{"id":2374,"date":"2016-08-18T15:51:02","date_gmt":"2016-08-18T13:51:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=2374"},"modified":"2016-08-18T15:51:02","modified_gmt":"2016-08-18T13:51:02","slug":"kz-ueberlebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=2374","title":{"rendered":"KZ \u00fcberlebt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/43199905z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2375\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/43199905z-200x300.jpg\" alt=\"43199905z\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/43199905z-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/43199905z.jpg 318w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Stefan Hanke, KZ \u00fcberlebt, Hatje Cantz 2016, ISBN 978-3-7757-4020-3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon als Kind begann sich der 1961 in Regensburg geborene Stefan Hank nicht nur f\u00fcr die Fotografie, sondern auch f\u00fcr die Zeit des Nationalsozialismus und seine Vernichtungslager zu interessieren. Der Spruch der \u00c4lteren: \u201ePass auf, sonst kommst du mich nach Dachau!\u201c, deren kaltes Schweigen, mit dem sie dann seine Nachfragen beantworteten, die oberfl\u00e4chliche und verharmlosenden Behandlung der NS-Zeit in seiner Schule, begannen seine Fragen so virulent werden zu lassen, dass er im Alter von 17 Jahren zum ersten Mal mit seiner Kamera nach Dachau fuhr und dort versuchte, das Grauen zu fassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seither hat ihn\u00a0 dieses Thema nie losgelassen. Im Jahr 2004 beginnt er mit der Arbeit an seinem gro\u00dfen Projekt \u201eKZ \u00fcberlebt\u201c, die er erst 10 Jahre sp\u00e4ter beendet. In der Zwischenzeit hat er 121 \u00dcberlebende der Vernichtungslager in vielen L\u00e4ndern besucht, mit ihnen gesprochen\u00a0 und Portr\u00e4ts von ihnen gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahr 2015 stellte er sie im Kunstmuseum Solingen und in bayerischen Landtag zum ersten Mal in Ausstellungen einer breiten \u00d6ffentlichkeit vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der Wiederholung der Ausstellung 20216 in Theresienstadt und im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgel\u00e4nde in N\u00fcrnberg und 2017 in der Gedenkst\u00e4tte Auschwitz-Birkenau und im Kunst- und Gewerbeverein in seiner Heimatstadt Regensburg, hat der Hatje Cantz Verlag ein beeindruckendes Buch des Projekts verlegt, f\u00fcr das Eckart Dietzfelbinger eine kurze Einf\u00fchrung in \u201edas System der nationalsozialistischen Konzentrationslager\u201c geschrieben und Stefan Hanke ein pers\u00f6nliches Vorwort beigesteuert hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch und das gesamte Projekt ist ein beeindruckendes Beispiel einer gelebten Erinnerungskultur. Die Lebensgeschichten der portr\u00e4tierten Frauen und M\u00e4nner zeigen, dass die \u00dcberlebenden ihr ganzes Leben lang die inneren und \u00e4u\u00dferen Male des KZs trugen. Viele davon haben ihr Leben dem Einsatz daf\u00fcr gewidmet, dass so etwas nie wieder geschieht und sich mit politischer oder schriftstellerischer Arbeit gegen Rassismus und f\u00fcr die Vers\u00f6hnung von Menschen und Nationen engagiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Stefan Hanke, KZ \u00fcberlebt, Hatje Cantz 2016, ISBN 978-3-7757-4020-3 &nbsp; Schon als Kind begann sich der 1961 in Regensburg geborene Stefan Hank nicht nur f\u00fcr die Fotografie, sondern auch f\u00fcr die Zeit des Nationalsozialismus und seine Vernichtungslager zu interessieren. 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