{"id":3088,"date":"2016-11-28T14:02:32","date_gmt":"2016-11-28T12:02:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3088"},"modified":"2016-11-28T14:02:32","modified_gmt":"2016-11-28T12:02:32","slug":"wie-ein-licht-im-wind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3088","title":{"rendered":"Wie ein Licht im Wind"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44162228z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3089\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44162228z-186x300.jpg\" alt=\"44162228z\" width=\"186\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44162228z-186x300.jpg 186w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/44162228z.jpg 295w\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Philippe Hayat, Wie ein Licht im Wind, Thiele Verlag 2016, ISBN 978-3-85179-331-4<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ausgezeichnet mit dem begehrten franz\u00f6sischen \u201ePrix du Premier Roman\u201c ist das Deb\u00fct des Franzosen Philippe Hayat, im Hauptberuf, Ingenieur und Unternehmer, tats\u00e4chlich ein beeindruckendes St\u00fcck Literatur. Auf einer wahren Geschichte basierend, l\u00e4sst er seinen vierzehnj\u00e4hrigen j\u00fcdischen Ich-Erz\u00e4hler Maurice Moscowitz ein lebendiges Zeugnis geben von seinem Mut und \u00dcberlebenswillen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den muss er n\u00e4mlich haben, als er sich zusammen mit seiner Schwester Marie an einem Morgen im Jahr 1941 pl\u00f6tzlich in einer Abstellkammer in der N\u00e4he der Pariser Markthallen wiederfindet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihre Eltern sind verhaftet und deportiert worden und nur durch die schnelle Reaktion ihres Nachbarn Monsieur Surreau, bekommen die beiden j\u00fcdischen Kinder eine Chance, der Verfolgung der Nazis zu entgehen . Er setzt sie in der besagten Abstellkammer ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Dachkammer nebenan wohnt die Prostituierte Belle. Sie nimmt sich liebevoll der beiden Kinder an und tr\u00f6stet sie. Maurice f\u00e4llt es zu, f\u00fcr sich und seine Schwester t\u00e4glich etwas zu Essen zu besorgen. Daf\u00fcr schleicht er nachts durch die Markthallen, wo er bald darauf schon die Bekanntschaft einfacher Marktleute macht, die ihn ins Herz schlie\u00dfen und ihm Jobs vermitteln. Bald schon tr\u00e4gt der Junge wegen seinem Mut und seiner Pfiffigkeit den Namen \u201eMomo des halles\u201c, was auch der Titel des franz\u00f6sischen Originals ist. Er zeigt sich sehr gesch\u00e4ftst\u00fcchtig und schafft es, sich und seine Schwester durchzubringen, auch als sie eines Tages denunziert werden.<\/p>\n<p>Philippe Hayet beschreibt auf eine bewegende Weise das Schicksal zweier j\u00fcdischer Kinder im nazibesetzten Frankreich. Ihm ist mit seinem Buch ein wunderbares literarisches Deb\u00fct gelungen. Obwohl das Buch schon M\u00e4rz erschienen ist, habe ich trotz intensiver Suche keine Erw\u00e4hnung in der Kritik gefunden. Das finde ich schade, und das hat das Buch nicht verdient. Ich m\u00f6chte ihm mit meiner Besprechung zu etwas mehr Aufmerksamkeit verhelfen.<\/p>\n<p>Christiane Landgrebe hat den sch\u00f6nen Roman aus dem Franz\u00f6sischen ins Deutsche \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Philippe Hayat, Wie ein Licht im Wind, Thiele Verlag 2016, ISBN 978-3-85179-331-4 &nbsp; Ausgezeichnet mit dem begehrten franz\u00f6sischen \u201ePrix du Premier Roman\u201c ist das Deb\u00fct des Franzosen Philippe Hayat, im Hauptberuf, Ingenieur und Unternehmer, tats\u00e4chlich ein beeindruckendes St\u00fcck Literatur. 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