{"id":4980,"date":"2017-10-04T12:21:29","date_gmt":"2017-10-04T10:21:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4980"},"modified":"2017-10-04T12:21:29","modified_gmt":"2017-10-04T10:21:29","slug":"das-cafe-der-kleinen-wunder-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4980","title":{"rendered":"Das Cafe der kleinen Wunder"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48036855z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4981\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48036855z-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48036855z-193x300.jpg 193w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/48036855z.jpg 270w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicolas Barreau, Das Cafe der kleinen Wunder (tb), Piper 2017, ISBN 978-3-492-31053-6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der neue Roman von Nicolas Barreau (mir ist es gleich, ob das ein Pseudonym ist oder nicht) erz\u00e4hlt wieder einmal von einer jungen Frau, die durch viele Widrigkeiten hindurch ihre Angst und Zur\u00fcckhaltung \u00fcberwindet und nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer gro\u00dfen Liebe findet. Barreaus Romane sind f\u00fcr Leser gro\u00dfer \u201ewertvoller\u201c Literatur sicher wenig geeignet. Aber wer sich, wie der Rezensent, zwischendurch gerne einmal von einem durchaus anspruchsvollen Liebesroman entf\u00fchren und unterhalten lassen will, findet immer wieder gro\u00dfen Gefallen an ihnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der neue Roman mit dem Titel \u201e Das Cafe der kleinen Wunder\u201c hat es mir schon von Anfang an angetan, weil Barreau seine Protagonistin, die Philosophiestudentin Nelly, sich mit den Theorien des Franzosen Paul Virilio besch\u00e4ftigen l\u00e4sst und sie dem Leser auch auf eine verst\u00e4ndliche Weise nahe bringt.<\/p>\n<p>In ihren Professor, ein Virilio-Spezialist, ist sie schon lange heimlich verliebt. Als sie ihre Masterarbeit \u00fcber Virilio, seine Wissenschaft von der Dromologie und seine Theorie vom Rasenden Stillstand abgibt, will sie ihm seine Liebe gestehen. Doch noch bevor sie einen langen Brief \u00fcbergibt, erz\u00e4hlt der ihr, dass er ihr die versprochene Stelle nicht geben k\u00f6nne, das er sich in eine italienische Kollegin verliebt habe und nach Italien gehe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nelly ist am Boden zerst\u00f6rt, kauft sich spontan die begehrte rote Handtasche, an der sie schon tausend Mal vorbeigelaufen ist und flieht in ihre Wohnung. Dort findet sie eine Kiste mit zahlreichen B\u00fcchern ihrer verstorbenen Gro\u00dfmutter. In einem der B\u00fccher und auf einem Granatring, den ihr die Gro\u00dfmutter \u00fcberlassen hat, findet sie eine Gravur, die sie ber\u00fchrt: Amor vincit omnia.\u00a0 \u00dcberzeugt davon, dass ihre Flugangst Schuld daran ist, das ihr Professor mit eben dieser italienischen Wissenschaftlerin nach New York geflogen ist, statt mit ihr, die zun\u00e4chst eingeladen war,\u00a0 hebt sie ihr Erspartes ab, mietet sich \u00fcber das Internet eine Wohnung in Venedig und begibt sich auf sie Suche nach den Spuren dieser Widmung.<\/p>\n<p>Dort trifft sie durch Zufall den Italiener Valentino, der ihr mehrfach aus der Patsche hilft und sich sofort in Nelly verliebt. Doch die z\u00f6gert und halt ihn f\u00fcr einen Gigolo.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dennoch kommen sie sich n\u00e4her, erst recht, als Nelly im Cafe von Valentinos Vater sich den Spuren ihrer Gro\u00dfmutter n\u00e4hert und deren Liebesgeschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als sich Valentino fast zwei Wochen f\u00fcr Nelly ziemlich rar macht, um mit Hilfe von Freunden an einer Riesen\u00fcberraschung zu arbeiten, mit der er ihr seine Liebe gestehen will, glaubt Nelly schon das auch bei ihr keimende zarte Pfl\u00e4nzchen verloren. Doch dann muss sie sich ihrer gr\u00f6\u00dften Angst stellen\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit vielen Wendungen, die immer wieder neue Geheimnisse hervorbringen, die dem Leser erst allm\u00e4hlich deutlich werden, erz\u00e4hlt Barreau eine romantische Liebesgeschichte voller wunderbarer Reminiszenzen an die beiden St\u00e4dte, die immer wieder mit der Liebe in Verbindung gebracht werden: Paris und Venedig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Nicolas Barreau, Das Cafe der kleinen Wunder (tb), Piper 2017, ISBN 978-3-492-31053-6 &nbsp; Der neue Roman von Nicolas Barreau (mir ist es gleich, ob das ein Pseudonym ist oder nicht) erz\u00e4hlt wieder einmal von einer jungen Frau, die durch viele Widrigkeiten hindurch ihre Angst und Zur\u00fcckhaltung \u00fcberwindet und nicht nur zu &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=4980\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das Cafe der kleinen Wunder<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4980","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4980"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4980\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4982,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4980\/revisions\/4982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}