{"id":1645,"date":"2016-04-04T10:25:20","date_gmt":"2016-04-04T08:25:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1645"},"modified":"2016-04-04T10:25:20","modified_gmt":"2016-04-04T08:25:20","slug":"sei-nicht-so-hart-zu-dir-selbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1645","title":{"rendered":"Sei nicht so hart zu dir selbst"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/44124190z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1646\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/44124190z-187x300.jpg\" alt=\"44124190z\" width=\"187\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/44124190z-187x300.jpg 187w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/44124190z.jpg 263w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Andreas Knuf, Sei nicht so hart zu dir selbst. Selbstmitgef\u00fchl in guten und in miesen Zeiten, K\u00f6sel 2016, ISBN 978-3-466-34622-6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSei nicht so hart zu dir selbst<\/p>\n<p>Es ist okay, wenn du f\u00e4llst\u201c<\/p>\n<p>Dieses poetische Lied von Andreas Bourani ist in diesen Tagen mehrmals t\u00e4glich auf den \u00fcblichen Radiosendern zu h\u00f6ren und Andreas Knuf, Psychotherapeut in Konstanz, hat es als Motto und Titel seines gleichnamigen Buches gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Es ist ein sehr verst\u00e4ndliches und empathisches Buch, das zeigen will, wie man den permanenten inneren Kritiker nicht nur in Schach h\u00e4lt, sondern ihm etwas entgegensetzen und manchmal auch zum Schweigen bringen kann. Ja, sagt er, es ist m\u00f6glich damit aufzuh\u00f6ren, st\u00e4ndig kritisch und abwertend mit uns selbst umzugehen. Wie das geht, fragt sich der Leser, der jenes miese Gef\u00fchl jedenfalls phasenweise kennt seit seiner Kindheit? Es geht, wenn wir lernen, langsam aber stetig so etwas wie Mitgef\u00fchl f\u00fcr uns selbst zu entwickeln und zu halten.<\/p>\n<p>Annahme meiner selbst ist das Stichwort. Ich soll lernen, mich so anzunehmen und wenn es geht auch zu lieben, wie ich bin. Mit allen meinen Gef\u00fchlen und sollten sie noch so widerspr\u00fcchlich sein. Ich muss nicht so sein, wie andere mich wollen, ich muss den g\u00e4ngigen von den Medien vermittelten k\u00f6rperlichen Idealen nicht entsprechen. Ich bin okay so wie ich bin. Das hei\u00dft nicht, dass ich nicht auch an mir arbeiten kann, aber nicht deshalb, weil ich mich schlecht f\u00fchle, sondern weil ich es m\u00f6chte ohne \u00e4u\u00dferen Druck. Die religi\u00f6se Variante dieser Einsicht ist etwa 2000 Jahre alt und stammt von Jesus. Nachzulesen in den Evangelien im Neuen Testament.<\/p>\n<p>Mit vielen \u00dcbungen, die er allesamt in seiner therapeutischen Praxis erprobt und angewendet hat, gibt Andreas Knuf seinen Lesern praktikable und alltagstaugliche Hilfestellungen.<\/p>\n<p>Viele Menschen, die unter Selbstabwertung leiden und sich permanent schlecht f\u00fchlen, sind an anderen Ma\u00dfst\u00e4ben und Erwartungen orientiert. Sie denken, sie m\u00fcssten so oder so sein, damit andere sie gut finden. Sie werden die erstaunliche Erfahrung machen, dass echte und authentische Zuwendung und Sympathie ihnen umso mehr entgegengebracht wird, je mehr sie sie selbst sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Andreas Knuf, Sei nicht so hart zu dir selbst. 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