{"id":4215,"date":"2017-04-20T12:45:29","date_gmt":"2017-04-20T10:45:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4215"},"modified":"2017-04-20T12:45:29","modified_gmt":"2017-04-20T10:45:29","slug":"die-vielen-namen-der-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4215","title":{"rendered":"Die vielen Namen der Liebe"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/47024161z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4216\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/47024161z-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/47024161z-193x300.jpg 193w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/47024161z.jpg 270w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kim Thuy, Die vielen Namen der Liebe, Kunstmann 2017, ISBN 978-3-95614-168-3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon in ihrem ersten Buch \u201eDer Klang der Fremde\u201c (2010), mit dem die in Montreal lebende Schriftstellerin Kim Thuy autobiographisch ihre Kindheit in Saigon und die Flucht der Familie als \u201eboat people\u201c schilderte, versuchte sie in zum Teil sehr kurzen fast epigrammatischen Texten sich an ihren Vergangenheit und ihre gro\u00dfe Familie zu erinnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch in \u201eDer Geschmack der Sehnsucht\u201c (2014) setzte diese Erinnerungsarbeit fort. So wie ihr neues , hier vorliegende Buch ist es ein bewegendes und eindr\u00fcckliches literarisches Werk, durchzogen von einer tiefen Dankbarkeit an das Leben, das es bei allem Leid und allem erlebten Schrecklichen doch gut mit ihr gemeint hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie vielen Namen der Liebe\u201c reflektiert, wieder stark autobiographisch gepr\u00e4gt, die Bedeutung von Heimat und Fremde und fragt am Beispiel der Geschichte der Protagonistin Vi, wie etwas Vertrautes fremd wird und das urspr\u00fcnglich Fremde vertraut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Ich-Form erz\u00e4hlt Vi, wie sie als achtj\u00e4hriges M\u00e4dchen mit der Mutter und den drei Br\u00fcdern aus Vietnam flieht, weil sie unter dem neuen kommunistischen Regime nicht mehr leben wollen.\u00a0 Sie schildert das Leben in einem Fl\u00fcchtlingslager in Malaysia und ihren Neuanfang in Kanada.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Ausschnitten hat Kim Thuy in den beiden ersten B\u00fcchern diese eigene Geschichte schon erz\u00e4hlt. Sie wird nun noch plastischer, mehr Einzelheiten ihres langen Weges in die Freiheit der Fremde werden erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor allen Dingen aber berichtet sie dieses Mal davon, wie die erwachsene Vi nach Vietnam zur\u00fcckkehrt und sich dort vollkommen fremd f\u00fchlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie vielen Namen der Liebe\u201c bildet mit den beiden ersten B\u00fcchern eine nicht nur biographische, sondern auch eine literarische Einheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein wunderbar poetisches Werk \u00fcber die Kraft der Sehnsucht und der Liebe, und wie sie \u00fcber ungeahnte Weiten und H\u00fcrden tragen kann, auch in einem neuen Leben in der Fremde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Kim Thuy, Die vielen Namen der Liebe, Kunstmann 2017, ISBN 978-3-95614-168-3 &nbsp; Schon in ihrem ersten Buch \u201eDer Klang der Fremde\u201c (2010), mit dem die in Montreal lebende Schriftstellerin Kim Thuy autobiographisch ihre Kindheit in Saigon und die Flucht der Familie als \u201eboat people\u201c schilderte, versuchte sie in zum &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4215\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Die vielen Namen der Liebe<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4215","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4215","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4215"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4215\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4217,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4215\/revisions\/4217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}