{"id":1974,"date":"2016-06-09T09:21:08","date_gmt":"2016-06-09T07:21:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1974"},"modified":"2016-06-09T09:21:08","modified_gmt":"2016-06-09T07:21:08","slug":"ploetzlich-funkstille","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=1974","title":{"rendered":"Pl\u00f6tzlich Funkstille"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/44328376z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1975\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/44328376z-182x300.jpg\" alt=\"44328376z\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/44328376z-182x300.jpg 182w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/44328376z.jpg 255w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Benjamin Courtault, Pl\u00f6tzlich Funkstille, Kunstanstifter Verlag 2016, ISBN 978-3-942795-41-8<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das haben der Autor und der in Mannheim ans\u00e4ssigen ambitionierte Kunstanstifter-Verlag gleicherma\u00dfen verdient. Die Stiftung Buchkunst hat das Bilderbuch \u201ePl\u00f6tzlich Funkstille\u201c in seinem Genre zum sch\u00f6nsten Buch 20916 gek\u00fcrt. In ihrer Begr\u00fcndung schreibt die Jury:<\/p>\n<p>\u201eEchte Sonderfarben \u2013 immer drei in wechselnden Kombinationen \u2013 drucken die rasterfreien Bildfl\u00e4chen, so dass sich neben- und \u00fcbereinanderliegend kontrastierende Mischungen ergeben. Keine Farbe wird bevorzugt. Das erzeugt den eigent\u00fcmlichen Camouflageeffekt. Durch diese Konzeption erreichen die Bilder, unabh\u00e4ngig von der Auflagenh\u00f6he, die Qualit\u00e4t von Originaldruckgrafik.<\/p>\n<p>Die Kompositionen sind als Dioramen aufgefasst. Meist parallelperspektivisch aufgebaut, gewinnen sie von einem hoch stehenden Blickpunkt aus an Raumtiefe. Mit der Spannung japanischer Farbholzschnitte sind gro\u00dfe fl\u00e4chige Formen und kleinteilige Strukturen aufeinander bezogen. Die enorme Dynamik entfaltet sich erst, wenn man sich auf sie als stehende Bilder einl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dann beginnt ein Flirren, als wenn die Buchseiten selbst unter Strom st\u00fcnden. Darin scheint das Geheimnis dieser klassisch-handwerklichen Buchillustrationen zu liegen.\u201c<\/p>\n<p>Es ist ein Bilderbuch, aber eigentlich eher f\u00fcr junge Erwachsene geeignet. Es erz\u00e4hlt davon, wie ein junger Mann aus dem monotonen Einerlei seines Lebens und seiner im Internet verbrachten N\u00e4chte fliehen will. Seine Freundin Marie kennt er nur aus dem Internet, sie h\u00e4lt eine solche Beziehung f\u00fcr intensiver. Eines Tages tr\u00e4umt sie, dass sich sein Leben radikal ver\u00e4ndern w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und dann begleitet der von den Bildern faszinierte Leser den jungen Mann auf einem traum\u00e4hnlichen Roadtrip voller skurriler Wendungen beim sehnsuchtsvollen Versuch, die Fesseln seines Alltags zu sprengen.<\/p>\n<p>Wie so viele Produktionen\u00a0 aus dem Kunstanstifter Verlag: ungew\u00f6hnlich, extravagant und besonders.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Benjamin Courtault, Pl\u00f6tzlich Funkstille, Kunstanstifter Verlag 2016, ISBN 978-3-942795-41-8 &nbsp; Das haben der Autor und der in Mannheim ans\u00e4ssigen ambitionierte Kunstanstifter-Verlag gleicherma\u00dfen verdient. Die Stiftung Buchkunst hat das Bilderbuch \u201ePl\u00f6tzlich Funkstille\u201c in seinem Genre zum sch\u00f6nsten Buch 20916 gek\u00fcrt. 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