{"id":5135,"date":"2017-11-15T14:52:56","date_gmt":"2017-11-15T12:52:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5135"},"modified":"2017-11-15T14:52:56","modified_gmt":"2017-11-15T12:52:56","slug":"ein-himmel-fuer-oma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5135","title":{"rendered":"Ein Himmel f\u00fcr Oma"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/28006768z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5136\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/28006768z-256x300.jpg\" alt=\"\" width=\"256\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/28006768z-256x300.jpg 256w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/28006768z.jpg 406w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Antonie Schneider, Betina Gotzen-Beek, Ein Himmel f\u00fcr Oma, Coppenrath 2017, ISBN 978-8157-7003-0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach wie vor ist in unserer Gesellschaft das Thema Sterben und Tod von starken Tabus gepr\u00e4gt. Ich will einmal die These aufstellen, dass diese, nach meiner Einsch\u00e4tzung zunehmende Tabuisierung mit der Tatsache zusammenh\u00e4ngt, dass fr\u00fcher breite Schichten tragende und tr\u00f6stende religi\u00f6se Vorstellungen und Interpretationen nicht mehr tragen und wirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Erwachsene schon selbst mit diesem Thema f\u00fcr sich selbst und untereinander eher vermeidend umgehen, dann tun sie erst recht im Verh\u00e4ltnis zu ihren Kindern. Diese kennen noch nicht die herrschenden Tabus und stellen ihren Eltern und Gro\u00dfeltern Fragen \u00fcber das Sterben und den Tod, wenn sie damit konfrontiert sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eltern reagieren dann oft unsicher. Sie scheuen sich \u00fcber etwas so Unbegreifliches zu sprechen und fragen sich, ob ihr Kind die Wahrheit verkraftet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das vorliegende Bilderbuch von Antonie Schneider im Coppenrath Verlag, der zuletzt mit \u201eAls Mama nur noch traurig war\u201c sich einem \u00e4hnlich tabuisierten Thema zuwandte), will Eltern dabei unterst\u00fctzen, offen und doch behutsam mit ihren Kindern \u00fcber das Thema Tod zu sprechen, wenn diese danach fragen oder wenn es in der Familie durch den Tod etwa von Gro\u00dfeltern auftaucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Geschichte hier geht es um die beiden Geschwister Lena und Valentin , ihre Oma und deren neuer gelber Vogel Chaja. Chaja bedeutet \u201eLeben\u201c erkl\u00e4rt die Oma ihren Enkeln. Und bald schon ist der Vogel in das gemeinsame Leben mit Eltern, Oma und Kindern integriert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch als es Winter wird, wird Chaja krank und irgendwann stirbt der kleine Vogel. Die ganze Familie begr\u00e4bt ihn im Garten.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter fragt der kleine Valentin seine Oma, ob sie auch einmal sterben wird, und die Oma antwortet ihm ehrlich und erz\u00e4hlt im Geschichten von Chaja und h\u00e4lt den Vogel so f\u00fcr den kleinen Jungen lebendig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als irgendwann auch die Oma schwach und bettl\u00e4gerig und schlie\u00dflich stirbt sie. Und die ganze Familie hat von ihr gelernt, dass sie \u00fcber das Geschichtenerz\u00e4hlen in ihren Herzen weiterlebt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein warmherzig erz\u00e4hltes Bilderbuch \u00fcber Sterben und Tod, Abschied und Trauer und wie liebe Menschen und Wesen in unseren Herzen weiterleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Fachberaterin f\u00fcr Psychotraumatologie Anna Pein hat auf den letzten beiden Seiten, die sich an die vorlesenden Eltern richten, etliche hilfreiche Erkl\u00e4rungen und Hinweise gegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Antonie Schneider, Betina Gotzen-Beek, Ein Himmel f\u00fcr Oma, Coppenrath 2017, ISBN 978-8157-7003-0 &nbsp; Nach wie vor ist in unserer Gesellschaft das Thema Sterben und Tod von starken Tabus gepr\u00e4gt. 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