, Flüchtlinge hin oder her, dass Menschen muslimischen Glaubens, die diesen auch praktizieren, auf Dauer in unserer Gesellschaft leben werden. Unsere tolerante Gesellschaft trägt auch dieser religiösen Tradition durchaus Rechnung. Zugleich aber stellt sich immer mehr die Frage nach den Grenzen dieser Toleranz.

 

Das vorliegende Buch der beiden Theologen Melanie Wolfers (ev.) und Andreas Knapp (kath.) greift mitten in einer Epoche, in der in der westlichen der Prägekraft der christlichen Religion kaum noch etwas zugetraut wird und die sich dennoch angesichts der wachsenden muslimischen Bevölkerung und der sie leitenden Kultur vor großen Herausforderungen sieht, diese Fragen auf.

 

Es richtet sich an Menschen, die angesichts der oben beschriebenen aktuellen Herausforderungen sich mit dem Islam, aber auch mit den eigenen geschichtlichen und religiösen Wurzeln auseinandersetzen wollen. Und es richtet sich an Christen, die vor dem Hintergrund des oft beschworenen Dialogs der Religionen ihren eigenen Glauben und dessen persönliche und gesellschaftliche Bedeutung besser verstehen wollen.

 

Indem sie diesen Lesern auf eine sehr verständliche Weise ein Basiswissen über die beiden Glaubenstraditionen und ihre jeweilige Kultur  vermitteln, leisten sie einen wichtigen und nötigen Beitrag für ein tieferes Verständnis des jeweils anderen.

 

Für den vielbeschworenen interreligiösen Dialog, der kaum schon irgendwo wirklich begonnen hat, weil große Unsicherheit darüber besteht, wie er angelegt sein soll, leisten Melanie Wolfers und Andreas Knapp mit ihrem Buch einen wichtigen, unverzichtbaren Beitrag.

 

 

 

Wo ist die kleine Raupe Nimmersatt?

 

 

 

 

Eric Carle, Wo ist die kleine Raupe Nimmersatt, Gerstenberg  2018, ISBN 978-3-8369-5628-4

 

Dieses schöne Buch ist eine wahre Freude für alle kleinen Freunde der Raupe Nimmersatt, die mit jeder neuen Generation von Kindern immer mehr werden. Seit dem Erscheinen des ersten Buche, in den Raupe immer dicker wird, indem sie sich durch allerlei Obst frisst, kennt jedes Kind diese Figur und sie wird auch den neuen Kindern in den Kindergärten des Landes nicht lange verborgen bleiben, nachdem sie dort aufgenommen worden sind.

 

Nun haben Eric Carle und der Gerstenberg Verlag ein schönes neues Buch verlegt für Kinder ab etwa 2 Jahren, das mit vielen Klappen die Kinder einlädt, auf insgesamt 5 Doppelseiten die kleine Raupe Nimmersatt zu entdecken. Ein lustiges und auch spannendes Vergnügen für ganz kleine Raupenfreunde.

Die kleine Raupe Nimmersatt. Mein kleines Buch der Ruhe

 

 

 

 

Eric Carle, Die kleine Raupe Nimmersatt. Mein kleines Buch der Ruhe, Gerstenberg 2017, ISBN 978-3-83695962-9

 

Obwohl die kleine Raupe Nimmersatt in diesem kleinen Buch für Kinder ab etwa 3 Jahren nur auf der letzten Seite kurz „Hallo“ sagt, haben der Gerstenberg Verlag und Eric Carle der langen Reihe von  Büchern mit oder über die berühmte Raupe ein weiteres hinzugefügt.

 

Ein Buch, das mit lustigen Zeichnungen im Stil der Bücher Eric Carles kleinen Kindern helfen soll, zur Ruhe zu kommen, wenn in ihrem Kopf „viel zu viel los ist“.

 

Die kleine Raupe Nimmersatt, die am Schluss etlicher guter Ratschläge den zu lächeln hinzufügt, zeigt Kindern, wie sie ganz schön ruhig werden könne, wenn sie sich ganz kribbelig und zappelig fühlen.

 

Entsprechend vorgelesen, kann dieses Buch Kindern gut zur Ruhe verhelfen.

 

 

Zirkusnacht

 

 

 

 

Matthias de Leeuw, Zirkusnacht, Gerstenberg 2018, ISBN 978-3-8369-5633-8

 

Das vorliegende zuerst in den Niederlanden erschienene zauberhafte Bilderbuch erzählt ohne Worte eine magische Traumgeschichte, bei der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Imagination völlig verschwinden hinter den farbprächtigen Bildern, die die das Buch betrachtenden Kinder auf eine ganz besondere Weise ansprechen werden.

 

Es ist Abend, als das Buch  beginnt. Sterne erhellen den Nachthimmel. Ein Hund sitzt vor dem Fenster. Dem Mädchen hinter dem Fenster in ihrem Zimmer gelingt es, das Tier in sein Zimmer zu locken. Dann studieren die beiden Kunststücke ein, eines fantastischer als das andere.

 

Müde geworden geht das Mädchen ins Bett. In der Nacht (in ihrem Traum?) nimmt sie ein großer Clown mit in den Zirkus. Zwischen Jongleuren, Akrobaten und Zirkustieren fährt sie dort Einrad, tanzt auf einem Seil und lässt den Löwen durch einen brennenden Reifen springen.

 

Als das Mädchen am Morgen wieder aufwacht, befindet sie sich in ihrem Zimmer und fragt sich: war alles nur ein Traum? Eine mit kräftigen Farben und fantasievollen Figuren ohne Worte erzählte magische Traumgeschichte.

 

 

Wo drei Flüsse sich kreuzen

 

 

 

 

Hannah Kent, Wo drei Flüsse sich kreuzen, Droemer 2017, ISBN 978-3-426-19979-4

 

Nach ihrem überzeugenden Debüt „Das Seelenhaus“. Dessen Handlung sie im Island des Jahres 1828 ansiedelte, verlegt die australische Schriftstellerin Hannah Kent das Geschehen ihre neuen Romans „Wo drei Flüsse sich kreuzen“ erneut nach Europa, dieses Mal nach Irland. Wieder schildert das Leben von Menschen im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts. Ein hartes, schweres Leben, in Irland geprägt von der Religion und von einer immer noch starken Macht eines jahrhundertealten Aberglaubens, gegen den auch Vertreter der Amtskirche nichts auszurichten vermögen.

Die Handlung des hervorragend recherchierten Romans (Hannah Kent hielt sich hierfür monatelang in Irland auf) basiert auf einer wahren Geschichte.

 

Nora Roche ist eine angesehene Bewohnerin ihres Dorfes, als sie einen schweren Schicksalsschlag erlebt, als ihr Mann plötzlich stirbt. Nachdem sie erst kurz davor den Verlust ihrer Tochter zu verkraften hatte, steht sie nun mit ihrem Enkelsohn Michael allein, der nach dem Tod der Tochter zu Nora und ihrem Mann gekommen ist. Vor zwei Jahren haben sie ihn zum letzten Mal gesehen und können ihn nun kaum mehr wieder erkennen. Das Kind, das jetzt bei ihnen ist, ist schwer behindert, sehr verzögert in seiner Entwicklung und sofort beginnen im Dorf die Gerüchte, das Kind sei ein von den Feen verwunschener Wechselbalg. Sogar den Tod von Martin und die Tatsache, dass die Kühe in der Gegend wenig Milch geben oder sterben, bringen die abergläubischen Menschen mit dem Kind in Verbindung.

 

Weil Nora ohne Mann die ganze Arbeit , die sie insbesondere durch das bewegungsunfähige Kind hat, nicht allein  bewältigen kann, verdingt sie mit der 14- jährigen Nora auf einem Markt in der nahe gelegenen Stadt eine Magd, die ihr besonders mit dem Jungen  zur Hand gehen soll.

Für das junge Mädchen ist das eine anspruchsvolle und anstrengende Aufgabe, die sie aber mit viel Empathie annimmt. Bald schon hat sie zu Michael eine starke emotionale Bindung aufgebaut.

Von den immer heftiger aufkommenden Gerüchten, Michael sei ein von den Feen verwunschener Wechselbalg, halt Mary im Gegensatz zu Nora nichts.

 

Nora indes schenkt den Gerüchten große Aufmerksamkeit und verfällt zunehmend dem Glauben, dass ihr kleiner Junge mit einem Feenwesen vertauscht wurde. Sie begibt sich zu der weisen Nance, die fachkundig in der Kräuterlehre ist und von sich selbst behauptet, mit den Feen in Kontakt zu stehen. Sie soll helfen, den wahren Michael wieder von den Feen zurückzuholen.  Der neue Pfarrer, der im Gegensatz zu dem alten vom Aberglauben der Landbevölkerung gar nichts hält,  droht Nora mit Folgen, sollte sie weiter den Kontakt zur weisen Nance halten.

 

Nora, Nance und, mit vielen inneren Widerständen auch Mary, verfolgen aber ihren Weg weiter. Sie wollen Michael von den Feen zurückholen und sie riskieren dabei alles, zuletzt sogar sein Leben und ihrer aller Zukunft.

 

Ein mitreißendes Drama um die Macht von Angst und Aberglaube – basierend auf einer wahren Geschichte aus dem 19. Jahrhundert.

 

 

 

Achtzehn Hiebe

 

 

 

 

Assaf Gavron, Achtzehn Hiebe, Luchterhand 2018, ISBN 978-3-630-87563-7

 

Eitan Einoch, den aufmerksame Leser israelischer Literatur noch kennen  aus dem 2008 erschienenen Roman „Ein schönes Attentat“ von Assaf Gavron, in dem er kurz hintereinander drei Attentate überlebte und für kurze Zeit zum Shooting-Star der Medien wurde, ist auch in diesem neuen Roman der ich-erzählende Protagonist.

 

Zehn Jahre nach seiner Karriere in der Hightech-Industrie und den überlebten Attentaten ist seine Ehe gescheitert. Eitan arbeitet durchaus zufrieden als Taxifahrer in Tel Aviv, einer Stadt, die er genauso liebt, wie sein Schöpfer Assaf Gavron. Mit seinen Fahrgästen aus aller Welt liebt er es zu reden und sie mit interessanten Details über die Lebensgeschichte der Menschen zu unterhalten, nach denen die Straßen und  Plätze benannt sind, die er in ihrem Auftrag ansteuert. Er freut sich die ganze Woche auf die Tage, an denen er seine Tochter Noga sehen darf und hält sich fit, indem er zweimal pro Woche zum Boxen geht.

Eines Tages bekommt er einen Auftrag, der für die nächsten Wochen sein Leben durcheinander bringen wird. Die Geschichte, die Gavron hier wie ein Krimi erzählt, spannt sich von der Liebesgeschichte zwischen zwei britischen Soldaten und zwei jüdischen Mädchen im Palästina des Jahres 1946 und ihren angeblich historischen Folgen (aus denen sich der Titel des Buches „Achtzehn Hiebe“ erklären wird) bis zur aktuellen Gegenwart. Denn die Auftraggeberin der die Handlung eröffnenden Fahrt ist eine der beiden jungen jüdischen Frauen. Sie heißt Lotta Perl und besucht ab nun täglich mit Eitan einen weiter entfernt gelegenen exklusiven Friedhof, wo ihr damaliger Geliebter seit einigen Tagen begraben liegt. Auf den langen Fahrten erzählt Lotta Perl dem von dieser Frau und ihrer Geschichte faszinierten Taxifahrer nicht von ihrer großen Liebe zu dem britischen Soldaten, sondern auch über das Leben in Palästina kurz vor der Gründung des Staates Israel.

 

Zusammen mit seinem Freund Bar, mit dem er schon einmal relativ erfolglos eine Detektei betrieb, erhält Eitan von Lotta den Auftrag über den Tod des Briten, mit dem Lotta die alte Liebe erst wenige Wochen zuvor wieder aufgefrischt hatte, zu recherchieren.

 

Was er dann herausfindet nicht nur über die Umstände des Todes von mehreren Personen des damaligen Liebesquartetts, was geschehen ist jetzt in Tel Aviv und damals in Haifa, all das hat Assaf Gavron mit viel jüdischem Humor und literarisch anspruchsvoll in eine krimihafte Geschichte gekleidet, die gleichzeitig erzählt von der sagenumwobenen Gründungszeit des Staates Israel, deren Widersprüche in den letzten Jahren zunehmend von verschiedenen Schriftstellern und Historikern kritisch beleuchtet werden.

 

Mit liebevoller Reminiszenz an seine Heimatstadt Tel Aviv ist Assaf Gavrons Buch trotz ernstem Themas unterhaltsam und spannend zu lesen und kommt auf eine sympathische Weise leichtfüßig und warmherzig zugleich daher.

 

Ob er seinem Taxifahrer Eitan Enoch in den nächsten zehn Jahren ein weiteres, drittes Buch widmen wird? Seien wir gespannt.