{"id":3825,"date":"2017-03-09T12:02:35","date_gmt":"2017-03-09T10:02:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3825"},"modified":"2017-03-09T12:02:35","modified_gmt":"2017-03-09T10:02:35","slug":"ein-weiser-ein-kaiser-und-viel-reis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3825","title":{"rendered":"Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/46902622z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3826\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/46902622z-300x202.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/46902622z-300x202.jpg 300w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/46902622z.jpg 475w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Paolo Friz, Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis, Atlantis 2017, ISBN 978-3-7152-0724-7<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Bilderbuchautor Paolo Friz erz\u00e4hlt in diesem mit einer m\u00e4rchenhaften im alten China angesiedelten Kulisse jene Legende von der Erfindung des Schachspiels auf seine Weise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bauern m\u00fcssen seit ehedem dem Kaiser Reis abgeben als Tribut. Doch es ist so viel, dass sie nicht mehr genug zu essen f\u00fcr ihre Kinder haben. Der Kaiser indes hortet den Reis in Kammern. Als nach der n\u00e4chsten Ernte der Dorf\u00e4lteste den Kaiser bittet, seinen Tribut zu reduzieren, weil die Kinder hungern, sch\u00e4umt der vor Wut und jagt die Bauern fort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Tochter des Dorf\u00e4ltesten hat die Idee, jenen alten Weisen auf H\u00fcgel um Hilfe zu bitten. Der, um die Vorliebe des Kaisers f\u00fcr Brettspielen wissend, entwickelt er ein Spiel auf 64 Feldern, in dem zwar der Kaiser die wichtigsten Figur ist aber ohne die anderen Figuren wie L\u00e4ufer oder Bauern nie ein Spiel gewinnen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als der Weise und seine Tochter das neue Spiel in den Palast bringen, ist der Kaiser begeistert, auch weil ihn\u00a0 der Weise ein paar Mal gewinnen l\u00e4sst. Vor Freude gew\u00e4hrt er dem Weisen einen Wunsch. Der sagt: \u201eIch will f\u00fcr das erste Feld auf dem Brett ein Reiskorn, f\u00fcr das zweite zwei Reisk\u00f6rner, f\u00fcr das dritte vier Reisk\u00f6rner, f\u00fcr das vierte acht Reisk\u00f6rner und so weiter. Also immer das Doppelte. Bis zum vierundsechzigsten Feld.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Kaiser denkt, das ergibt nicht mehr als ein Paar S\u00e4cke und ist beleidigt. Er l\u00e4sst seinen Hofmathematiker die Menge ausrechnen und befiehlt sie bis zum n\u00e4chsten Tag bereitzustellen.<\/p>\n<p>Als er von dem Mathematiker h\u00f6rt, welch eine unglaubliche Summe da zusammenkommt, wirft er sich am n\u00e4chsten Morgen dem Weisen dem\u00fctig vor die F\u00fc\u00dfe. Doch der verlangt nur, dass die Bauern so viel reis bekommen, das sie ein\u00a0 sorgenfreies, gutes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Und der Kaiser muss auch nicht verhungern. Der Kaiser lernt Demut und erkennt am Schachspiel die Bedeutung seiner Bauern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein sch\u00f6nes farbenpr\u00e4chtiges Bilderbuch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Paolo Friz, Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis, Atlantis 2017, ISBN 978-3-7152-0724-7 &nbsp; Der Bilderbuchautor Paolo Friz erz\u00e4hlt in diesem mit einer m\u00e4rchenhaften im alten China angesiedelten Kulisse jene Legende von der Erfindung des Schachspiels auf seine Weise. &nbsp; Die Bauern m\u00fcssen seit ehedem dem Kaiser Reis abgeben als &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3825\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3825","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3825"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3825\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3827,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3825\/revisions\/3827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}