{"id":3310,"date":"2017-01-05T12:36:46","date_gmt":"2017-01-05T10:36:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3310"},"modified":"2017-01-05T12:36:46","modified_gmt":"2017-01-05T10:36:46","slug":"null-k","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3310","title":{"rendered":"Null K"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45001622z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3311\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45001622z-183x300.jpg\" alt=\"\" width=\"183\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45001622z-183x300.jpg 183w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45001622z.jpg 289w\" sizes=\"auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Don DeLillo, Null K, Kiepenheuer &amp; Witsch m2016, ISBN 978-3-462-04945-9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser neue Roman des fast 80 \u2013j\u00e4hrigen Don DeLillo, seit Jahren immer wieder f\u00fcr den Nobelpries gehandelt, l\u00e4sst sich nicht einfach so lesen. Verst\u00f6rend und irritierend, wie viele seiner letzten Romane, l\u00e4sst er einen stolpern, sich immer wieder neu f\u00fcr das Weiterlesen motivieren. Der Leser f\u00fchlt sich vom Autor auf eine ganz eigene Art wie auf Abstand gehalten und gleichzeitig angezogen und verst\u00f6rt von seiner Thematik.<\/p>\n<p>Fragen des Protagonisten \u00fcber das Leben und den Tod schleichen sich regelrecht in den Kopf und die Seele des Lesers ein und zwingen ihn zur Auseinandersetzung. Es geht um Leben und Tod, nichts weniger.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jeffrey Lockhart erz\u00e4hlt, wie er, der Sohn des New Yorker Million\u00e4rs Ross Lockhart, irgendwann von diesem zu dessen Institut in der russischen Steppe Asiens gerufen wird. Artis, die viel j\u00fcngere zweite Frau von Ross und Stiefmutter von Jeffrey, liegt dort im Sterben und soll durch das Einfrieren ihres K\u00f6rpers direkt nach ihrem Tod f\u00fcr eine neue Zukunft und ein neues Leben dereinst konserviert werden. Die uralte, aus der Angst vor dem Tod und dem Sterben geborene Hoffnung der Menschen auf unendliches Leben scheint mit dieser kyronischen Technik wahr zu werden. Das Nanotechnologie-Laboratorium bietet Menschen, die es sich leisten k\u00f6nnen, die Hoffnung, dass es in der Zukunft technische und medizinische M\u00f6glichkeiten gibt, sie wieder zu erwecken und, wom\u00f6glich unendlich, weiterleben zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jeffrey soll von Artis Abschied nehmen, genauso wie zwei Jahre sp\u00e4ter auch von seinem eigenen Vater, der seiner jungen Frau auf diese Weise in die Ewigkeit nachfolgen will. Die Schilderung des Vater-Sohn-Verh\u00e4ltnisses fand ich gelungen, aber die dem Thema durchaus angemessene K\u00e4lte des ganzen Romans fand ich schwierig und kaum zu ertragen.\u00a0 Jeffrey, der immer wieder darauf besteht, dass es die Bestimmung des Menschen sei, im Hier und Jetzt zu leben, hatte meine ganze Sympathie, doch die dem Roman von vielen Kritikern angedichtete philosophische Tiefe habe ich nicht wirklich entdecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Don DeLillo, Null K, Kiepenheuer &amp; Witsch m2016, ISBN 978-3-462-04945-9 &nbsp; Dieser neue Roman des fast 80 \u2013j\u00e4hrigen Don DeLillo, seit Jahren immer wieder f\u00fcr den Nobelpries gehandelt, l\u00e4sst sich nicht einfach so lesen. 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