{"id":411,"date":"2015-08-25T10:47:55","date_gmt":"2015-08-25T08:47:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=411"},"modified":"2015-08-25T10:47:55","modified_gmt":"2015-08-25T08:47:55","slug":"magie-der-leidenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=411","title":{"rendered":"Magie der Leidenschaft"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/41770588z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-412\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/41770588z-188x300.jpg\" alt=\"41770588z\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/41770588z-188x300.jpg 188w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/41770588z.jpg 298w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Milena Agus, Magie der Leidenschaft, DTV 2015, ISBN 978-3-423-14392-9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwei intensive Geschichten und zwei kurze, aber aufschlussreiche Essays von Milena Agus pr\u00e4sentiert diese kleine Band. In der ersten Erz\u00e4hlung geht es um einen Jungen, der erst durch die Kraft der Freundschaft das Sprechen lernt und mit der ihn umgebenden Welt kommunizieren lernt.<\/p>\n<p>In der zweiten Geschichte geht es um eine Frau, deren vorher sehr tristes und dunkles Leben pl\u00f6tzlich aufleuchtet und einen Sinn f\u00fcr sie selbst ergibt, als jemand sie eines Tages mit einem unvollendeten Kunstwerk vergleicht.<\/p>\n<p>Es geht in beiden Erz\u00e4hlungen um die Fragilit\u00e4t des menschlichen Gl\u00fccks, von der kaum tragbaren Last des Lebens und der Sehnsucht nach Liebe, die leider so oft ungestillt bleibt. In den beiden Essays gew\u00e4hrt sie einen \u00fcberraschend pers\u00f6nlichen Einblick in ihre Welt und lotet den Raum aus, in dem sich die Magie ihrer sparsamen Geschichten entfaltet. \u00dcber Ihr Schreiben sagt sie: \u201eIch schreibe aus reiner Freude an der Sache und im Verborgenen, wobei ich immer Gewissensbisse habe, dass ich der Wirklichkeit die Zeit stehle. Wenn ich jenes Kribbeln versp\u00fcre und das Gef\u00fchl habe unbedingt schrieben zu m\u00fcssen, und jemand m\u00f6chte etwas mit mir unternehmen, h\u00fcte ich mich zu sagen wie es ist.\u201c<\/p>\n<p>Schreiben, so sagt sie, habe eine erl\u00f6sende Wirkung: \u201eZum Beispiel kann ich einen Menschen, der in Wirklichkeit von niemanden geliebt wird, in eine Romanfigur verwandeln, die die gro\u00dfe Liebe erf\u00e4hrt. Daher schreibe ich \u00fcber ungeliebte und ungl\u00fcckliche Menschen, in der Hoffnung, dass sie wenigstens bei den Lesern Gl\u00fcck haben werden; in einer wunderbaren Welt der Einbildungskraft.\u201c<\/p>\n<p>Sparsame, seltsam magische Geschichten \u00fcber den schmalen Grat zwischen Hoffnung und Tristesse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Milena Agus, Magie der Leidenschaft, DTV 2015, ISBN 978-3-423-14392-9 &nbsp; Zwei intensive Geschichten und zwei kurze, aber aufschlussreiche Essays von Milena Agus pr\u00e4sentiert diese kleine Band. In der ersten Erz\u00e4hlung geht es um einen Jungen, der erst durch die Kraft der Freundschaft das Sprechen lernt und mit der ihn umgebenden Welt kommunizieren lernt. 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