{"id":4647,"date":"2017-07-19T14:52:03","date_gmt":"2017-07-19T12:52:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4647"},"modified":"2017-07-19T14:52:03","modified_gmt":"2017-07-19T12:52:03","slug":"das-maedchen-aus-brooklyn-hoerbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4647","title":{"rendered":"Das M\u00e4dchen aus Brooklyn (H\u00f6rbuch)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/46970916z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4648\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/46970916z-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/46970916z-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/46970916z-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/46970916z.jpg 475w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Guillaume Musso, Das M\u00e4dchen aus Brooklyn (H\u00f6rbuch), H\u00f6rbuch Hamburg 2017, ISBN 978-3-86952-343-9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder hat Guillaume Musso, einer der erfolgreichsten Autoren in Frankreich, einen Roman vorgelegt, in dem er seine Meisterschaft darin beweist, in einer Mischung aus Liebesgeschichte und Psychothriller den Leser zu fesseln und nicht ruhen zu lassen, bis er das wieder total \u00fcberraschende Ende gelesen hat und die Aufl\u00f6sung des R\u00e4tsels kennt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In seinem neuen Buch \u201eDas M\u00e4dchen aus Brooklyn\u201c gibt es drei Hauptpersonen, deren miteinander verwickelte Geschichte erz\u00e4hlt wird. Da ist der erfolgreiche Schriftsteller Rapha\u00ebl Barth\u00e9l\u00e9my, der die eine H\u00e4lfte des Romans in der Ich-Form erz\u00e4hlt. Nach einer entt\u00e4uschenden Beziehung mit einer Karrierefrau ist ihm nur sein kleiner Sohn Theo geblieben, um den er sich r\u00fchrend k\u00fcmmert und wegen dem er die letzten drei Jahre kein Buch mehr schreiben konnte. Vor einem halben Jahr hat er sich in einem Gesch\u00e4ft in die junge Anna Becker verliebt und er wird sie in wenigen Wochen heiraten. Alles ist geplant, als sie vor ihrer Hochzeit ein romantisches Wochenende an der Cote d`Azur verbringen. Um seinen Sohn Theo k\u00fcmmert sich derweil sein Freund Marc, ein ehemaliger Polizist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Raphael wei\u00df, dass Anna die Liebe seines Lebens ist, doch etwas qu\u00e4lt ihn. Er wei\u00df nichts aus ihrer Vergangenheit, die sie vor ihm verborgen h\u00e4lt. Auf seine Nachfragen hat sie in der Vergangenheit verschlossen reagiert. Weil er davon \u00fcberzeugt ist, dass man keine Beziehung und Ehe so begr\u00fcnden kann, l\u00e4sst er Anna in ihrem Feriendomizil keine Ruhe, bis sie ihm, v\u00f6llig au\u00dfer sich vor Erregung, ein Bild zeigt, welches drei verkohlte Leichen zeigt. Mehrmals sagt sie \u201eDas habe ich getan!\u201c<\/p>\n<p>V\u00f6llig geschockt verl\u00e4sst Raphael die Ferienwohnung und als er kurze Zeit sp\u00e4ter wiederkommt um mit Anna zu sprechen, ist sie verschwunden. Er kehrt nach Hause zur\u00fcck und erz\u00e4hlt seinem Freund Marc von dem Vorfall, der bei Marc die alten Ermittlerinstinkte wachruft. Gemeinsam machen sich die beiden M\u00e4nner auf die Suche nach Anna. Die meiste Zeit ermitteln sie getrennt voneinander. Musso wechselt alle paar Seiten die Perspektive von dem ich-erz\u00e4hlenden Raphael zu Marcs Perspektive, was die Spannung mit jedem Kapitel erh\u00f6ht, zumal immer neue Wendungen hinzukommen und das Leben von Anna sukzessive in seiner ganzen Dramatik entschl\u00fcsselt wird. Eine atemlose Suche nach Anna und nach der Wahrheit f\u00fchrt Raphael bis nach New York in die Stra\u00dfen Harlems und Brooklyns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So wie in seinen bisherigen B\u00fcchern auch und auf gewohnt sehr hohem Niveau wird hier ein Thriller mit einer Liebesgeschichte verbunden und mit vielen immer wieder neu auftauchenden und den Leser hin- und her sch\u00fcttelnden Details gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Beginn an baut Musso einen perfekten Spannungsbogen auf, um ihn im letzten Drittel bis fast bis zur letzten Seite noch einmal beachtlich zu steigern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas M\u00e4dchen aus Brooklyn\u201c ist ein absolut gelungener Roman, der konstant das Spannungslevel auf immerhin knapp 500 Seiten bis zum Schluss halten kann. Wie bei einer Zwiebel entbl\u00e4ttert sich Schale f\u00fcr Schale die Wahrheit. Immer wenn man beim Lesen denkt, jetzt h\u00e4tte man den Zusammenhang verstanden, gibt es einen neuen Hinweis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die vorliegende gek\u00fcrzte Lesung des Schauspielers Richard Barenberg zieht den H\u00f6rer von der ersten bis zur letzten Sekunde in seinen Bann. Die K\u00fcrzungen sind gegen\u00fcber dem Buch sinnvoll gew\u00e4hlt, sie fallen beim H\u00f6ren nicht auf. Man kann gar nicht aufh\u00f6ren, immer weiter zu h\u00f6ren, so treibt Barenberg die eh schon vorhandene Spannung mit seiner Stimme immer weiter voran.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man sollte ihn auch das n\u00e4chste Buch von Gabriele Musso lesen lassen, auf das ich schon jetzt mit Spannung warte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Guillaume Musso, Das M\u00e4dchen aus Brooklyn (H\u00f6rbuch), H\u00f6rbuch Hamburg 2017, ISBN 978-3-86952-343-9 &nbsp; Wieder hat Guillaume Musso, einer der erfolgreichsten Autoren in Frankreich, einen Roman vorgelegt, in dem er seine Meisterschaft darin beweist, in einer Mischung aus Liebesgeschichte und Psychothriller den Leser zu fesseln und nicht ruhen zu lassen, bis &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4647\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das M\u00e4dchen aus Brooklyn (H\u00f6rbuch)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4647","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4647"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4647\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4649,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4647\/revisions\/4649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}