{"id":3124,"date":"2016-12-01T14:18:16","date_gmt":"2016-12-01T12:18:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3124"},"modified":"2016-12-01T14:18:16","modified_gmt":"2016-12-01T12:18:16","slug":"das-cafe-der-existentialisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3124","title":{"rendered":"Das Cafe der Existentialisten"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/44877262z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3125\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/44877262z-190x300.jpg\" alt=\"44877262z\" width=\"190\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/44877262z-190x300.jpg 190w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/44877262z.jpg 302w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sarah Bakewell, Das Cafe der Existentialisten, C. H. Beck 2016, ISBN 978-3-406-69764-7<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Philosophiegeschichte habe ich mich schon seit meinen Gymnasialzeiten interessiert, doch war es immer auff\u00e4llig f\u00fcr mich, dass mich der von Jean-Paul Sartre, Albert Camus und anderen gepr\u00e4gte Existentialismus nie angesprochen hat. Als Theologe dann stand diese philosophische Richtung dann immer unter dem Verdacht, so ganz kontr\u00e4r zu dem zu sein, wonach ich sonst mein Leben, meine Beruf und meinen Alltag ausrichtete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dennoch bestanden all die Jahrzehnte \u00fcber immer der Wunsch und das Bed\u00fcrfnis, mich mit dieser Philosophie\u00a0 und Lebenseinstellung einmal auseinanderzusetzen. Das vorliegende Buch der Londoner Schriftstellerin Sarah Bakewell gab mir dazu endlich die Gelegenheit. Brillant und mit leichter Feder erz\u00e4hlt sie in einem absolut verst\u00e4ndlichen und k\u00f6stlich unterhaltsamen Buch die Geschichte des Existentialismus v\u00f6llig neu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zentrale und philosophischen Laien vielleicht bislang unverst\u00e4ndlich gebliebene Ideen bringt sie mit viel britischem Humor auf den Punkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dabei w\u00e4hlt sie in einem gelungenen Mix aus Unterhaltung und Sachbuch den Weg, dem Leser die wichtigen und den Existentialismus pr\u00e4genden Menschen zun\u00e4chst mit ihrer pers\u00f6nlichen und privaten Seite nahezubringen. Wie war ihre Lebensgeschichte? Wie gestaltete sich ihr Verh\u00e4ltnis untereinander?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das \u201eCafe\u201c als ein Ort der gesellschaftlichen, politischen und philosophischen Auseinandersetzung gibt es so nicht mehr. Seine moderne Form der Talkshows ist ein Abklatsch und eine Verh\u00f6hnung ernsthafter intellektueller Auseinandersetzung und Lebensdeutung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insofern habe ich aus der Lekt\u00fcre dieses Buches nicht nur sehr viel \u00fcber das f\u00fcr mich vorher eher dunkle Kapitel \u201eExistentialismus\u201c gelernt, sondern auch viel \u00fcber unsere heutige Armut in der Debattenkultur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Sarah Bakewell, Das Cafe der Existentialisten, C. H. Beck 2016, ISBN 978-3-406-69764-7 &nbsp; F\u00fcr Philosophiegeschichte habe ich mich schon seit meinen Gymnasialzeiten interessiert, doch war es immer auff\u00e4llig f\u00fcr mich, dass mich der von Jean-Paul Sartre, Albert Camus und anderen gepr\u00e4gte Existentialismus nie angesprochen hat. 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