Das Cafe der kleinen Wunder

 

 

 

 

Nicolas Barreau, Das Cafe der kleinen Wunder (tb), Piper 2017, ISBN 978-3-492-31053-6

 

Der neue Roman von Nicolas Barreau (mir ist es gleich, ob das ein Pseudonym ist oder nicht) erzählt wieder einmal von einer jungen Frau, die durch viele Widrigkeiten hindurch ihre Angst und Zurückhaltung überwindet und nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer großen Liebe findet. Barreaus Romane sind für Leser großer „wertvoller“ Literatur sicher wenig geeignet. Aber wer sich, wie der Rezensent, zwischendurch gerne einmal von einem durchaus anspruchsvollen Liebesroman entführen und unterhalten lassen will, findet immer wieder großen Gefallen an ihnen.

 

Der neue Roman mit dem Titel „ Das Cafe der kleinen Wunder“ hat es mir schon von Anfang an angetan, weil Barreau seine Protagonistin, die Philosophiestudentin Nelly, sich mit den Theorien des Franzosen Paul Virilio beschäftigen lässt und sie dem Leser auch auf eine verständliche Weise nahe bringt.

In ihren Professor, ein Virilio-Spezialist, ist sie schon lange heimlich verliebt. Als sie ihre Masterarbeit über Virilio, seine Wissenschaft von der Dromologie und seine Theorie vom Rasenden Stillstand abgibt, will sie ihm seine Liebe gestehen. Doch noch bevor sie einen langen Brief übergibt, erzählt der ihr, dass er ihr die versprochene Stelle nicht geben könne, das er sich in eine italienische Kollegin verliebt habe und nach Italien gehe.

 

Nelly ist am Boden zerstört, kauft sich spontan die begehrte rote Handtasche, an der sie schon tausend Mal vorbeigelaufen ist und flieht in ihre Wohnung. Dort findet sie eine Kiste mit zahlreichen Büchern ihrer verstorbenen Großmutter. In einem der Bücher und auf einem Granatring, den ihr die Großmutter überlassen hat, findet sie eine Gravur, die sie berührt: Amor vincit omnia.  Überzeugt davon, dass ihre Flugangst Schuld daran ist, das ihr Professor mit eben dieser italienischen Wissenschaftlerin nach New York geflogen ist, statt mit ihr, die zunächst eingeladen war,  hebt sie ihr Erspartes ab, mietet sich über das Internet eine Wohnung in Venedig und begibt sich auf sie Suche nach den Spuren dieser Widmung.

Dort trifft sie durch Zufall den Italiener Valentino, der ihr mehrfach aus der Patsche hilft und sich sofort in Nelly verliebt. Doch die zögert und halt ihn für einen Gigolo.

 

Dennoch kommen sie sich näher, erst recht, als Nelly im Cafe von Valentinos Vater sich den Spuren ihrer Großmutter nähert und deren Liebesgeschichte.

 

Als sich Valentino fast zwei Wochen für Nelly ziemlich rar macht, um mit Hilfe von Freunden an einer Riesenüberraschung zu arbeiten, mit der er ihr seine Liebe gestehen will, glaubt Nelly schon das auch bei ihr keimende zarte Pflänzchen verloren. Doch dann muss sie sich ihrer größten Angst stellen…

 

Mit vielen Wendungen, die immer wieder neue Geheimnisse hervorbringen, die dem Leser erst allmählich deutlich werden, erzählt Barreau eine romantische Liebesgeschichte voller wunderbarer Reminiszenzen an die beiden Städte, die immer wieder mit der Liebe in Verbindung gebracht werden: Paris und Venedig.

 

 

 

 

 

Ein Haufen Freunde ganz schön stark

 

 

 

 

Kerstin Schoene, Ein Haufen Freunde ganz schön stark, Thienemann 2017, ISBN 978-3-522-45859-7

 

Mit „Ein Haufen Freunde“, einer Geschichte über einen Pinguin im Zoo, der traurig darüber ist, das er nicht fliegen kann und mit Hilfe einer genialen, von seinen Freunden, den anderen Zootieren, gebildeten vertikalen Kette schlussendlich die Erfahrung des Fliegens machen kann, hatte Kerstin Schoene 2012 großen Erfolg.

 

Klar, dass sie diesem erfolgreichen und von vielen Kindern geliebten Buch schon bald einen Nachfolger hinterherschickte. Wieder spielt es im Zoo und im Mittelpunkt steht dieses Mal eine kleine Schildkröte. Sie ist auch traurig, denn so sehr sie sich auch anstrengt, immer ist sie viel zu langsam. Ein schönes Bilderbuch war das über das Zeithaben und dass man sich für eine Freundschaft Zeit nehmen muss.

 

Das nunmehr dritte Bilderbuch aus dieser schönen Reihe spielt wiederum im Zoo. Die Tiere entdecken ein Lebewesen, das in einem großen Schlammloch steckt und nicht mehr weiß, wie es da herauskommen soll. Die Tiere, kleine und große, strengen sich an und versuchen in  einer immer länger werdenden Reihe das Wesen aus dem Schlamm zu ziehen. Auch die Kinder, die das Buch in den Händen halten müssen mithelfen bis sich aus dem schmutzigen, undefinierbaren Wesen ein kleines Nilpferd herausschält.

 

Eine wunderbare Geschichte über das Glück, Freunde zu haben.

 

 

 

 

 

Mein Bruder aus dem Gurkenglas

 

 

 

 

 

Emilie Chazerand, Aurelie Guillerey, Mein Bruder aus dem Gurkenglas, Knesebeck 20187, ISBN 978-3-86873-938-1

 

Er heißt Hieronymus, der Erzähler des vorliegenden Bilderbuches aus Frankreich.  Er ist ein Einzelkind. Darunter und unter seinem hässlichen Vornamen leidet er. Natürlich hat das Einzelkinddasein seine Vorteile, unbestritten. Seine Eltern schenken ihm ihre volle Aufmerksamkeit und er muss nie etwas teilen. Dennoch schaut er neidisch auf die Familien seines Freundes Balduin. Der hat sechs Schwestern, über die er sich zwar ständig beklagt, aber mit denen er auch viel Spaß hat.

 

Sein Freund, Herr Colori, der Gemischtwarenhändler hat ein offenes Ohr für seine Sorgen und verkauft ihm für 1,28 Euro einen  Bruder aus dem Gurkenglas. Hieronymus fühlt sich veräppelt, glaubt die Sache nicht, nimmt das Glas aber dennoch mit, zu verlieren hat er ja nichts, schüttet es wie angewiesen in die Badewanne und tatsächlich kommt ein Bruder herausherauskommt namens Archibald. Die Mutter benimmt sich, als wäre der Bruder schon immer da gewesen, liebt ihn und kümmert sich ebenso um ihn wie um Hieronymus.

 

Auch in der Schule ist Archibald bald sehr beliebt. All das gefällt Hieronymus überhaupt nicht. Wie er das Problem wohl löst?

 

Eine wunderbar verrückte und liebenswerte Geschichte über Familienzuwachs, Wünsche und Sehnsüchte.

 

 

Flucht

 

 

 

 

 

Niki Glattauer, Verena Hochleitner, Flucht, Tyrolia 2017, ISBN 978-3-7022-3560-4

 

Es ist eine Katze namens E.T., die Niki Glattauer in dem von Verena Hochleitner eindrucksvoll illustrierten Bilderbuch die Geschichte der Flucht einer Familie erzählen lässt. Sie darf nämlich mit auf die lange Reise, weil Katzen sieben Leben haben.

 

Es geht in diesem durchaus für Kindergartenkinder geeigneten Buch um die Frage, warum Eltern gemeinsam mit ihren Kindern ihre angestammte Heimat verlassen. Warum sie sich auf eine gefährliche Reise über das Meer begeben und all ihre Hoffnungen auf eine Zukunft in einem neuen Land richten.

 

Dass eine Katze erzählt aus ihrem Blickwinkel, ist der eine Kunstgriff. Der andere ist, dass Niki Glattauer die Flucht nicht von Süd nach Nord schildert, sondern umgekehrt. Im reichen Norden gibt es keinen Strom mehr, kein Wasser, kein Internet, keine Schule. Damit spricht er kleine Kinde ran, sodass sie verstehen was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen.

 

Dem Text und den Bildern ist es gelungenen, Kindern keine Angst zu machen. Verlust, Angst, Spannung, Verlorenheit und Verletzlichkeit stehen  gleichberechtigt neben Hoffnung, Erleichterung und Zuversicht.

 

Eine bemerkenswerte und preisverdächtige Umsetzung eines auch Kinder bewegenden Themas.
 

 

 

Plötzlich war Lysander da

 

 

 

Antje Damm, Plötzlich war Lysander da, Moritz Verlag 2017, ISBN 978-3-89565-344-5

 

Der lange Luis, die dicke Dora und die kleine Kathinka sind Mäuse, die in einer Höhle unter der Erde leben. Als eines Tages der Briefträger einen Brief durch das Loch an die drei herunterlässt, sind sie sehr überrascht. Der Bürgermeister hat ihnen geschrieben, dass jemand bei ihnen einziehen soll, er kein zu Hause mehr hat. Die drei sind ganz aufgeregt, weil sie glauben, sie hätten keinen Platz und auch die Kartoffeln würden nicht reichen.

Doch sie trauen sich nicht, ihr Mäuseloch zu verrammeln und so steht am nächsten Tag ein Lurch namens Lysander aus dem weit entfernten Moor bei ihnen. Während er erschöpft auf der Bank schläft, finden die drei Mäuse in seinen Rucksack eine Tüte voller Körnchen.

 

Sie überlassen ihm ihre nie genutzte Badewanne und Lysander macht aus ihr etwas zunächst sehr seltsam Anmutendes, was sich aber bald als ein Segen entpuppen wird.

 

Ein schönes Buch, wie aus der zunächst vorherrschenden Angst vor einem Fremden so etwas wie Gemeinschaft entsteht.

Mikas Himmel

 

 

 

Bibi Dumon Tak, Annemarie van Haeringen, Mikas Himmel, Gerstenberg 2017, ISBN 978-3-8369-5939-1

 

Mika ist der geliebte Hund der Familie. Wie lange er schon bei der Familie lebt, wird nicht erwähnt, nur dass er eines Tages in seinem Körbchen liegt und während der Himmel grollt und der Regen rollt, er in der Gegenwart der Familie seinen letzten Atemzug macht. Offenbar hatten sie seinen Tod erwartet, vermutlich war Mika krank.

 

Die beiden großen Geschwister, ein Mädchen und ein Junge, legen Mika in ein großes Tuch und bringen ihn nach draußen, wo sie im Regen ein großes Loch im Garten ausheben. Der Kleiner Bruder hat vorher ganz sicher zum wolkenverhangenen Himmel gezeigt, um deutlich zu machen, wo er Mika jetzt geborgen weiß.

 

Er ist es auch, der, als Mika in einem Grab liegt, seine kleine Jacke über ihn ausbreitet und sich nicht davon abhalten lässt. Und weil er im Himmel etwas zum Spielen haben soll, holt er einen  Ball und legt ihn ebenfalls in das Loch.

 

Und dann löchert er seine beiden großen Geschwister mit Fragen. Fragen, die den Alltag seines geliebten Hundes betreffen und die ihm helfen, Abschied von ihm zu nehmen. Und als er am nächsten ersten Morgen ohne Mika vorgibt ein Bellen zu hören aus dem Himmel, geben die beiden Großen zunächst vor, es auch zu hören.  Und dann hören sie es wirklich …

 

„Mikas Himmel“, von Meike Blatnik gefühlvoll übersetzt aus dem Niederländischen, ist ein warmherziges, sehr tröstliches Buch über das Abschiednehmen. Durch den durchgehenden schwarzen Hintergrund der Seiten ist Schrift nicht leicht zu lesen, aber die dunkle Gestaltung entspricht der Stimmung der die Kinder, die von ihrem geliebten Hund Abschied nehmen.

Felix fährt Eisenbahn

 

 

 

Sharon Rentta, Felix fährt Eisenbahn, Gerstenberg 2017, ISBN 978-3-8369-5976-6

 

Sharon Rentta hat ein unnachahmliches Talent, mit lustigen Tierfiguren und sich um sie rankende Geschichten, mit denen sich die ihre Bilderbücher betrachtenden Kinder gleich identifizieren können, etwas zu beschreiben und zu erklären, wofür sich alle Kinder interessieren, nicht nur die kleinen Jungen. So hat sie etwa in ihrem Buch „Tobis Tierklinik“ 2011 Kindern einen wunderbaren und anschaulichen Überblick über das Innenleben eines Krankenhauses verschafft und in drei anderen Büchern mit männlichen Protagonisten erklärt, wie es auf einer Baustelle, bei der Feuerwehr und in einer Autowerkstatt zugeht.

 

In ihrem neuen Buch erzählt sie, wie der kleine Kater Felix mit seinem unternehmensfreudigen Großvater (so etwas lieben Kinder!) sich mit Zügen befasst. Beide lieben sie es, die unterschiedlichsten Züge zu beobachten und vor allen Dingen mit ihnen zu fahren. Lange Züge, schnelle Züge, langsame Züge, Personen-und Güterzüge – einfach alles wird in diesem Bilderbuch gezeigt und erklärt, was es an verschiedenen Züge gibt, wer sie im Stellwerk steuert und wie die Gleise und Weichen gewartet werden.

 

Als am Ende der Großvater als ehemaliger Lokführernach dem Ausfall eine schusseligen Lokführers. Der seine Brille kaputt gemacht hat, den Zug übernimmt, da ist nicht nur Felix froh und stolz, sondern die vielen anderen Tiere im Zug richtig erleichtert.

 

Ein schönes Bilderbuch für alle kleinen Eisenbahnfreunde.

Wie man es vermasselt (Hörbuch)

 

 

 

 

George Watsky, Wie man es vermasselt (Hörbuch) Diogenes 2017, ISBN 978-3-257-80386-0

 

1986 geboren, ist der Rapper, Hip-Hop-Musiker und Slam Poet George Watsky in den USA schon lange ein bekannter Künstler, der 2006 zum ersten Mal auf sich aufmerksam machte.

Nun hat er sich in einem Buch mit biographisch geprägten Erzählungen aus seiner Jugend versucht und es ist ihm hervorragend gelungen. Witzig, frech und extrem unterhaltsam berichtet er in insgesamt 13 kürzen Erzählungen von Erfahrungen, die er gemacht hat mit Baseball, mit Frauen, als Bewohner einer WG und ganz zu Beginn des Buches mit dem Schmuggeln eines Stoßzahns eines Narwals für seine uralte Großmutter.

 

Selbstironisch, wie man es selten findet bei Schriftstellern, authentisch und scheinbar absolut ehrlich erzählt er in einer frischen Sprache und einem eigenen Stil, von dem man sicher bald noch mehr zu lesen bekommen wird, von persönlichen und intimen Erfahrungen, die ihn nicht immer im besten Licht dastehen lassen.

 

Ein junger Mann, der sich dem Leben aussetzt, seine eigenen Schwächen und Behinderungen (Epilepsie) annimmt und immer versucht, das Beste daraus zu machen.

 

Eine neue Stimme in der amerikanischen Literatur, die Diogenes durch die Übersetzung von Jenny Merling dem deutschsprachigen Publikum zugänglich macht.

 

Man mag gerne bald mehr davon.

 

Für die Einspielung von vier ausgewählten Stories aus dem Buch für das vorliegenden Hörbuch hätte man keinen geeigneteren Sprecher finden können als den genialen Robert Stadlober, dessen Stimme und dessen Performance den Texten Watsky auf eine Weise gerecht wird, die fast perfekt genannt werden muss. Man bedauert regelrecht, dass das Hörbuch nach vier Geschichten schon zu Ende ist.

 

 

 

Wiener Straße (Hörbuch)

 

 

 

Sven Regener, Wiener Straße (Hörbuch), RoofMusic 2017, ISBN 978-3-86484-449-2

 

Nicht ganz chronologisch entführt Sven Regener in seinem neuen Roman den Leser seiner bisherigen Lehmann-Romane ins das Berlin im Jahr 1980. Frank Lehmann ist noch neu in Berlin, erinnert sich oft an seinen bisherigen Wohnort in der Neuen Vahr Süd. Irgendwie muss er sich durchschlagen und schließt sich einer verrückten Truppe an, die in der Zukunft sein Leben weiter beeinflussen wird.

 

Im Cafe Einfall in der Wiener Straße begegnen wir einer Gruppe von eigenwilligen Menschen und Charakteren, die Regener so überzeichnet,  dass sich das Buch liest, wie man eine Sitcom anschaut. Man hört beim Lesen quasi die eingeblendeten Lacher. Die in der Nachbarschaft in einem besetzten Haus lebende Kunsttruppe ArschArt ist da keinen  Deut besser.  Ihr Boss P.Immel und der Aktionskünstler H.R. Ledigt halten, was ihre lustigen Namen versprechen.

 

Allesamt sind sie schräge Vögel, die sich in einer schrägen Welt zu behaupten wissen. Die permanent überzeichnete Sprache Regeners ist genauso derb, witzig und bizarr wie seine vielen beschriebenen seltsamen Protagonisten.

 

Das Buch stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017 und hat es aber nicht auf die Shortlist geschafft. Vielleicht den Kritikern zu schräg ?

 

Die hier vom Autor selbst eingespielte ungekürzte Hörbuchfassung besticht durch ihren trockenen Witz. So kann nur der Erfinder all dieser skurrilen Figuren diese in Szene setzen. Besonders die Dialoge sind ein Genuss. Wer sich zwischen dem Buch und dem Hörbuch entscheiden will, sollte auf jeden Fall das Hörbuch wählen.

 

Zum Weglachen.

 

 

 

 

 

Frida Kahlo und ihre Tiere

 

 

 

Monica Brown, John Parra, Frida Kahlo und ihre Tiere, NordSüd Verlag 2017, ISBN 978-3-314-10411-4

 

In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag der Künstlerin Frida Kahlo zum 110. Mal. Aus diesem Anlass hat die amerikanische Künstlerin mit peruanischen Wurzeln Monica Brown zusammen mit dem Illustrator John Parra ein Bilderbuch gemacht, das unter dem Titel „Frida Kahlo und ihre Tiere“ Kindern Frida Kahlos Kunst und Leben näher bringen soll.

 

Tatsächlich sind auf vielen Bildern, die Frida Kahlo gemalt hat, Tiere zu sehen. Schon in ihrer Kindheit hatte sie zu ihren Tieren eine ganz besondere Beziehung. Zwei Affen waren darunter, ein Papagei, drei Hunde. Zwei Truthähne, ein Adler, ein schwarzer Kater und ein Rehkitz.

 

Zart und vorsichtig deutet die erzählte Geschichte auch ihre schwere Krankheit an und ihre Beziehung zu  Diego Rivera. Das, was Monica Brown und die wunderbar gelungenen Illustrationen von John Parra intendieren, kommt beim Betrachten und Vorlesen kindgerecht rüber:  dass die Kunst auch ein Geschenk ist an diejenigen, die mit einer Krankheit zu kämpfen haben. Aus Schmerz Schönheit machen und mitten im Leid Kraft finden.