{"id":4297,"date":"2017-05-08T10:54:36","date_gmt":"2017-05-08T08:54:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4297"},"modified":"2017-05-08T10:54:36","modified_gmt":"2017-05-08T08:54:36","slug":"die-spur-des-lichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4297","title":{"rendered":"Die Spur des Lichts"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/46930026z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4298\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/46930026z-179x300.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/46930026z-179x300.jpg 179w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/46930026z.jpg 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Andrea Camilleri, Die Spur des Lichts. Commissario Montalbano stellt sich der Vergangenheit, L\u00fcbbe 2017, ISBN 978-3-7857-2586-3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der vorliegende Roman mit Commissario Montalbano aus Vigata in Sizilien ist der nunmehr 19. ins Deutsche \u00fcbersetzte einer Reihe, die ihr Sch\u00f6pfer Andrea Camilleri, mittlerweile 92 Jahre alt, in Italien schon auf 24 B\u00e4nde ausgeweitet hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe alle bisher erschienenen B\u00e4nde vom ersten Band \u201eDie Form des Wassers\u201c bis zum dem aktuellen vorliegenden in Italien zuerst 2011 erschienenen gelesen, und ich muss sagen, dass ich selten in einer Krimireihe (die meisten mit deutlich weniger B\u00e4nden) so wenig qualitative Unterschiede gesehen habe wie bei Camilleri.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Obwohl die Besetzung bis auf unwesentliche Ver\u00e4nderungen in seinem Ermittlerteam immer gleich bleibt, ist es jedes Mal ein Genuss zu lesen, wie Montalbano etwa seinen Vorgesetzten mit dessen eigenen Mitteln austrickst oder wie sein tolpatschiger Assistent Catarella jeden Namen verwechselt, der ihm unter die Nase kommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den letzten B\u00e4nden spielt Camilleri immer wieder mit dem Thema Alter. Montalbanos Zwiegespr\u00e4che mit seinem Alter Ego deren sich immer mehr um seine Vergesslichkeit und seine abnehmende Energie.<\/p>\n<p>Doch dann zeigt sich der auf sie sechzig zugehende Commissario wieder wie im vorliegenden Band von seiner besten Seite, l\u00e4sst sich von ermittlungstechnischen Sackgassen nicht entmutigen und stellt wieder einmal fest, dass seine Libido noch nicht erloschen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lange habe ich mich in den letzten Jahren gefragt, warum Montalbano\u00a0 immer noch jeden Abend mit seiner Freundin Livia telefoniert, obwohl er jedes Mal mit ihr in einen\u00a0 Streit ger\u00e4t. Man sp\u00fcrt, dass Montalbano sie durch die Zeiten aufrichtig liebt. Und nach der Lekt\u00fcre dieses Buches, in dem Camilleri viel Einblick gibt in Montalbanos Vergangenheit, auch seine Geschichte mit Livia, wei\u00df man auch warum. Ich glaube jedenfalls mittlerweile nicht mehr daran, dass Camilleri an dem Beziehungsstand der beiden in den insgesamt f\u00fcnf in Italien schon erschienenen, aber noch nicht ins\u00a0 Deutsche \u00fcbersetzte B\u00e4nde, etwas \u00e4ndern wird, auf die \u00a0sich alle Freunde dieses Commissarios, der nach wie vor gutes Essen und guten\u00a0 Wein goutiert, in den n\u00e4chsten Jahren freuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Andrea Camilleri, Die Spur des Lichts. 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