Kleiner Stern ich fang dich auf

 

 

 

 

 

Mark Sperring, Layn Marlow, Kleiner Stern, ich fang dich auf, Gabriel 2016, ISBN 978-3-522-30446-7

 

Das vorliegende Bilderbuch, das zuerst in England erschienen ist, erzählt mit farbenfrohen die Geschichte eines kleinen Jungen, der mit seiner Mutter auf einem kleinen Boot auf das Meer hinausfährt und irgendwann wohlbehalten wieder zu Hause ankommt.

 

Wer passt auf wen auf und warum kann man sich deshalb sicher und geborgen fühlen? Das ist das Thema dieses Bilderbuches, das auf seine Weise mit dem Gedanken der Transzendenz spielt.

 

Auf den Jungen passt seine Mutter auf, auf beide in den Wellen der Kapitän. Auf das Boot passt ein Stern auf, der hoch am Himmel alle im Sturm beschützt.

 

Als sie wohlbehalten zu ihrem Vater nach Hause gekommen sind, fragt der Stern, wer wohl auf ihn aufpasse. Da holt der Junge ein Netz, hängt es aus dem Fenster und sagt. „Ich fange dich auf, wenn du fällst.“

Wie Jesus nach Emmaus kam

 

 

 

 

Marlene Fritsch Elli Bruder, Wie Jesus nach Emmaus kam, Patmos 2017, ISBN 978-3-8436-0895-4

 

In dem vorliegenden empfehlenswerten Bilderbuch hat Marlen Fritsch in einfach und verständlichen Worten jene biblische Gesichte aus dem Lukasevangelium nacherzählt, in der der auferstandene Jesus zwei seiner Jünger auf ihrem Weg nach Emmaus begegnet, sich ihre traurige Geschichte anhört und sich ihnen beim Brotbrechen in einer Schänke zur erkennen gibt.

 

Elli Bruder hat diese neu und spannende erzählte Ostergeschichte wunderbar und aufgelockert illustriert. Beiden Autorinnen ist es hervorragend gelungen, die Osterfreude und die Botschaft, dass das Leben über den Tod siegt, kindgerecht zu vermitteln.

 

 

Ohne Motor

 

 

 

 

Boris von Brauchitsch (Hg.), Ohne Motor. Das Fahrrad im alten  Berlin, Braus 2017, ISBN 978-3-86228-160-2

 

Was man sich in der heute zur europäischen Metropole gewachsenen Hauptstadt nur mühsam vorstellen kann, war im historischen Stadtbild Berlins die Regel. Fahrräder wohin man auch schaute. Da gab es Hochräder, Rennräder, Lastenräder, Tandems und auch ganz normale Räder zur Fortbewegung durch die Stadt.

 

Schon vor über hundert Jahren war das Rad ein Fortbewegungsmittel für die Massen, das der vorliegende Bildband in seinem ganzen Erfindungsreichtum wunderbar dokumentiert.

 

Doch der Band zeigt nicht nur die Bedeutung des Fahrrads in Berlin in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts, sondern ist so ganz nebenbei ein Stück bebildeter Kulturgeschichte. Eine schöne Tour durch die Berliner Geschichte dieser Zeit.

Der neue Iran

 

 

 

Charlotte Wiedemann, Der neue Iran, DTV 2017, ISBN 978-2-423-28124-9

 

Der Iran ist seit der islamischen Revolution 1979 für den Westen zunehmend unzugänglich gewesen. Nicht nur durch die erfolgreichen Verhandlungen über seine Atompolitik ist es dem Westen gelungen, diesen für die Situation im Nahen Osten und damit für den gesamten Weltfrieden so wichtigen Player wieder neu einzubinden und ihn von einen eher geächteten „Schurkenstaat“ zu einem begehrten Partner zu machen.

Die Journalistin Charlotte Wiedemann, die sich gut in islamische Lebenswelten auskennt, hat in  der letzte Zeit den Iran oft bereist und legt mit ihrem neuen Buch einen lesenswerten und lehrreichen Überblick eines Landes vor, das so oder so im Nahen Osten eine zunehmend tragende Rolle spielt und noch spielen wird.

 

Zunächst zeichnet sie eine Entwicklung nach, in der der Iran vom strategischen Partner vor allem der USA in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts nach 1979 zu einem erbitterten Feind wurde und jeglicher Handel erstarb, wobei sich der Iran vollständig abschottete.

In den letzten 15 Jahren hat vor allem der Atom-Streit die Beziehungen zwischen dem Westen und Iran belastet. Zeitweise wurden die sogar ganz ausgesetzt. Die gegen den Staat verhängten Sanktionen schwächten die Wirtschaft und hatten vor allem Auswirkungen auf die Bevölkerung.

 

Nach der nach jahrelangen Verhandlungen erzielten Einigung im Atomstreit ist nun ein neues Kapitel angebrochen: eines, das die Frage aufwirft, welche Rolle der Staat im Nahen Osten einnehmen wird, heute und vor allem morgen.

 

Charlotte Wiedemann zeigt gut verständlich und nachvollziehbar mögliche Wege auf, auch wenn sie sich zu keiner genauen Vorhersage in der Lage sieht, wie sich vor allem innenpolitisch der Iran in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Die Spur des Lichts

 

 

 

 

Andrea Camilleri, Die Spur des Lichts. Commissario Montalbano stellt sich der Vergangenheit, Lübbe 2017, ISBN 978-3-7857-2586-3

 

Der vorliegende Roman mit Commissario Montalbano aus Vigata in Sizilien ist der nunmehr 19. ins Deutsche übersetzte einer Reihe, die ihr Schöpfer Andrea Camilleri, mittlerweile 92 Jahre alt, in Italien schon auf 24 Bände ausgeweitet hat.

 

Ich habe alle bisher erschienenen Bände vom ersten Band „Die Form des Wassers“ bis zum dem aktuellen vorliegenden in Italien zuerst 2011 erschienenen gelesen, und ich muss sagen, dass ich selten in einer Krimireihe (die meisten mit deutlich weniger Bänden) so wenig qualitative Unterschiede gesehen habe wie bei Camilleri.

 

Obwohl die Besetzung bis auf unwesentliche Veränderungen in seinem Ermittlerteam immer gleich bleibt, ist es jedes Mal ein Genuss zu lesen, wie Montalbano etwa seinen Vorgesetzten mit dessen eigenen Mitteln austrickst oder wie sein tolpatschiger Assistent Catarella jeden Namen verwechselt, der ihm unter die Nase kommt.

 

In den letzten Bänden spielt Camilleri immer wieder mit dem Thema Alter. Montalbanos Zwiegespräche mit seinem Alter Ego deren sich immer mehr um seine Vergesslichkeit und seine abnehmende Energie.

Doch dann zeigt sich der auf sie sechzig zugehende Commissario wieder wie im vorliegenden Band von seiner besten Seite, lässt sich von ermittlungstechnischen Sackgassen nicht entmutigen und stellt wieder einmal fest, dass seine Libido noch nicht erloschen ist.

 

Lange habe ich mich in den letzten Jahren gefragt, warum Montalbano  immer noch jeden Abend mit seiner Freundin Livia telefoniert, obwohl er jedes Mal mit ihr in einen  Streit gerät. Man spürt, dass Montalbano sie durch die Zeiten aufrichtig liebt. Und nach der Lektüre dieses Buches, in dem Camilleri viel Einblick gibt in Montalbanos Vergangenheit, auch seine Geschichte mit Livia, weiß man auch warum. Ich glaube jedenfalls mittlerweile nicht mehr daran, dass Camilleri an dem Beziehungsstand der beiden in den insgesamt fünf in Italien schon erschienenen, aber noch nicht ins  Deutsche übersetzte Bände, etwas ändern wird, auf die  sich alle Freunde dieses Commissarios, der nach wie vor gutes Essen und guten  Wein goutiert, in den nächsten Jahren freuen können.

 

Europa in der Krise

 

 

 

 

Bodo Hombach, Edmund Stoiber (Hg.) Europa in der Krise. Vom Traum zum Feindbild, Tectum Verlag 2017, ISBN 978-3-8288-3854-3

 

Als die beiden Herausgeber dieses Buches, beides erfahrene Politiker und Publizisten, ihre Veröffentlichung planten und um Beiträge deutscher Politiker und Journalisten baten, da war die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen noch nicht gefallen und es war auch noch lange nicht klar, dass es in Frankreich im ersten Wahlgang zur Präsidentschaft ein so enges Rennen geben würde.

 

Nun, nachdem die Briten draußen sind, und Macron als überzeugter aber kritischer Europäer es gestern geschafft hat, kann man die Beiträge dieses Buches noch einmal genauer lesen und ihre dringenden Warnungen und Empfehlungen zu nachhaltigen Reformen der politischen Union ernst nehmen.

 

Denn die heftigen Vorgeplänkel vor den Austrittsverhandlungen und die weitreichenden Vorschläge, mit denen Macron die EU verändern will, zeigen, dass die Idee eines gemeinsamen Europa längst nicht mehr von allen, insbesondere den neuen im Bunde geteilt wird.

 

Es gibt auch ohne Brexit und Le Pen heftige Disruptionen unter den verblieben 27 Staaten und mir persönlich scheint es schon längere Zeit fraglich, ob es gelingen wird, die zu managen. Joschka Fischer wies schon 2014, lange vor der Flüchtlingskrise, in seinem Buch “Scheitert Europa?“ auf die Schwierigkeiten hin.

 

Die Lehre, die er als ehemaliger Außenpolitiker und Verfechter der europäischen Idee aus seinen Überlegungen zog war klar und überzeugend:

Der Weg zu dem Ziel der Vereinigten Staaten von Europa muss konsequent weitergegangen werden, wobei ein ganz besonderer Wert gelegt werden muss, auf die Herausbildung einer europäischen Demokratie. Deutschland und Frankreich machte er dabei als entscheidende Faktoren dafür aus, ob dieser Prozess gelingt.

 

Doch war damals schon skeptisch und schrieb:

 

„Ich muss gestehen, dass ich bei aller Würdigung des Buches, sehr skeptisch bin, ob dieser Prozess gelungen kann. Zu schnell, zu unüberlegt ist die EU in den letzten zehn Jahren durch Länder erweitert worden, die weder ökonomisch noch rechtsstaatlich in diesen Kreis passten. Zu eigennützig und nationalistisch agieren viele Ländern, als dass man sich ernsthaft vorstellen könnte, sie wären bereit, noch mehr nationalstaatliche Kompetenzen an eine zentrale europäische Regierung abzugeben. Die vielen eurokritischen  und -feindlichen Parteien in den meisten Mitgliedsstaaten kommen ja nicht von ungefähr. Sie drücken eine Stimmung in der Bevölkerung aus, die für die Zukunft Europas in Fischers Sinne wenig Gutes erwarten lässt.

 

Alles, was in der Zwischenzeit passiert, bestärkt mich in dieser Skepsis. Dennoch stimme ich den meisten Autoren des vorliegenden Buches zu, dass man unbedingt dafür kämpfen muss, Europa zusammenzuhalten.

Der letzte Überlebende

 

 

 

Sam Pivnik, Der letzte Überlebende, Theiss Verlag 2017, ISBN 978-3-8062-3478-7

 

„Der letzte Überlebende“ ist eine wahre Geschichte. Es sind die Aufzeichnungen des Sam Pivnik, der Ausschwitz als einziger aus seiner Familie überlebt hat und heute in einem Seniorenheim in London lebt.

 

Mehrfach ist er nach seiner Deportation nach Auschwitz und nach seiner Befreiung dort dem Tod entkommen, zuletzt bei der Bombardierung der „Cap Arkona“. Was bewegt einen Menschen, der am Ende seines Lebens steht, all das Grauen, das er durch die Judenverfolgung, dem Lager in Ausschwitz und auch nach der Befreiung des Lagers erlebt hat, weiterzugeben? Über eine Zeit zu sprechen, die er sein Leben lang nicht vergessen kann.  Er hat mit diesem bewegenden Buch, das im Rezensenten die Erinnerung an die Bücher von Primo Levi wachrief, die er vor Jahrzehnten las, seiner Nachwelt ein Dokument hinterlassen, das helfen soll, dass das Grauen und die Hölle des Holocaust niemals in Vergessenheit geraten.

 

Die Lektüre ist ähnlich wie bei Primo Levi ein hartes Stück emotionaler Arbeit, aber auch intellektuell sieht man sich mit der immensen Herausforderung konfrontiert, dass all das Geschehene nicht wirklich verstanden werden kann. Es ist so weit außerhalb dessen, was wir für unser Menschsein für konstitutiv halten, dass man schier den Verstand verlieren kann.

 

Nie wieder – das ist der Ruf aller Antifaschisten seit dem Zweiten Weltkrieg – und dennoch ist der Schoß, aus dem all dieses Grauen einst kroch, heute so fruchtbar wie nie zuvor seit dieser Zeit.

Möge dieses Buch für die Leser der Generation, die mit Primo Levis Bücher nichts mehr anfangen können, sie auch gar nicht kennen, eine Geschichtsstunde sein, die sie nie vergessen werden.

 

 

Sonst knallt`s

 

 

 

Götz Werner, Matthias Weik, Marc Friedrich, Sonst knallt`s, Eichborn 2017, ISBN 978-3-8479-0634-6

 

Ihre beiden ersten Bücher „Der größte Raubzug der Geschichte“ und „Der Crash ist die Lösung“ und „Kapitalfehler“  waren Bestseller, die aber trotz hoher Verkaufszahlen in der Kritik und den Wirtschaftsteilen unserer Medien kaum vorkamen.

 

Wie bei in den bisherigen Büchern auch bestechen die Autoren in ihrem neuen Buch „Sonst knallt`s“  durch einen systematischen Aufbau, durch verständliche Sprache und übersichtliche Gliederung. Und noch einmal möchte ich wiederholen: Es wäre an der Zeit, dass die sich kritisch gebenden Magazine der Fernsehsender solche kritischen Bücher zur Kenntnis nehmen und in ihren Beiträgen entsprechend würdigen.

 

Vielleicht hilft es, dass sie dieses Mal einen erfolgreichen deutschen Unternehmer mit ins Autorenboot geholt haben. Mit Götz W. Werner, dem Gründer der dm-Drogeriemarktkette, haben sie einen Unternehmer gewonnen, der auf Kooperation, selbständiges Arbeiten und die Entwicklung seiner Angestellten setzt und sich immer wieder mit eigenen Ideen in die Debatten unseres Landes einmischt.

 

Mit „Sonst knallt`s“ analysieren die drei Autoren eine Wirtschaft und Gesellschaft, die aus den Fugen geraten zu sein scheint. Eine Welt, in der eine winzige globale Finanzelite gigantische Blasen illusionären Reichtums produziert und von der Politik daran nicht gehindert wird. Sie verspielen mit ihrem Wirken nicht nur unseren Wohlstand, sondern zunehmend und systematisch auch unsere Demokratie.

 

Das kleine Buch, das man schnell und mit staunendem, mehr und mehr auch empörtem Interesse liest, zeigt „warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“. Der EU und dem Euro haben sie schon lange den Abschied gegeben. Sie postulieren eine Wirtschaftsform, die nicht mehr die Leistung (Einkommen) eines Menschen der Steuer unterwirft, sondern den Konsum. Sie begründen, warum sie ein bedingungsloses Grundeinkommen, für das sich Götz Werner schon lange einsetzt, und die strikte Regulierung der Finanzmärkte nicht nur für gerechter halten, sondern auch ökonomisch vernünftiger. Und sie sagen, wenn jetzt nicht bald gehandelt wird, dann wird es einen furchtbaren Knall geben.

 

Dennoch halte ich das Konzept für unausgegoren und in sich stellenweise widersprüchlich. Wenn nur noch der Konsum besteuert werden, soll, wieso plädieren die Autoren für eine Finanztransaktionssteuer zum Beispiel? Auch die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens hat mich auch dieses Mal nicht überzeugt. Ich halte dieses Konzept für keines, auf das man ein Wirtschaftssystem aufbauen könnte.

 

Vielleicht hätten die drei Autoren sich dem Erfolgsdruck, nun schnell wieder ein Buch auf den Markt zu werfen, nicht beugen sollen. Dann wäre das Buch vielleicht etwas umfangreicher geworden, sie hätten aber auch einmal an Beispielrechnungen erklärt, wie jemand mit 1000 Euro Grundeinkommen und sehr hoher (50% und mehr) Mehrwertsteuer sein Leben fristen soll. Vielleicht als billige Arbeitskraft in einem dm-Markt?

 

 

 

 

So wie du

 

 

 

 

Stefan Gemmel, Marie-Jose Sacre, So wie du, Carl Auer 2017, ISBN 978-3-8497-0178-9

 

In ihrem ersten Buch mit dem Drachen Bodo hatten Stefan Gemmel und Marie-Jose Sacre 2016 das Thema Mobbing für Kinder aufbereitet.

Es war ein wunderbares, Mut machendes Bilderbuch gegen Mobbing Ausgrenzung, Vorgänge die schon im Kindergarten beginnen. Ein Buch das Kindern half, sich selbst zu finden und innere Stärke zu entwickeln, etwa bei einem Gespräch nach dem Vorlesen darüber, was denn von jedem einzelnen Kind für die ganze Gemeinschaft wichtig und unverzichtbar ist.

 

Hatte es Bodo, ein großer freundlicher Drache, der letzte seiner Art, der friedlich und glücklich im Wald von Tohuwabohu lebt und mit allen Tieren befreundet ist, spricht, lacht und spielt, damals hauptsächlich mit dem Löwen zu tun, spielt in dem neuen Buch eine kleine Maus die zweite Hauptrolle, mit der sich eines Tages befreundet. Sie kommen ins Gespräch darüber, dass ihre jeweilige Größe ihnen manches ermöglicht, anderes aber nicht.

Und sie gestehen sich gegenseitig: „Ich wäre gerne so wie du.“ Sie beschließen, sich zusammenzutun, und aus ihren jeweiligen Schwächen gemeinsame Stärken zu machen. Und so kommt der Drache Bodo an seinen geliebten Honig, die Maus ein frische Äpfel und der Löwe lernt eine Maus kennen, die brüllen kann wie ein Drache und nimmt schnell Reißaus.

 

Ein schönes Bilderbuch mit liebenswerten Figuren, von denen man gerne noch mehr hören und lesen würde.

 

 

 

Das sind deine Rechte

 

 

 

 

Anke M. Leitzgen, Das sind deine Rechte, Beltz & Gelberg 2017, ISBN 978-3-407-82178-2

 

 

Schon in ihrem 2012 zusammen mit Lisa Rienermann bei Beltz & Gelberg veröffentlichten Buch „Erforsche deine Welt“  und in vielen weiteren hat die Autorin Anke M. Leitzgen gezeigt, wie man Kinder bis 14 Jahren für ein  Thema begeistert.

 

Auch ihr neues Buch, ebenfalls bei Beltz & Gelberg erschienen, richtet sich an Kinder und Jugendliche bis etwa 14 Jahre und klärt sie auf über ihre Rechte.

 

In insgesamt zehn Kapiteln, in denen  sie auch immer wieder Psychologen,  Therapeuten  und andere Fachleute beratend zu Wort kommen lässt, hat sie ihr Buch aufgegliedert:

  1. Du hast die gleichen Rechte wie alle anderen Kinder auch
  2. Du hast das Recht, gesund zu leben
  3. Du hast das Recht, bei deinen Eltern zu leben
  4. Du hast das Recht zu spielen
  5. Du hast das Recht auf Bildung
  6. Du hast das Recht mitzureden
  7. Du hast das Recht auf Privatsphäre
  8. Du hast das Recht auf Schutz vor Gewalt
  9. Du hast das Recht, auf der Flucht besonders geschützt zu werden
  10. Du hast mit einer Behinderung das Recht auf besondere Fürsorge

 

Ein aufgelockertes Design mit vielen Fotos und Zeichnungen, Infokästen und Fragebogen lädt die Kinder ein, mit dem Buch selbst aktiv zu werden und sich mit dem Thema ausführlich zu befassen.

 

Sehr empfehlenswert. Sollte in keiner Schule bzw. Klassenraum fehlen.