{"id":2986,"date":"2016-11-16T09:23:30","date_gmt":"2016-11-16T07:23:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=2986"},"modified":"2016-11-16T09:23:30","modified_gmt":"2016-11-16T07:23:30","slug":"das-einzige-was-jetzt-noch-zaehlt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=2986","title":{"rendered":"Das Einzige was jetzt noch z\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44110313z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2987\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44110313z-300x300.jpg\" alt=\"44110313z\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44110313z-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44110313z-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44110313z.jpg 475w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Agnes Ledig, Das Einzige, was jetzt noch z\u00e4hlt, Jumbo 2016, ISBN 978-3-8337-3537-0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihr letzter Roman \u201eKurz bevor das Gl\u00fcck beginnt\u201c, das in Frankreich Hunderttausende von Lesern fand, war ein richtig guter und anspruchsvoller Liebesroman, der mich sehr bewegte.<\/p>\n<p>Es war ein Roman ohne Kitsch, der Menschen zeigte, die es nicht leicht haben in ihrem Leben, Menschen, die k\u00e4mpfen um ihr Leben und ihre Liebe, die nach Tiefschl\u00e4gen wieder aufstehen und den Mut nie sinken lassen. Ein Buch, das erz\u00e4hlt von tiefem Leid und gro\u00dfem Gl\u00fcck und dass man das eine nur erf\u00e4hrt, wenn man das andere anzunehmen bereit ist. Eine Hymne an das Leben und die gro\u00dfe Kraft der Liebe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entsprechend war ich auf den vorliegenden neuen Roman gespannt, der in Frankreich 2014 erschienen ist und ich wurde wieder nicht entt\u00e4uscht. Der Roman erz\u00e4hlt in sehr kurzen Kapiteln, in denen die handelnden Personen abwechselnd in der Ich-Form die Handlung voranschreiten lassen, die Geschichte der Krankenschwester Juliette und des Feuerwehrmanns Romeo. Juliette \u00fcbt ihre T\u00e4tigkeit gerne aus und denkt in deren Zusammenhang oft an die Weisheit ihrer geliebten Gro\u00dfmutter Malou, nach der es keinen einzigen Zufall gibt im\u00a0 Leben, \u201edenn unser Leben ist vorgezeichnet\u201c. Am Ende des Buches wird sie von der Wahrheit dieses Satzes \u00fcberzeugt sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch beginnt damit, dass ein bei einem Einsatz schwer verletzter Feuerwehrmann auf die Intensivstation kommt, in der Juliette arbeitet. Man wei\u00df nicht, ob er \u00fcberleben wird. Doch mit unendlich viel Empathie und Einsatz versucht Juliette ihm zu helfen. Sie steht Romeo \u00fcber viele Woche bei in seiner Angst, tr\u00f6stet ihn und macht ihm Mut. Romeo hat eine kleine Schwester namens Vanessa, die w\u00e4hrend seiner Rekonvaleszenz bei seinem Chef unterkommt, immer wieder unterst\u00fctzt von Juliette, die daf\u00fcr weit \u00fcber die Grenzen ihrer Kompetenzen geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So sehr Juliette sich um andere k\u00fcmmert, so sehr vernachl\u00e4ssigt sie sich selbst. Sie hat einen bisher unerf\u00fcllten Kinderwunsch, und lebt mit einem Partner zusammen, der diese Sehnsucht nach einem Kind nicht teilt und sie im Gegenteil sehr schlecht behandelt. Doch sie ist abh\u00e4ngig von ihm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Romeo verl\u00e4sst irgendwann die Intensivstation und als er zu einer Reha aufbricht, beschr\u00e4nkt sich der Kontakt zu Juliette auf Briefe. Doch Juliettes Partner setzt dem bald schon ein heftiges Ende.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In eingestreuten Tagebucheintragungen von Juliette erf\u00e4hrt der Leser, wie ungl\u00fccklich Juliette dar\u00fcber ist. Aber auch Romeo gibt nicht auf. Er kann seine Juliette einfach nicht vergessen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder ein sch\u00f6ner, bewegender und durchaus spannender Liebesroman mit literarischer Qualit\u00e4t, durch den man wegen der knappen Kapitel und der st\u00e4ndig wechselnden Erz\u00e4hlperspektiven regelrecht fliegt\u2026.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die hier anzuzeigende H\u00f6rbuchfassung besticht durch die Entscheidung, den Roman von drei verschiedenen Stimmen lesen zu lassen. K. Janowski, A. Radenkovic und J. Meier machen das H\u00f6ren zu einem spannenden Erlebnis. Wie beim Buch selbst, mag man gar nicht aufh\u00f6ren, bis man ans Ende gelangt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Agnes Ledig, Das Einzige, was jetzt noch z\u00e4hlt, Jumbo 2016, ISBN 978-3-8337-3537-0 &nbsp; Ihr letzter Roman \u201eKurz bevor das Gl\u00fcck beginnt\u201c, das in Frankreich Hunderttausende von Lesern fand, war ein richtig guter und anspruchsvoller Liebesroman, der mich sehr bewegte. 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