{"id":1071,"date":"2016-01-13T09:51:51","date_gmt":"2016-01-13T07:51:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1071"},"modified":"2016-01-13T09:51:51","modified_gmt":"2016-01-13T07:51:51","slug":"papst-franziskus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1071","title":{"rendered":"Papst Franziskus"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/43044329z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1072\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/43044329z-211x300.jpg\" alt=\"43044329z\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/43044329z-211x300.jpg 211w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/43044329z.jpg 296w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hubertus Mynarek, Papst Franziskus. Die kritische Biographie, Tectum 2015, ISBN 978-3-8288-3583-2<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es tut sicher not, all den vielen Lobeshymnen und der sympathischen Berichterstattung \u00fcber den neuen Papst Franziskus, die bis hinein in bisher als kirchen- und religionskritisch bekannte Kreise der \u00d6ffentlichkeit reichten, einmal eine kritische W\u00fcrdigung seines Lebens und seiner Theologie und seiner ersten beiden Amtsjahre entgegenzusetzen.<\/p>\n<p>Der ehemalige Theologieprofessor und Kirchenkritiker Huberts Mynarek versucht dies in dem vorliegenden Buch und legt dabei seinen Schwerpunkt in die Analyse der Tatsache, dass zum ersten Mal in der Geschichte ein Jesuit das Papstamt \u201eusurpiert\u201c hat, wie Mynarek es polemisch nennt. Im Vorwort seines Buches, dass im \u00dcbrigen die Polemik durchg\u00e4ngig betreibt und an dem sympathischen Mann aus Argentinien auch nur einziges gutes Haar l\u00e4sst, schreibt er:<\/p>\n<p>\u201eDie Welt, die Medien haben noch nicht begriffen (aber Mynarek schon!), noch nicht geb\u00fchrend erfasst, was die revolution\u00e4re Personalunion von Papst und Jesuit zutiefst bedeutet und welche Folgen sie haben wird. Das vorliegende Buch stellt sich die Aufgabe, Relevanz, Sinn und Konsequenz dieser sensationellen Neuerung in Verst\u00e4ndnis und Struktur des Papsttums unter m\u00f6glichst allen Gesichtspunkten zu beleuchten. Au\u00dferdem soll auch die Pers\u00f6nlichkeitsstruktur dieses Papstes ein Thema sein: seine zwei Naturen, seine origin\u00e4re Natur und seine ihm von seinem Orden in jahrzehntelanger Anstrengung oktroyierte und andressierte Natur.\u201c<\/p>\n<p>Mynarek legt seine neue eigene Sicht auf die Kirche, die Theologie und den \u00fcberlieferten Glauben als Messlatte an und hat so nat\u00fcrlich an allem etwas auszusetzen. Sein Text tr\u00e4gt stellenweise verschw\u00f6rungstheoretische Z\u00fcge und stellt sich am Ende nicht als das heraus, was er versprach: n\u00e4mlich eine ernstzunehmende kritische Erg\u00e4nzung zu den zugegebenerma\u00dfen vielen lobhudelnden bisher erschienenen B\u00fccher \u00fcber Franziskus zu sein.<\/p>\n<p>Der Biograph macht seine eigene pantheistische Theologie zum Ma\u00dfstab aller Dinge und verfehlt so sein Thema, dem Menschen, den er beschreiben will, wirklich gerecht zu werden. Diese Art von Religionskritik kann ich schon lange nicht mehr ernst nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Hubertus Mynarek, Papst Franziskus. 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