{"id":5318,"date":"2018-01-09T16:15:15","date_gmt":"2018-01-09T14:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5318"},"modified":"2018-01-09T16:15:15","modified_gmt":"2018-01-09T14:15:15","slug":"das-paeckchen-hoerbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5318","title":{"rendered":"Das P\u00e4ckchen (H\u00f6rbuch)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069460z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5319\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069460z-300x270.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069460z-300x270.jpg 300w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069460z.jpg 475w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Franz Hohler, Das P\u00e4ckchen (H\u00f6rbuch), Random House Audio 2017, ISBN 978-3-8371-4057-6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Franz Hohler besch\u00e4ftigt sich mit einem alten bibliophilen Werk und seinem Weg durch die Geschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Roman beginnt damit, dass der Bibliothekar Ernst Stricker am Berner Hauptbahnhof den H\u00f6rer eines \u00f6ffentlichen Telefons abnimmt und nicht wirklich wei\u00df warum:<\/p>\n<p><em>&#8222;Er schaute sich um, um zu sehen, ob da jemand war, der sich vielleicht zur\u00fcckrufen lie\u00df, aber erst am \u00fcbern\u00e4chsten Apparat sprach ein fremdl\u00e4ndischer Mann eindringlich und leise in die Muschel, ohne auch nur den Kopf zu drehen. Da machte er den ersten Schritt, hob den H\u00f6rer und sagte: &#8218;Hallo?'&#8220;<\/em><em><\/p>\n<p><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine alte Frau am anderen Ende der Leitung sucht ihren Neffen Ernst und Ernst Stricker l\u00e4sst sich, indem er vorgibt jener Ernst zu sein, und dann auch gleich in die Wohnung der alten Dame f\u00e4hrt, auf eine Geschichte ein, die er nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte. Die alte halbblinde Dame bittet Ernst darum, ein kleines P\u00e4ckchen aufzubewahren, damit es nicht in falsche H\u00e4nde gelangt. Zuhause \u00f6ffnet Ernst heimlich das P\u00e4ckchen, von dem er seiner Frau erst sehr viel sp\u00e4ter erz\u00e4hlen wird, was die Verwicklungen noch kompliziert, und entdeckt darin an handgeschriebenes Exemplar des sogenannten \u201eAbrogans\u201c eines W\u00f6rterbuchs, das als \u00e4ltestes deutschsprachiges Buch gilt. Ernst denkt, dass er das Original in H\u00e4nden h\u00e4lt. In der Zeitung in der das Buch eingewickelt ist, entdeckt er einen Hinweis auf eine Bergh\u00fctte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und nun ruht er nicht, bis er dieser Spur folgen kann und Erstaunliches dort findet. In der Zwischenzeit blendet Franz Hohler in der Zeit zur\u00fcck und erz\u00e4hlt immer wieder von dem M\u00f6nch Haimo und seiner Partnerin Maria, der im Jahr 772 durch Zufall Schreiber am Kloster Weltenburg wird und darf den \u201eAbrogans\u201c schreiben, der ihm vom Abt diktiert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danach wird er vom Abt auf eine \u00fcber zehnj\u00e4hrige Reise nach Italien geschickt, wobei er (zusammen mit Maria, die unterwegs ein gemeinsames Kind verlieren wird) unterwegs immer wieder Station in Kl\u00f6stern machen soll, wo er im Gegenzug f\u00fcr die Abschrift des Abrogans andere wichtige Schriften kopieren und nach Weltenburg schicken soll, bevor der Abrogans sein endg\u00fcltiges Ziel in Montecassino finden soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In abwechselnden Kapiteln treibt Hohler die alte und die gegenw\u00e4rtige Geschichte vorw\u00e4rts mit \u00fcberraschenden Wendungen und einem vers\u00f6hnlichen Ende.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein intelligenter und unterhaltsamer Roman mit viel hintergr\u00fcndigen Humor. Die hier vorliegende ungek\u00fcrzte Lesung von Gert Heidenreich besticht durch ihre einf\u00fchlsame Interpretation der verschiedenen Charaktere und schafft es hervorragend die \u00fcber 1300 Jahre zwischen den einzelnen jeweiligen Abschnitten stimmlich und atmosph\u00e4risch zu \u00fcberbr\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Franz Hohler, Das P\u00e4ckchen (H\u00f6rbuch), Random House Audio 2017, ISBN 978-3-8371-4057-6 &nbsp; Der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Franz Hohler besch\u00e4ftigt sich mit einem alten bibliophilen Werk und seinem Weg durch die Geschichte. &nbsp; Der Roman beginnt damit, dass der Bibliothekar Ernst Stricker am Berner Hauptbahnhof den H\u00f6rer eines \u00f6ffentlichen Telefons &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5318\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das P\u00e4ckchen (H\u00f6rbuch)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5318"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5320,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5318\/revisions\/5320"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}