{"id":3955,"date":"2017-03-22T11:59:15","date_gmt":"2017-03-22T09:59:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3955"},"modified":"2017-03-22T11:59:15","modified_gmt":"2017-03-22T09:59:15","slug":"der-mann-der-luft-zum-fruehstueck-ass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=3955","title":{"rendered":"Der Mann, der Luft zum Fr\u00fchst\u00fcck a\u00df"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/47020421z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3956\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/47020421z-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/47020421z-184x300.jpg 184w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/47020421z.jpg 257w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Radek Knapp, Der Mann, der Luft zum Fr\u00fchst\u00fcck a\u00df, Deuticke 2017, ISBN 978-3-552-06336-5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er wei\u00df aus eigener schmerzvoller Erfahrung genau, was es hei\u00dft, fremd zu sein in einem neuen Land, fern von seinen Wurzeln und seiner Heimat. Der 1964 in Warschau geborene Schriftsteller Radek Knapp ist selbst, wie sein Alter Ego in dem vorliegenden Roman, mit elf Jahren aus Polen nach Wien gekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sein Protagonist in seinem neuen Buch erz\u00e4hlt mit einem f\u00fcr Knapp aus seinen fr\u00fcheren B\u00fcchern bekannten Stil davon, was es bedeutet, alles, was er als Kind gekannt und geliebt hat, zu verlieren. Die ersten elf Jahre seines Lebens hat Walerian( benannt nach einem Beruhigungsmittel!) bei seinen Gro\u00dfeltern in Polen gelebt, als ihn\u00a0 seine ziemlich verr\u00fcckte Mutter quasi nach Wien entf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Dort ist er weitgehend auf sich allein gestellt, versucht die Sprache zu lernen, was in der Sonderschule, die er besucht, ganz gut funktioniert, da seine Mitsch\u00fcler auch nicht so schnell reden. Sp\u00e4ter besucht Walerian, wie Radek Knapp auch, die Handelsakademie, \u00fcbt sich im Schuleschw\u00e4nzen und nimmt alles, was er erlebt, mit neugierigem Staunen auf. Obwohl seine Perspektiven nicht gerade gut zu nennen sind, sieht er seiner Zukunft mit fr\u00f6hlicher Hoffnung\u00a0 entgegen. In allem, was ihm begegnet, sieht er das Positive und ist dankbar f\u00fcr jede kleine Verbesserung seines Schicksals.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit Gelegenheitsjobs schl\u00e4gt er sich durch und wird wie ein Sozialarch\u00e4ologe bald zu einem genauen Kenner\u00a0 der tieferen Schichten der Wiener Gesellschaft, in die er unfreiwillig von seiner Mutter hineingesetzt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist dieser positive Blick auf die Welt und die unerschrockene Weise, wie da ein junger Mensch sein Schicksal in die eigene Hand nimmt, das mich an diesem kleinen Roman wirklich begeistert hat. Da findet einer durch alle Probleme und Fremdheiten hindurch im neuen Land seine eigene Identit\u00e4t und Lebenszufriedenheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Radek Knapp, Der Mann, der Luft zum Fr\u00fchst\u00fcck a\u00df, Deuticke 2017, ISBN 978-3-552-06336-5 &nbsp; Er wei\u00df aus eigener schmerzvoller Erfahrung genau, was es hei\u00dft, fremd zu sein in einem neuen Land, fern von seinen Wurzeln und seiner Heimat. 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