{"id":1141,"date":"2016-01-27T16:27:38","date_gmt":"2016-01-27T14:27:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1141"},"modified":"2016-01-27T16:27:38","modified_gmt":"2016-01-27T14:27:38","slug":"die-schmetterlingsfaengerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1141","title":{"rendered":"Die Schmetterlingsf\u00e4ngerin"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/42716010z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1142\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/42716010z-183x300.jpg\" alt=\"42716010z\" width=\"183\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/42716010z-183x300.jpg 183w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/42716010z.jpg 290w\" sizes=\"auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Margarita Kinstner, \u00a0Die Schmetterlingsf\u00e4ngerin, \u00a0Deuticke \u00a02015, ISBN \u00a0978-3-552-06294-8<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Katja hei\u00dft \u00a0die ich &#8211; erz\u00e4hlende Protagonistin des neuen Romans der \u00f6sterreichischen Schriftstellerin \u00a0Margarita \u00a0Kinstner, \u00a0die mit &#8222;Mittelstadtrauschen&#8220; 2013 ein von der Kritik viel beachtetes Deb\u00fct \u00a0feierte und nun auf \u00e4hnlichem Niveau nachlegt.<\/p>\n<p>Katja ist zu Beginn des Buches \u00a0hochschwanger und ist dabei sich auf den in wenigen Wochen stattfindenden \u00a0Umzug nach Sarajevo vorzubereiten. \u00a0Dort hat Danijel, \u00a0der \u00a0Vater ihres noch ungeborenen Kindes eine Stelle \u00a0in einem Krankenhaus \u00a0angeboten bekommen. \u00a0Katja konnte \u00a0sich kaum frei entscheiden. \u00a0Ihr Entschluss, zusammen mit ihrem Lebensgef\u00e4hrten nach Sarajevo zu gehen, fiel zwangsl\u00e4ufig. Sie hat ihre Umzugskisten gepackt, der Termin des Ortswechsels steht fest. Die Zweifel sind zur\u00fcckgestellt.<\/p>\n<p>Ihre Schwangerschaft verl\u00e4uft gut, sie f\u00fchlt sich wohl. Und so nimmt sich Katja noch einmal Zeit und besucht noch einmal die Orte ihrer Kindheit. Als Katja \u00a0vier Jahre alt war, holte sie die Mutter nach Wien in den Haushalt ihrer eigenen Mutter. Die dortige Strenge und Leistungsorientierung, an die sich Katja schnell anpassen muss, \u00a0wird bei ihren Ferienaufenthalten bei der anderen Gro\u00dfmutter \u00a0im beschaulichen \u00a0Haizendorf im Lusniztal wohltuend au\u00dfer Kraft gesetzt.<\/p>\n<p>Der Roman wechselt immer wieder \u00a0die \u00a0Zeitebenen, \u00a0changiert zwischen der Gegenwart Katjas und ihren Begegnungen \u00a0mit einer \u00a0gro\u00dfen Anzahl von Verwandten \u00a0und \u00a0Bekannten und ihren Erinnerungen an die Erlebnisse ihrer Kindheit, in der die Eltern \u00a0Katjas nicht \u00a0in der Lage \u00a0waren, ihr ein warmes und geborgenes Zuhause zu geben.<\/p>\n<p>Wird sie zusammen mit Danijel und ihrem Kind ihrer alten neuen Heimat \u00a0gelingen, \u00a0sich dort auch heimisch zu f\u00fchlen?<\/p>\n<p>Ein Roman, der unterhaltsam und dennoch unter die Haut gehend, eine wesentliche Botschaft vermittelt: wirkliche Heimat ist ein Ort in unseren Herzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Margarita Kinstner, \u00a0Die Schmetterlingsf\u00e4ngerin, \u00a0Deuticke \u00a02015, ISBN \u00a0978-3-552-06294-8 &nbsp; &nbsp; Katja hei\u00dft \u00a0die ich &#8211; erz\u00e4hlende Protagonistin des neuen Romans der \u00f6sterreichischen Schriftstellerin \u00a0Margarita \u00a0Kinstner, \u00a0die mit &#8222;Mittelstadtrauschen&#8220; 2013 ein von der Kritik viel beachtetes Deb\u00fct \u00a0feierte und nun auf \u00e4hnlichem Niveau nachlegt. 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