{"id":3357,"date":"2017-01-11T12:29:26","date_gmt":"2017-01-11T10:29:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3357"},"modified":"2017-01-11T12:29:26","modified_gmt":"2017-01-11T10:29:26","slug":"die-geschichte-eines-neuen-namens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3357","title":{"rendered":"Die Geschichte eines neuen Namens"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45550857z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3358\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45550857z-179x300.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45550857z-179x300.jpg 179w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/45550857z.jpg 284w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Elena Ferrante, Die Geschichte eines neuen Namens, Suhrkamp 23017, ISBN 978-3-518-42574-9<\/p>\n<p>Die Geschichte zweier ungew\u00f6hnlicher Frauen aus Neapel geht weiter. Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, wie sie nur unter Frauen m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Eine Freundschaft, die seit Kindesbeinen bestimmt ist nicht nur von gegenseitiger Liebe und Wertsch\u00e4tzung, sondern immer wieder auch von Konkurrenz, Neid und Missgunst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Elena Ferrante erz\u00e4hlt von den Jugendjahren der beiden Freundinnen Elena und Lila, wobei der Fokus dieses Mal sehr stark auf dem Schicksal von Lila liegt, die aus ihrer ungl\u00fccklichen und fr\u00fch geschlossenen Ehe(damit endete der Band 1) flieht und am Ende fast zugrunde geht als ausgebeutete Arbeiterin, die mit ihrem neuen Partner und ihrem Kind in einem regelrechten Loch lebt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Elena hingegen geht mit einem Stipendium nach Pisa, wo sie eine Beziehung mit einem Mitstudenten hat und auch in ihren Leistungen recht erfolgreich ist, ja, sie entwickelt sich geradezu zu einer Vorzeigesch\u00fclerin. Dennoch sp\u00fcrt sie immer wieder, dass sie anders ist als ihre Kommilitonen. Sie hat eben nicht den gebildeten Stallgeruch der wohlhabenden Schichten, aus denen die meisten Studenten stammen. Immer wieder kommt sie sich dumm vor und glaubt, nur durch viel Flei\u00df dieses von ihr als besch\u00e4mend erlebte Manko ausgleichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gleichzeitig muss sie, wenn sie in den Ferien nach Hause zur\u00fcckkehrt, erleben, dass ihre Bildung, ihre Leistungen und Abschl\u00fcsse dort, wo sie herkommt, nichts z\u00e4hlen. Ja, sie entfremden sie regelrecht von dem, was sie dereinst als ihre Heimat bezeichnete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entfremdet ist auch ihre Beziehung zu Lila, zu der sie lange keinen wirklichen Kontakt hat und der es richtig dreckig geht. Sie sp\u00fcrt, dass ihre Liebesbeziehung zu dem jungen Studenten keine wirkliche Zukunft hat, als sie am Ende des Buches \u00fcberraschend einem Mann gegen\u00fcbersteht, den sie schon fast vergessen hatte\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Perfekte Spannung f\u00fcr den dritten Band, der im Fr\u00fchjahr 2017 erscheinen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Elena Ferrante, Die Geschichte eines neuen Namens, Suhrkamp 23017, ISBN 978-3-518-42574-9 Die Geschichte zweier ungew\u00f6hnlicher Frauen aus Neapel geht weiter. Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, wie sie nur unter Frauen m\u00f6glich ist. 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