Olga

 

 

 

 

Bernhard Schlink, Olga, Diogenes 2018, ISBN 978-3-257-07015-6

 

Bernhard Schlink ist einer der vielseitigsten Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Mit seinem „Vorleser“ auch international berühmt geworden, hat er seither zahlreiche Romane veröffentlicht, die in all ihrer Unterschiedlichkeit eines verband: die Liebe für Geschichten und Menschenschicksale im Rahmen deutscher Geschichte.

 

Über einen langen Zeitraum deutscher Geschichte spannt sich auch sein neuer Roman, in dem Bernhard Schlink die fiktive Lebensgeschichte  von Olga Rink erzählt und ihrer lebenslangen schwierigen Liebe zu Herbert Schröder, einem sozial höher gestellten Mann, mit dem sie nie zusammenleben konnte.

 

Schon als Kinder Endes des 19. Jahrhunderts waren sie zusammen und begründeten mit ihrer gegenseitigen Freundschaft eine Beziehung, aus der später ein Sohn namens Eik hervorgehen sollte, den Herbert aber nie kennenlernte. Zu oft und zu lange ist er immer wieder als Abenteurer unterwegs in der Welt, zunächst in Afrika, wo er eine dunkle Rolle beim Völkermord an den Hereros spielt, dann in Asien, später dann vorzugsweise in der Arktis, wo seine Faszination für die legendäre Nordostpassage ihn lange nicht los lässt, bis er bei einer Expedition verloren geht und ihn mehrere nach ihm suchende Expeditionen nicht finden können. Olga macht gegen erhebliche Widerstände eine Ausbildung und arbeitet in verschiedenen Dörfern als Lehrerin.

 

Olga schreibt ihm postlagernde Briefe nach Trömsö in Norwegen, wo er seine letzte Expedition nach Spitzbergen begann.  Ihr Sohn Eik steigt schon vor dem 2. Weltkrieg zu einem hohen Nazischergen auf, was Olga großen Kummer macht.

 

All das wird erzählt von Ferdinand, einem pensionierten Beamten, in dessen Familie Olga nach dem Krieg als Näherin arbeitet. Seine Beziehung zu der alten Frau ist eng, sie liebt ihn wie einen eigenen Sohn. Der Erzähler vermittelt dem Leser in einem ausführlichen zweiten Teil des Buches seinen persönlichen Eindruck der gealterten Olga, die ihm seit seiner Kindheit gern Geschichten über Herberts Abenteuer erzählt und zu der er auch als Erwachsener Kontakt hält. Schon hier wundert man sich über seine Kenntnis zahlreicher Details aus der Lebensgeschichte Olgas, über deren Beschaffung er dann erzählt. Nach langen Recherchen gelingt es dem selbst schon gealterten Ferdinand in einem Antiquariat in Trömsö einen Packen von postgelagerten Briefen zu erwerben, die wie durch ein Wunder all die Jahrzehnte überdauert haben.

 

Diese Briefe, die in einem dritten Teil des Buches abgedruckt sind, geben nun Olga selbst das Wort und der Leser erfährt von manchem neuen Aspekt ihrer langen Lebensgeschichte, die er vorher schon von Ferdinand, dem Erzähler, erfahren hat. Wenn Ferdinand am Ende resümiert, dann spricht da durchaus Bernhard Schlink selbst von seiner Begeisterung über seine literarische Figur, für die es in seiner eigenen Lebensgeschichte vielleicht das eine oder andere Vorbild gegeben haben mag:

„Ich war stolz auf sie. Welches Glück, wenn das Leben, das ein Mensch lebt, und die Verrücktheit, die er begeht, zusammenstimmen wie Melodie und Kontrapunkt! Und wenn beides nicht nur zusammenstimmt, sondern der Mensch es selbst zusammenfügt. Die Melodie von Olgas Leben war ihre Liebe zu Herbert und ihr Widerstand gegen ihn, als Erfüllung und Enttäuschung. Nach dem Widerstand gegen Herberts Verrücktheit die verrückte Geste, am Ende des stillen Lebens der laute Schlag – sie hatte den Kontrapunkt zur Melodie ihres Lebens gesetzt.“

 

Olga ist ein lesenswerter und sprachlich anspruchsvoller Roman über das Leben einer Frau zwischen Wirklichkeit, Sehnsucht und Aufbegehren.

Kleiner Eisbär. Lars und die verschwundenen Fische

 

 

 

Hans de Beer, Kleiner Eisbär. Lars und die verschwundenen Fische, NordSüd Verlag 2017, ISBN 978-3-314-10413-8

 

Kaum ist der Sammelband mit den ersten 10 Geschichten von Lars, dem kleinen Eisbär, erschienen, da legt Hans de Beer den elften Band der Reihe vor. Wie schon in früheren Büchern über den Eisbären, setzt sich Hans de Beer kindgerecht, aber deutlich mit der Tatsache auseinander, dass durch die zunehmenden Erderwärmung der Lebensraum nicht nur der Eisbären stark eingeschränkt und ihr Überleben gefährdet ist.

 

Es beginnt damit, dass Lars aus seinem Winterschlaf erwacht. Er hat Hunger. Doch das erste, was er wahrnimmt: Es ist wärmer als in früheren Jahren und Menschen sind in Gebieten vorgedrungen, wo sie früher nicht waren. Das Eis ist dünner, der Mensch näher und die Fische drohen zu verschwinden.

Doch Lars und seine Freunde Berti und Isa schaffen es mit Hilfe von Freunden und Familie die Technik aus ihrem Lebensraum und somit auch den Menschen wieder zu verdrängen.

 

„Lars und die verschwundenen Fische“ ist eine ermutigende Rückeroberungsgeschichte, in der sich der kleine Lars als ein kleiner Held erweist.

 

Absolut kindgerecht wird hier ein schwieriges, und wohl auch trauriges Kapitel der Erderwärmung thematisiert. Für alle alten großen und neuen kleinen Eisbärfreunde sehr zu empfehlen.

 

 

 

Die Energiewende. Eine Chance für Europa

 

 

 

Claude Turmes, Die Energiewende. Eine Chance für Europa, Oekom 2017, ISBN 978-3-962380-012-0

 

Niemand bestreitet ernsthaft, dass die Energiewende, also die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf komplett erneuerbare eines der wichtigsten Themen der nächsten Zeit sein wird. Nicht nur bei uns in Deutschland. Die Differenzen, die, wie bei den Jamaika-Gesprächen gut zu beobachten war, werden ausgetragen über den Zeitraum, innerhalb dem diese Umstellung erfolgt sein soll, und über die Frage, wie stark dies subventioniert werden soll, oder ob man es besser dem Markt überlässt.

Claude Turmes, der Autor des vorliegenden Buches, ist seit langen Jahren Mitglied des Europaparlaments und hat einige der zentralen Energie- und Klimareformen Europas geleitet. Er geht der Frage nach, wieso, obwohl die EU-Staaten weltweit führend sind in der Nutzung erneuerbarer Energie und trotz der immensen finanziellen Mittel, die der EU zur Verfügung stehen, die Änderung der europäischen Klimapolitik so langsam voranschreitet.

Ultimate Toys for Men

 

 

 

 

 

 

Michael Brunnbauer, Ultimate Toys for Men, teNeues 2017, ISBN 978-3-96171-018-8

 

Es geht um Autos, Boote, Motorräder, Uhren, Lautsprecheranlagen, Weine und Whiskeys, Schuhe und vieles mehr in diesem in blauem Samt eingebundenen luxuriös ausgestatteten Buch aus dem teNeues Verlag. Lauter ultimative Spielzeuge für Männer, die schon alles haben und vor allen Dingen über viel Geld verfügen.  Denn alles diese in dem vorliegenden Band gezeigten und beschriebenen „Spielzeuge“ bewegen sich in ihrer Sektion in der obersten Preisklasse.

 

Aber es muss ja vielleicht nicht gleich der alte Porsche oder die Uhr für 40.000 Euro sein. Wer seinem Liebsten ein wertvolles, aber durchaus noch bezahlbares Geschenk machen möchte, findet bei den jeweils angegebenen Internetadressen zahlreiche Bezugsquellen z., B. für eine wertvollen Wein oder Whiskey.

 

Oder sie (oder er) schenkt ihm nur zum Anschauen das Buch selbst .

Die Umrundung des Nordpols

 

 

Arved Fuchs, Die Umrundung des Nordpols, Delius Klasing 2017, ISBN 978-3-667-11168-5

 

Dies ist ein ganz außergewöhnliches Buch eines einzigartigen Forschers und Abenteurers. Arved Fuchs, der schon beide Pole innerhalb eines Jahres zu Fuß erreicht hat und unzählige weitere besondere Expedition und Leistungen unternommen hat bzw. vorweisen kann,  fährt mit seinem schon oft genutzten zum Forschungsschiff umgebauten ehemaligen Haikutter „Dagmar Aaeen“ zum Nordpol , um diesen auf den Spuren vielen einer Vorgänger zu umrunden.

 

In einer gelungenen Mischung aus spannender Abenteuergeschichte und historischer Dokumentation, illustriert mit fabelhaften Fotografien ist das Buch ein Leckerbissen für jeden Freund des ewigen Eises und für jeden Liebhaber von ungewöhnlichen Abenteuern.

 

Man hat beim Lesen nicht selten das Gefühl, dass man direkt dabei ist. Erst recht, wenn man die zahlreichen Filme anschaut, die auf der dem dicken Buch beigefügten DVD versammelt sind.

 

Ein wunderbares Buch, das sich als Geschenk für viele Anlässe gut eignet.

Trümmerkind

 

 

 

Mechthild Borrmann, Trümmerkind, Droemer 2017, ISBN 978-3-426-30492-1

 

Mit dem Deutschen Krimipreis ist sie ausgezeichnet worden, die Autorin des hier vorliegenden Romans „Trümmerkind“. Der ist zwar nicht als ausgesprochener Kriminalroman konzipiert, aber deswegen nicht weniger spannend.

 

Sie nimmt die zwischen dem 20.1. und 12 Februar 1947 in Hamburg aufgefundenen Leichen, die damals einem nie entdeckten „Trümmermörder“ zugeordnet wurden, und konstruiert daraus eine Geschichte, die sie bis zur Mitte des Buches in drei zunächst völlig voneinander unabhängigen Strängen, die sie dann, für den Leser bis zuletzt die Spannung aufrechterhaltend langsam zusammenführt.

 

Der eine Strang spielt im Jahr 1947 und erzählt vom schwierigen Leben von Agnes Dietz, deren Mann in Russland vermisst ist, ihrem 14 -jährigen Sohn und dessen kleiner Schwester Wiebke.  Im Januar 1947, die Familie ist nach der Bombardierung Hamburgs 1943 nach Pinneberg zum Onkel gezogen und nun wieder zurückgekehrt – entdecken die beiden Kinder auf ihrem Weg durch die Trümmerfelder, die erst langsam einem Weideraufbau weichen mitten  in einer Zeit großer Not und Hungers, einen  kleinen stummen Junge, den sie mit nach Hause nehmen. Dass Hanno auch eine nackte Leiche gesehen hat, wird er Jahrzehnte verschweigen.

 

Agnes Dietz nennt den Jungen Joost, und macht ihn zu einem Mitglied der Familie. Als sehr überraschend Im Dezember 1947 ihr Mann Gustav aus der Gefangenschaft zurückkehrt, fällt es ihm erst schwer, seiner Frau zu glauben, dass der Junge nein Findelkind ist und ihn als Familienmitglied zu akzeptieren. Sohn und Vater finden Arbeit bei Blohm und Voss und Mutter eröffnet eine eigene Schneiderei.

 

In einem zweiten Strang, der in der Uckermark 1945 spielt, wird die Geschichte und die Flucht der Familie Anquist erzählt, und die literarischen Grundlagen eines Geheimnisses werden gelegt, das sich für den Leser erst am Ende auflösen wird.

 

Dazu ist allerdings ein  dritter Strang die Voraussetzung, der in Gegenwartsebene des Romans im Köln des Jahres 1992 spielt. Dort lebt die etwa 40 Jahre alte Lehrerin Anna Meerbaum getrennt von ihrem ehemaligen Mann Thomas. Als der von einem Klienten erzählt, der auf Rückgabe seines Eigentums in der ehemaligen DDR klagt, schlägt er ihr vor, dass sie sich auch um den Gutshof ihres Großvaters in der Uckermark kümmern soll.

 

Anna ist war nicht geldgierig, aber Thomas Idee legt die Lunte an eine Schnur, die zu ungewöhnlichen Eruptionen in ihrem Leben führen wird. Nachdem sie einmal dort hingefahren ist, findet sie Spuren ihrer eigenen Geschichte und die ihrer Mutter, mit der sie schon lange im Streit lebt. Und sie lernt Joost Dietz kennen, einen Architekten, der mit Restaurierungen von großen Gebäuden befasst ist ….

 

Spannend geschrieben wie ein Krimi geht es in diesem Buch um deutsche Vergangenheit und um die schmerzliche Suche einer Frau nach der Wahrheit, eine Frau, die erkennen muss, dass ein Verbrechen auf schicksalhafte Weise mit der Geschichte ihrer Familie verbunden ist.

 

Ein sehr gelungener Roman.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein passender Mieter

 

 

 

 

Lukas Hartmann, Ein passender Mieter, Diogenes 2017, ISBN 978-3-257-24401-4

 

Liest man die Beschreibung dieses neuen Roman des Schweizers Lukas Hartmann, erwartet man vielleicht einen Krimi. Doch dazu ist die Handlung zu offensichtlich. Es geht Hartmann vielmehr darum, das psychologisch raffinierte Porträt einer Familie und jener Kräfte, die sie zusammenhalten und auseinandertreiben.

 

Da ist der Geschichtsprofessor Gerhard Sandmaier, der außer seinen Büchern wenig wahrnimmt und seine Frau Margret, die von ihrem Teilzeitjob in einer Buchhandlung und den Deutschstunden, die sie für Flüchtlingskinder gibt, nicht recht ausgefüllt ist. Sie haben einen Sohn. Zunächst hat er sich in der Medizin versucht, dieses Studium dann abgebrochen und sich für die Theologie entschieden, eher eine Kopf- als eine Herzentscheidung. Seine Eltern reagieren darauf mit Unverständnis.

Als er dann auch noch aus einen vor Jahren extra für ihn gebauten Anbau auszieht und seine neue Heimat in einer WG findet, steht seine Wohnung leer.

 

Insbesondere Margret forciert deren Vermietung, während Gerhard Sandmaier eher skeptisch ist. Man brauche doch das Geld gar nicht meint er. Penibel und mit großer Akribie suchen sie einen passender Mieter. Aus einer großen Zahl von Interessenten entscheiden sie sich unter der strengen Federführung von Margret für den Fahrradmechaniker Beat, ein Mann der ihren Sohn in vielen ähnlich ist.

 

Der junge Mann lebt zurückgezogen, ist höflich aber sonst sehr distanziert und verweigert sich der Fürsorge von Margret. Als bald nach seinem Einzug sich die Schlagzeilen häufen über einen Messerstecher, der in der Stadt sein Unwesen treibt, da wächst langsam in Margret ein schlimmer Verdacht.

 

Geschickt wechselt Lukas Hartmann die Perspektiven, schreibt aus den verschiedenen Blickwinkel seiner Personen und schildert insbesondere nach dem Schock, als Beat tatsächlich verhaftet wird, wie die schon immer brüchige Familie zusammenbricht und Margret völlig aus der Sour gerät.

Dass das nicht nur mit dem passenden Mieter zusammenhängt, hat Hartmann von Beginn des Buches an immer wieder angedeutet und beschreibt es gegen Ende zu meisterhaft.

 

Lukas Hartmanns Romane sind literarische Meisterstücke vom Feinsten.

 

 

 

Wieviel Uhr ist es nur?

 

 

 

 

 

Daniela Kulot, Wieviel Uhr ist es nur, Gerstenberg 2017, ISBN 978-3-8369-5937-7

 

Mit witzigen und für Daniela Kulot typischen Illustrationen in Verbindung mit lustigen Reinem lädt dieses auch n seiner Gestaltung ungewöhnliche Bilderbuch Kinder ab etwa vier Jahren dazu ein, auf eine spielerische  Weise die Uhrzeiten zu lernen und sich mit dem Tagesablauf vertraut zu machen.

 

Mit einer in ein Loch von etwa 8 cm eingelassenen Uhr mit Zeiger können die Kinder die jeweilige auf der Doppelseite beschriebene Uhrzeit  und was zu dieser Zeit im Haus passiert, einstellen.

 

Von Aufstehen bis zum Schlafengehen. Ein weiteres wunderbares Bilderbuch von Daniela Kulot, einer wahren Meisterin.

Reframe it. 42 Werkzeuge und ein Modell

 

 

 

 

 

Andre und Gieri Hinnen, Reframe it. 42 Werkzeuge und ein Modell, Murmann 2017, ISBN 978-3-86774-573-4

 

„Die Komplexität unserer Umwelt steigt ins Unermessliche – wenn nicht gar ins Unerträgliche. Und der unaufhörliche Informations-Tsunami weckt in vielen von uns den Wunsch nach Überschaubarkeit und beschleunigte Informationsaufnahme.“ (aus dem Vorwort)

 

Weil Komplexität uns überfordert, greifen wir in der Regel zum Mittel der Vereinfachung. Doch, so warnen die beiden Brüder Hinnen in ihrem hier vorliegenden Buch, die Vereinfachung bietet keine wirkliche Lösung des Komplexitätsproblems, ist sogar gefährlich. Vereinfachungen führen zu falschen Rückschlüssen, der Illusion von Sicherheit und Realitätsferne. Überall kann man diese Vereinfachungsversuche beobachten. Twittern etwa, die Reduktion eines Inhalt auf 140 Zeichen, die Formulierung von anspruchsvollen Unternehmensstrategien auf eingängige Ein-Satz-Visionen oder Wahlprogramme mit einfachen Hetzparolen.

 

Überall merken wir die Folgen: Forschungsergebnisse werden ignoriert, Unternehmensstrategien landen im Sand, in der Politik häufen sich die Fehlentscheidungen und überall: Fake News.

 

Die Brüder Andri und Gieri Hinnen präsentieren in ihrem vorliegenden Buch „Reframe it!“ eine andere Methode, um komplexe Sachverhalte verständlicher zu machen.  Sie werden nicht vereinfacht, sondern sozusagen umgestaltet und neu „gerahmt“.

 

Diese neue Darstellungsform eröffnet die Möglichkeit, einen bestimmten Sachverhalt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ihn müheloser zu verstehen und zu verinnerlichen. Und es dann auch an andere zu kommunizieren, die es so besser verstehen können.

 

An insgesamt 42 Beispielen mit Tools, farbigen Illustrationen und entsprechenden teilwiese irrwitzigen Fallbeispielen wird nachvollziehbar verdeutlich und illustriert,  wie Reframing funktioniert.

 

Ein hilfreiches Buch für alle Berater, Manager, Unternehmer, Wissenschaftler und andere Storyteller. Ein Buch, das einen zutiefst demokratischen Impetus hat, weil es Menschen beteiligen will an komplexen Fragestellungen, vor denen viele schon lange kapituliert haben. Es könnte auch Politikern helfen, der Versuchung zur schnellen Vereinfachung zu widerstehen und so den Populisten das Wasser abgraben.

 

 

 

 

Was wir alles können

 

 

Heinz Janisch, Lili Schagerl, Was wir können, Tyrolia 2016, ISBN 978-3-7022-3558-1

 

Ein schönes kleines und handliches, in lustigen Reimen gefasstes Bilderbuch zur Sicherheit im Haushalt haben Heinz Janisch (Text) und Lili Schagerl (Illustrationen) hier vorgelegt.

 

Es werden Situationen gezeigt und beschrieben, in denen sich Kinder beim Spiel befinden, aber auch Situationen, in denen Kinder und Erwachsene zusammen im Raum sind zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten.

 

Die Kinder können zusammen mit den vorlesenden Erwachsenen auf jedem Bild zahlreichen Gelegenheiten identifizieren, aus denen etwas passieren kann.

 

Das Buch ist lustig und lehrreich zugleich.