{"id":4957,"date":"2017-10-02T12:01:55","date_gmt":"2017-10-02T10:01:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4957"},"modified":"2017-10-02T12:01:55","modified_gmt":"2017-10-02T10:01:55","slug":"wie-man-es-vermasselt-hoerbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4957","title":{"rendered":"Wie man es vermasselt (H\u00f6rbuch)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48238632z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4958\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48238632z-298x300.jpg\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48238632z-298x300.jpg 298w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48238632z-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48238632z.jpg 472w\" sizes=\"auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>George Watsky, Wie man es vermasselt (H\u00f6rbuch) Diogenes 2017, ISBN 978-3-257-80386-0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1986 geboren, ist der Rapper, Hip-Hop-Musiker und Slam Poet George Watsky in den USA schon lange ein bekannter K\u00fcnstler, der 2006 zum ersten Mal auf sich aufmerksam machte.<\/p>\n<p>Nun hat er sich in einem Buch mit biographisch gepr\u00e4gten Erz\u00e4hlungen aus seiner Jugend versucht und es ist ihm hervorragend gelungen. Witzig, frech und extrem unterhaltsam berichtet er in insgesamt 13 k\u00fcrzen Erz\u00e4hlungen von Erfahrungen, die er gemacht hat mit Baseball, mit Frauen, als Bewohner einer WG und ganz zu Beginn des Buches mit dem Schmuggeln eines Sto\u00dfzahns eines Narwals f\u00fcr seine uralte Gro\u00dfmutter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selbstironisch, wie man es selten findet bei Schriftstellern, authentisch und scheinbar absolut ehrlich erz\u00e4hlt er in einer frischen Sprache und einem eigenen Stil, von dem man sicher bald noch mehr zu lesen bekommen wird, von pers\u00f6nlichen und intimen Erfahrungen, die ihn nicht immer im besten Licht dastehen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein junger Mann, der sich dem Leben aussetzt, seine eigenen Schw\u00e4chen und Behinderungen (Epilepsie) annimmt und immer versucht, das Beste daraus zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine neue Stimme in der amerikanischen Literatur, die Diogenes durch die \u00dcbersetzung von Jenny Merling dem deutschsprachigen Publikum zug\u00e4nglich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man mag gerne bald mehr davon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Einspielung von vier ausgew\u00e4hlten Stories aus dem Buch f\u00fcr das vorliegenden H\u00f6rbuch h\u00e4tte man keinen geeigneteren Sprecher finden k\u00f6nnen als den genialen Robert Stadlober, dessen Stimme und dessen Performance den Texten Watsky auf eine Weise gerecht wird, die fast perfekt genannt werden muss. Man bedauert regelrecht, dass das H\u00f6rbuch nach vier Geschichten schon zu Ende ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; George Watsky, Wie man es vermasselt (H\u00f6rbuch) Diogenes 2017, ISBN 978-3-257-80386-0 &nbsp; 1986 geboren, ist der Rapper, Hip-Hop-Musiker und Slam Poet George Watsky in den USA schon lange ein bekannter K\u00fcnstler, der 2006 zum ersten Mal auf sich aufmerksam machte. 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