{"id":3422,"date":"2017-01-17T15:23:41","date_gmt":"2017-01-17T13:23:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3422"},"modified":"2017-01-17T15:23:41","modified_gmt":"2017-01-17T13:23:41","slug":"luegen-sie-ich-werde-ihnen-glauben-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3422","title":{"rendered":"L\u00fcgen Sie, ich werde Ihnen glauben"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/44983589z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3423\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/44983589z-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/44983589z-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/44983589z-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/44983589z.jpg 475w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anne-Laure Bondoux, Jean-Claude Mourlevat, L\u00fcgen Sie, ich werde Ihnen glauben, H\u00f6rbuch Hamburg\u00a0 2016, ISBN 978-3-95713-055-6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser in Frankreich 2015 erschienene und von der erfahrenen\u00a0 Ina Kronenberger ins Deutsche \u00fcbersetzte E-Mail-Roman erinnert den\u00a0 Leser sofort an den ber\u00fchmt gewordenen Roman Daniel Glattauers \u201eGut gegen Nordwind\u201c aus dem Jahr 2006. Dennoch ist der Roman \u201eL\u00fcgen Sie, ich werde Ihnen glauben\u201c von Anne-Laure Bondoux und Jean Claude Mourlevat keine einfache Kopie, sondern nutzt lediglich die Form der E-Mail, in der heute tausendfach mehr Menschen miteinander kommunizieren als noch vor zehn Jahren, als ein Mittel, um auf eine unterhaltsame und auch spannende Weise zu beschreiben, wie zwei Menschen sich einander n\u00e4her kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn man kann den Roman durchaus in die Rubrik der anspruchsvollen Liebesromane einordnen. Er beginnt damit, dass der ber\u00fchmte Schriftsteller Pierre-Marie Sotto in seinem Briefkasten ein dickes Kuvert findet. Nat\u00fcrlich vermutet er, jemand habe ihm ein unverlangtes Manuskript geschickt. Weil er die prinzipiell nicht liest (obwohl er Zeit daf\u00fcr h\u00e4tte, denn f\u00fcr einen neuen Roman f\u00e4llt ihm seit schon l\u00e4ngere Zeit \u00fcberhaupt nichts ein, wie wir sp\u00e4ter erfahren), will er das dicke Kuvert sofort zur\u00fcckschicken. Weil aber die Absenderin, eine Adeline Parmelan, auf der R\u00fcckseite des Kuverts lediglich ihre E-Mail-Adresse hinterlassen hat, schreibt Sotto ihr eine Mail und bittet sie freundlich, aber bestimmt um ihre Adresse f\u00fcr die R\u00fccksendung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noch am selben Tag antwortet Adeline nicht weniger freundlich und erlaubt sich darauf hinzuweisen, \u201edass der Inhalt des Umschlags eher au\u00dfergew\u00f6hnlicher Natur ist.\u201c Es entwickelt sich nun in den folgenden Tagen und Wochen ein reger E-Mail-Kontakt, zu dessen Anfang sich Adeline als gro\u00df, br\u00fcnett und dick beschreibt. Irgendetwas an ihrer Sprache und Direktheit fasziniert den Schriftsteller, wobei es einige Zeit dauert, bis er zun\u00e4chst sich selbst und dann auch seiner Mailpartnerin dies eingestehen kann. Die Mails werden pers\u00f6nlicher, sie lernen sich kennen, so wie andere das tun, wenn sie die ersten Male zusammen ausgehen und sich aus ihrem Leben erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon bald sp\u00fcrt Sotto, dass er ohne diese Mails nicht mehr sein kann. Z\u00f6gernd gestehen sie sich ihre Zuneigung und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich treffen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch was ist mit dem Inhalt des Kuverts, mit dem die ganze Geschichte begonnen hat? Diese Spannung wird lange aufrechterhalten, und als es endlich seinen Inhalt preisgibt, bleibt die Frage, wie es mit diesem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Liebespaar weitergehen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Lekt\u00fcre. Ein Liebesroman ohne Kitsch mit vielf\u00e4ltigen Bez\u00fcgen zu Themen der Literatur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein siuebenk\u00f6pfiges Srecherteam Anne-Laure Bondoux, Jean-Claude Mourlevat, L\u00fcgen Sie, ich werde Ihnen glauben, Deuticke 2016, ISBN 978-3-552-06325-9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser in Frankreich 2015 erschienene und von der erfahrenen\u00a0 Ina Kronenberger ins Deutsche \u00fcbersetzte E-Mail-Roman erinnert den\u00a0 Leser sofort an den ber\u00fchmt gewordenen Roman Daniel Glattauers \u201eGut gegen Nordwind\u201c aus dem Jahr 2006. Dennoch ist der Roman \u201eL\u00fcgen Sie, ich werde Ihnen glauben\u201c von Anne-Laure Bondoux und Jean Claude Mourlevat keine einfache Kopie, sondern nutzt lediglich die Form der E-Mail, in der heute tausendfach mehr Menschen miteinander kommunizieren als noch vor zehn Jahren, als ein Mittel, um auf eine unterhaltsame und auch spannende Weise zu beschreiben, wie zwei Menschen sich einander n\u00e4her kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn man kann den Roman durchaus in die Rubrik der anspruchsvollen Liebesromane einordnen. Er beginnt damit, dass der ber\u00fchmte Schriftsteller Pierre-Marie Sotto in seinem Briefkasten ein dickes Kuvert findet. Nat\u00fcrlich vermutet er, jemand habe ihm ein unverlangtes Manuskript geschickt. Weil er die prinzipiell nicht liest (obwohl er Zeit daf\u00fcr h\u00e4tte, denn f\u00fcr einen neuen Roman f\u00e4llt ihm seit schon l\u00e4ngere Zeit \u00fcberhaupt nichts ein, wie wir sp\u00e4ter erfahren), will er das dicke Kuvert sofort zur\u00fcckschicken. Weil aber die Absenderin, eine Adeline Parmelan, auf der R\u00fcckseite des Kuverts lediglich ihre E-Mail-Adresse hinterlassen hat, schreibt Sotto ihr eine Mail und bittet sie freundlich, aber bestimmt um ihre Adresse f\u00fcr die R\u00fccksendung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noch am selben Tag antwortet Adeline nicht weniger freundlich und erlaubt sich darauf hinzuweisen, \u201edass der Inhalt des Umschlags eher au\u00dfergew\u00f6hnlicher Natur ist.\u201c Es entwickelt sich nun in den folgenden Tagen und Wochen ein reger E-Mail-Kontakt, zu dessen Anfang sich Adeline als gro\u00df, br\u00fcnett und dick beschreibt. Irgendetwas an ihrer Sprache und Direktheit fasziniert den Schriftsteller, wobei es einige Zeit dauert, bis er zun\u00e4chst sich selbst und dann auch seiner Mailpartnerin dies eingestehen kann. Die Mails werden pers\u00f6nlicher, sie lernen sich kennen, so wie andere das tun, wenn sie die ersten Male zusammen ausgehen und sich aus ihrem Leben erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon bald sp\u00fcrt Sotto, dass er ohne diese Mails nicht mehr sein kann. Z\u00f6gernd gestehen sie sich ihre Zuneigung und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich treffen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch was ist mit dem Inhalt des Kuverts, mit dem die ganze Geschichte begonnen hat? Diese Spannung wird lange aufrechterhalten, und als es endlich seinen Inhalt preisgibt, bleibt die Frage, wie es mit diesem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Liebespaar weitergehen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Lekt\u00fcre. Ein Liebesroman ohne Kitsch mit vielf\u00e4ltigen Bez\u00fcgen zu Themen der Literatur.<\/p>\n<p>Ein insgesamt siebenk\u00f6pfiges Sprecherteam mit den beiden Schauspielern Tessa Mittelstaedt und Thomas Sarbacher in den Hauptrollen hat diese ganz besondere Liebesgeschichte auf eine ansprechende und charmante Weise in dem vorliegenden H\u00f6rbuch ungek\u00fcrzt eingelesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch den permanenten Wechsle der Stimmen wird hier die Realit\u00e4t einer Email-Kommunikation noch plastischer als beim Lesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Anne-Laure Bondoux, Jean-Claude Mourlevat, L\u00fcgen Sie, ich werde Ihnen glauben, H\u00f6rbuch Hamburg\u00a0 2016, ISBN 978-3-95713-055-6 &nbsp; Dieser in Frankreich 2015 erschienene und von der erfahrenen\u00a0 Ina Kronenberger ins Deutsche \u00fcbersetzte E-Mail-Roman erinnert den\u00a0 Leser sofort an den ber\u00fchmt gewordenen Roman Daniel Glattauers \u201eGut gegen Nordwind\u201c aus dem Jahr 2006. 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