Schlagwort-Archiv: Bilderbuch

Mein Schneetag

 

 

42706625z

 

Sam Usher, Mein Schneetag, Atlantis 2015, ISBN 978-3-7152-0697-4

 

Als der kleine Junge, der uns in diesem wunderschönen Bilderbuch eine Geschichte erzählt, morgens aufwacht, ist sein lange gehegter Traum endlich in Erfüllung gegangen, Es hat geschneit und es schneit immer noch. Schnell macht er sich fertig zum Frühstück und drängelt seinen Opa, sich auch zu beeilen. Doch der lässt sich Zeit mit seiner Morgenpflege. Derweil machen andere Kinder die ersten Spuren im Schnee und ziehen am Haus des Jungen vorbei um im Schnee zu spielen.

Der Junge ist sehr ungeduldig, doch Opa sagt, sie würden schon nichts verpassen. Und tatsächlich: als Opa endlich fertig ist und bei nach draußen gehen, wartet dort eine große Überraschung auf sie, die sie verpasst hätten, wären sie früher dran gewesen.

„Manchmal lohnt sich ein wenig Geduld“, sagt Opa später als sie wieder glücklich zu Hause sind nach einem wunderbaren Tag im Schnee.

Der kleine Junge ist geneigt ihm recht zu geben, aber wichtiger ist es ihm, dass es morgen wieder schneit.

Ein schönes Bilderbuch über Geduld und Ungeduld.

Konrads Schatten

40896617z

Matze Döbele, Konrads Schatten, Kunstanstifter Verlag 2015, ISBN 978-3-942795-23-4

Dass jeder Mensch einen Schatten hat, verstehen die meisten nur in einem Sinne, dass ihre Gestalt nämlich bei entsprechender Beleuchtung einen Schatten wirft. Weniger bekannt aber nicht weniger wichtig, ist die Erkenntnis C.G.Jungs vom Schatten, das heißt der meist unbekannten bzw. unbewussten Seite der eigenen Persönlichkeit, die uns nicht nur schwer zugänglich, sondern auch nicht sehr sympathisch ist und die wir lieber wegdrücken.

Doch genauso wie man den durch Licht hervorgerufene Schatten nicht vertreiben kann, ist auch der andere vorhanden und wirksam. Oft erfahren wir erst durch andere („blinder Fleck“) oder durch entsprechende Selbstintrospektion von hm und lernen mit ihm umzugehen. Menschen, die ihre eigenen Schattenseiten kennen und vor allem in ihre Persönlichkeit integrieren, leben bewusster und vielleicht auch glücklicher.

Der im Schwarzwald, wo die Sonne häufig scheint und die Schatten lang werden können, 1975 geborene Illustrator Matze Döbele hat diesen Zusammenhang in einem Bilderbuch für Kinder versucht darzustellen.  Dazu hat er die Geschichte  von Konrad erfunden, dessen „Schatten“ ihn nicht nur in der Schule immer wieder in Schwierigkeiten bringt.

Er erlebt schlussendlich, wie wichtig und nützlich es ist, einen Schatten zu haben. Ausdrucksstarke Bilder werden nicht nur Kinder begeistern sondern dieses Buch auch für Erwachsene zu einer lehrreichen Lektüre werden lassen.

Ein Bilderbuch für Groß und Klein.

Alle Kinder

 

 

 

38036441z

 

 

Anke Kuhl, Alle Kinder (mini) ,Klett-Kinderbuch 2013, ISBN 978-3-95470-082-0

Dieses außergewöhnliche Bilderbuch ist nichts für zartbesaitete Eltern und Erwachsene. „Entsetzlich lustig und erfrischend böse“ will es ein ABC-Buch für ausgeschlafene Leseanfänger sein. Ein ABC der Schadenfreude, das für die Kinder heute so normal ist wie nur irgendetwas. Etwa jener Reim, der seit langem von einer Schülergenerationen an die andere weitergegeben wird:
„Alle Kinder gehen zum Friedhof.
Außer Hagen – der wird getragen.“

Kinder finden solche schadenfreudigen Reime originell, und auch wenn sie sonst nicht gerne Gedichte lernen und aufsagen, solche Verse können sie alle dichten. Noch ein paar Kostproben gefällig?

„Alle Kinder laufen ins Haus.
Außer Fritz – den trifft der Blitz.“

„Alle Kinder lesen dieses Buch. (nämlich „Alle Kinder“)
Außer Xaver – der ist ein Braver.“

Man muss nicht erschrocken zurückweichen vor diesem trockenen Kinderhumor, der in diesem Buch mit lustigen und originellen Zeichnungen von Anke Kuhl in Szene gesetzt wurde.

Mir hat das Buch gefallen und ich bin sicher, Kinder ab etwa 5 Jahren sind von diesen Reimen begeistert und können sehr wohl den schwarzen Humor dahinter identifizieren.

Die hier vorliegende Miniausgabe ist handlich, preisgünstig aber keinen Deut weniger witzig.

Schnip

 

 

42767364z

 

Claudia Lagermann, Hanneke Siemensma, Schnip, Bohem 2015,  ISBN 978-3-95939-015-6

Mit wunderbar warmen Farben illustriert, erzählt dieses schöne Bilderbuch aus den Niederlanden die Geschichte eines kleinen Vogels, der eine verzögerte Entwicklung durchmacht, wie Kindertherapeuten sagen würden.

Schnip, so heißt der kleine Vogel, hat alles, was ein Vogel braucht: einen  Schnabel, zwei Beine und zwei Flügel. Doch während seine Freunde eifrig in den Bäumen hoch oben Verstecken spielen, muss Schnip dabei zusehen, denn er kann nicht fliegen.

Fassungslos sieht er auch mit an, wie alle anderen Vögel, als der Winter naht, sich aufmachen in den warmen Süden. Er muss allein zurückbleiben. Doch noch bevor er darüber recht nachdenken kann, sieht er einen  roten Schal vorbeifliegen. Er gehört einer Maus, der der Wind die warme Zudecke gestohlen hat. Mit einem Satz fasst Schnip den Schal aus der Luft und hinterlässt eine dankbare Maus. Genauso hilft er in der Folge einem Eichhörnchen, einem Frosch und einem Igel bei ihrer jeweiligen Vorbereitung für den Winter. Als er danach einen Maulwurf trifft, der über seine kalte Höhle klagt, hat Schnip wieder eine hilfreiche Idee. Und sie verbringen, gewärmt von Schnips Flügeln, den kalten Winter unter der Erde.

Als die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings Schnip wieder nach oben treiben, da wartet nicht nur ein schönes Fest auf ihn, das die Tiere, denen er geholfen hat, mit ihm feiern wollen, sondern auch eine weitere Überraschung. Als seine Vogelfreunde aus dem Süden zurückkommen und Schnip ihnen aufgeregt seine Abenteuer erzählen will, da sieht er alle plötzlich von oben  – er kann  fliegen!

Ein schönes Bilderbuch darüber, dass manches etwas länger dauert und man die Zeit dazwischen gut nutzen kann. Darüber, wie auch kleine Wesen zu Helden werden können und wie so manches ganz von alleine kommt, wenn  man gerade nicht damit rechnet. Wunderbar.

Der Hund, den Nino nicht hatte

 

 

41981005z

 

Edward van den Vendel, Anton van Hertbruggen, Der Hund, den Nino nicht hatte, Bohem 2015, ISBN 978-3-85581-552-4

 

Mit kräftigen und tiefen Bildern, die der Phantasie ihrer kleinen Betrachter freien Raum lassen und sparsamen Worten erzählen die beiden Autoren dieses aus der normalen Reihe der Bilderbücher herausragenden Buches die Geschichte eines Jungen namens Nino.

Nino ist viel allein, sein Vater ist oft weit weg und er spricht mit ihm am Telefon. Doch in seiner Phantasie hat Nino einen treuen Kameraden, „den Hund, den Nino nicht hatte“. Dieser Hund begleitet ihn überall hin, er ist mutig und springt sogar der Uroma, vor der sich Nino etwas fürchtet auf den Schoß.

Nach einem Campingurlaub mit seiner Mutter geschieht etwas, was Nino nicht für möglich gehalten hätte: „Nino hatte den Hund, den er nicht hatte, plötzlich nicht mehr.“ Er bekommt einen echten Hund geschenkt. Weich ist der und lieb. Gehorsam, frech und klein. Und, was neu ist für Nino: alle können seinen neuen Hund sehen.

Der kann zwar all das nicht, was der Hund, den Nino nicht hatte, konnte, hat auch vor der Uroma Angst und weiß vor allen Dingen nicht, wie es mit dem Papa ist, der nur am Telefon weit weg ist, doch das ist alle nicht schlimm.

Denn in seiner Phantasie denkt Nino an viele Tiere, die er nicht hat, den Hirsch, das Zebra, das Nicht-Nilpferd und das Nicht-Nashorn. Und an andere Hunde, die er nicht hat.

Ein beeindruckendes Bilderbuch über einen einsamen Jungen, der seinen Vater vermisst und dessen Phantasie kräftige, teilweise doch sehr dunkel Bilder malt. Es hat mich etwas traurig zurückgelassen.

 

 

 

 

Wann ist endlich Weihnnachten?

 

 

42736700z

 

Mark Sperring, Wann ist endlich Weihnachten, Orell Füssli 2015, ISBN 978-3-280-03510-8

 

Papa Brumm und sein kleiner Sohn Klein-Pip sind ein wunderbares Team. Schon in dem Bilderbuch „Wann habe ich endlich Geburtstag?“, das im Frühjahr 2015 erschien, hatte der englische Bilderbuchautor Mark Sperring die beiden vorgestellt und die unendliche Geduld eines liebevollen Vaters mit seinem kleinen Sohn beschrieben.

Was nun noch viel schwieriger zu erwarten ist als der eigene Geburtstag ist das Weihnachtsfest. Zwar gibt es an beiden Tagen Geschenke, doch an Weihnachten gibt es einen Baum, den man schmücken kann, die Wohnung verändert sich durch entsprechende Dekorationen und Lichter und auch eine Menge Weihnachtskarten müssen geschrieben werden an Freunde und Familienmitglieder. Geschenke werden besorgt und verpackt, und wenn dann am Tag vor Heilig Abend auch noch Schnee fällt, dann ist die Welt des kleinen Bärs in Ordnung.

Als die beiden zum letzten Mal sich schlafen legen vor dem großen Tag, da ist sogar der Papa Brumm ein wenig aufgeregt. Und dann ist es endlich soweit. Papa Brumm und sein kleiner Sohn begrüßen den Tag, auf den sie so lange gewartet und auf den sie sich sorgsam vorbereitet haben.

Beim Vorlesen wäre jetzt die Gelegenheit, den Kindern auch zu erzählen, was Weihnachten bedeutet und was wir da eigentlich feiern.

Ein schönes Bilderbuch, von Sebastien Braun wunderbar illustriert.

Gustav ganz groß

 

42645027z

 

Hans de Beer, Gustav ganz gross, Nord Süd 2015, ISBN 978-3-314-10310-0

 

Hans de Beer ist vielen Generationen von kleinen Kindern bekannt durch seine wunderbaren Bilderbücher über Lars, den kleinen Eisbär. Der macht sich meist unfreiwillig in jedem neuen Band auf eine große Reise und kehrt dann nach vielen Abenteuer glücklich nach Hause in die Arme seiner Eltern am Nordpol zurück.

Hans de Beer scheint dieses Kindheitsthema des Aufbruchs in neue Welten, des Sammelns neuer Erfahrungen und der immer wieder glücklichen Rückkehr nach Hause zu lieben. Denn auch in seinem neuen, hier vorliegenden Bilderbuch erzählt er davon.

Sein Held dieses Mal ist der kleine Dackel Gustav. Eigentlich müsste der mit seinem Leben sehr zufrieden sein, denn er hat ein liebes Frauchen und Herrchen, die es ihm an nichts fehlen lassen.

Doch er findet sich zu klein. Immer sieht er die Welt von unten, nirgends kommt er mit seinen kurzen Beinen hinauf, um auch mal eine andere Aussicht zu genießen. Auch die rührende Unterstützung seiner größeren Hundefreunde im Park bringt ihn nicht weiter und so streunt er durch die Stadt, durchaus mit vielen schönen Erlebnissen und Erfahrungen, doch so richtig gut geht es ihm erst, als er über eine große Treppe, die er entdeckt hat, plötzlich auf einer riesigen Brücke steht und die großartige Aussicht genießt.

Doch da wird es schon dunkel, er verlässt die Brücken über die Treppe und steht dann im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Ein Kater hilft ihm bei Nachhauseweg.

Glücklich dort angekommen, scheint ihm sein Kleinsein nicht mehr ein so ganz großes Problem. Er beschließt abzuwarten und zu wachsen. Aber eines muss er morgen unbedingt tun: seiner Freundin Emma von dieser sagenhaften Brücke zu erzählen….

Eine schöne Geschichte über einen sympathischen Dackel, von dem man gerne bald noch mehr erfahren würde in einem neuen Bilderbuch.

 

 

 

 

 

Heute bin ich Meerjungfrau

 

42778509z

 

Sanne te Loo, Heute bin ich Meerjungfrau, Annette Betz Verlag 2015, ISBN 978-3-219-11664-9

 

Die kleine Ida hat, sicher zusammen mit ihren Eltern,  die allerdings an keiner Stelle des hier anzuzeigenden Bilderbuches erwähnt werden oder auftauchen,  einen wunderschönen Urlaub am Meer verbracht.

Als sie kurz vor der Heimreise noch einige Muscheln sammeln will, findet sie ein Paar herrenlose Schwimmflossen. Für die fantasievolle Ida ist sofort klar: „Das sind ja die Schuhe einer Meerjungfrau! “

Sie passen ihr wie angegossen und in der ersten  Nacht zu Hause trägt sie sie in ihrem Bett und wird im Traum von einer bunten Gesellschaft von Fischen besucht.

Auch am nächsten Tag auf dem Spielplatz trägt sie stolz die Flossen als Meerjungfrau. Nachdem die anderen Kinder sie auf den fehlenden Schwanz hingewiesen haben,  macht sie sich zu Hause aus einem alten Rock der Mutter ein passendes Stück.

Doch das Meer fehlt. Mit dem Fahrrad fährt sie dann nacheinander zum Zoo,  zum Fluss und ins Museum.  Doch nirgends kann sie ein Stück Meer finden, als sie auf dem Heimweg unverhofft an einem Brunnen vorbeikommt und eine geniale Idee hat ……

Und damit, so Sanne te Loo, fing alles an. Nachzulesen und nachzuahmen auf der Seite „heutebinichmeerjungfrau.de“  für alle fantasievollen Kinder, die nicht nur alleine mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren, sondern auch mit dem Internet umzugehen wissen.

Ein mit wunderschönen Bildern illustriertes Buch für alle Meerjungfrauen und die es werden wollen.

 

 

 

Sofie mit dem großen Horn

 

 

 

42715168z

Hans Traxler, Sofie mit dem großen Horn, Hanser 2015, ISBN 978-3-446-24988-2

Nach seinen beiden Bilderbüchern „Komm Emil, wir gehen heim“ und „Franz, der Junge, der ein Murmeltier sein wollte“ legt der Karikaturist A Traxler den dritten Band seiner Alpentrilogie für Kinder vor.  In seinem auch für Erwachsene gedachten Bilderbuch “ Sofie mit dem großen Horn“ erzählt er die Geschichte einer Familie, in der alle Mitglieder, Eltern,  drei Schwestern und ein großer Bruder voller Begeisterung die Blockflöte spielen.
Nur die kleine Sofie ist anders. Sie tut sich schwer, der Begeisterung ihrer Familie etwas abzugewinnen. Als Sofie im nächsten Frühjahr einer Einladung ihrer Großmutter Gertrude an den Füchsliberg folgt, ahnt sie noch nicht;  welche Begegnung ihr bevorsteht. Sie wird auf eine nicht für möglich gehaltene Weise ihre Abneigung gegen Flöten Instrumente verlieren. Nachdem sie einem fremden Ton folgt und einen Alphornbläser trifft, wird sie ihre Begeisterung für dieses riesige Instrument nicht mehr verlieren. Nicht nur zur Überraschung ihrer Eltern, sondern der ganzen Bevölkerung des Füchsliberges.

Ein schönes mit spitzer Feder gezeichnetes Bilderbuch.

 

Oma trinkt im Himmel Tee

 

 

41691958z

 

Fang Suzhen, Sonja Danowski, Oma trinkt im Himmel Tee, Nord Süd 2015, ISBN 978-3-314-10275-2

 

Dem kleinen Xiao Le in diesem wunderbaren Bilderbuch der taiwanesischen Bilderbuchautorin Fang Shen, die dort schon über 200 Bücher für Kinder veröffentlicht hat, geht es genauso wie vielen anderen Kindern überall auf der Welt. Sie wohnen mit ihren Eltern weit weg von den Großeltern und können sie nur selten sehen.

Xiao Les Oma wohnt im weit entfernten Dorf der duftenden Blumen. Lange ist es her, dass er sie zum letzten Mal gesehen hat. Da entschließt sich seine Mama plötzlich zusammen mit ihrem Sohn ihre Mutter zu besuchen. Als die dort nach einer langen Zugfahrt ankommen, wird deutlich, warum die Mutter diesen Reise mit ihrem Sohn unternimmt. Die Oma ist krank und sie will auf eine einfühlsame Weise, dass Xiao Le seine Oma noch einmal sieht.

Sie spielen und essen zusammen, die Oma erzählt ihm von der Kindheit seiner Mutter, zeigt ihm Bilder. Sie verbringen eine schöne Zeit, bei der der kleine Junge aber deutlich spürt (und natürlich auch die Kinder, denen dieses schöne Buch vorgelesen wird), dass irgendetwas bei den Erwachsenen vor sich geht. Sie alle haben ernste und traurige Gesichter und sie weinen oft.

Abends fahren Xiao Le und seine Mama mit dem letzten Zug nach Hause. Danach hat der Junge seine Oma nicht mehr gesehen. Die Mutter sagt: „Oma hat das Dorf der duftenden Blumen verlassen und bist in den Himmel gezogen.“ Der Junge sieht seine Mama oft in den Himmel schauen und weinen und spürt, dass seine Mama ihre Mama vermisst. Und mit vielen rührenden Sätzen versucht er sie zu trösten. Als er sagt:

„Nicht weinen! Deine Mama ist mit ihrer Mama im Himmel Tee trinken gegangen“, da umarmt sie ihren Sohn und weint noch mehr. Doch der kleine etwa fünfjährige Junge (so hat ihn jedenfalls Sonja Danowski in ihren zauberhaften Illustrationen gemalt) schafft es mit seinem kindlichen Trost immer wieder, seiner Mutter Kraft zu geben, die sie braucht für ihn.

Ein sehr einfühlsames und am Ende dann gar nicht mehr so trauriges Buch über Verlust und Erinnerung aus der Wahrnehmung eines Kindes.