{"id":5472,"date":"2018-01-31T15:35:42","date_gmt":"2018-01-31T13:35:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5472"},"modified":"2018-01-31T15:35:42","modified_gmt":"2018-01-31T13:35:42","slug":"acht-berge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5472","title":{"rendered":"Acht Berge"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069646z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5473\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069646z-185x300.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069646z-185x300.jpg 185w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/48069646z.jpg 293w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Paolo Cognetti, Acht Berge, DVA 2017, ISBN\u00a0 978-3-421-047878-6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs war eine d\u00fcstere, raue Sch\u00f6nheit, die Kraft statt Frieden spendete\u201c<br \/>\nDieses Zitat aus dem in Italien sehr erfolgreichen Roman \u201eAcht Berge\u201c von Paolo Cognetti, dessen Auslandsrechte in mehr als drei\u00dfig L\u00e4nder verkauft wurden ist eine treffende Zusammenfassung der Wlrkung, die die Bergwelt der Alpen nicht nur auf die Bewohner der Bergwelt , sondern auf ihre vielen Besucher aus\u00fcbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In seinen autobiographisch gepr\u00e4gten Roman l\u00e4sst Cognetti einen Pietro erz\u00e4hlen, der in Mailand aufw\u00e4chst, dessen Eltern aber aus den Bergen stammen. Immer wieder kehren sie in den Ferien zu den Bergen zur\u00fcck, allerdings nicht in die der Kindheit, sondern in die Gegend des Aostatals.<\/p>\n<p>Denn es ist so, \u201edass es mitunter (\u2026) unm\u00f6glich ist, zu den Bergen zur\u00fcck zu kehren, die im Mittelpunkt aller anderen und am Anfang der eigenen Lebensgeschichte stehen\u201c. Auch Pietro wird sp\u00e4ter nicht mehr zu den Bergen der Kindheit zur\u00fcckkehren, sondern viele andere kennenlernen bis hin zu den Achttausendern des Himalaya.<\/p>\n<p>Aber dennoch wird er nie die Sommer seiner Kindheit in den Bergen vergessen. Die Erkundungen mit seinem besten Freund, der aus einer armen Bergbauernfamilie stammt. Die Wanderungen mit seinem Vater, die immer \u00fcber die Baumgrenze hinaus auf die Gipfel f\u00fchrten. Die Geborgenheit in der einfachen Ferienh\u00fctte, die seine Mutter liebevoll ausstattet. Pietro wird mit der Zeit alte Familiengeheimnisse seiner Eltern enth\u00fcllen, die Rastlosigkeit seines Vaters und das liebevolle Wesen seiner Mutter besser verstehen. Und er wird versuchen, selbst eine Heimat in den Bergen zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nIn diesem Buch geht es um die Suche nach Wurzeln und Heimat. Um das Gef\u00fchl, angekommen zu sein. Und um das Scheitern bei dieser Suche. Und von der Kraft, die es kostet, das Leben zu bew\u00e4ltigen, das Gebirge des eigenen Lebens zu erklimmen.<br \/>\nDies alles wird in einer kraftvollen und poetischen Sprache erz\u00e4hlt und macht \u201eAcht Berge\u201c zu einem kraftvollen und sch\u00f6nen Buch. Es wird alle Menschen ber\u00fchren, die einen pers\u00f6nlichen Bezug zu Bergen und ihrer geheimnisvollen Anziehungskraft und Ausstrahlung haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Paolo Cognetti, Acht Berge, DVA 2017, ISBN\u00a0 978-3-421-047878-6 &nbsp; \u201eEs war eine d\u00fcstere, raue Sch\u00f6nheit, die Kraft statt Frieden spendete\u201c Dieses Zitat aus dem in Italien sehr erfolgreichen Roman \u201eAcht Berge\u201c von Paolo Cognetti, dessen Auslandsrechte in mehr als drei\u00dfig L\u00e4nder verkauft wurden ist eine treffende Zusammenfassung der Wlrkung, die die &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5472\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Acht Berge<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5472","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5472"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5474,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5472\/revisions\/5474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}