{"id":5561,"date":"2018-02-20T17:16:03","date_gmt":"2018-02-20T15:16:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5561"},"modified":"2018-02-20T17:16:03","modified_gmt":"2018-02-20T15:16:03","slug":"unsere-jahre-in-miller-s-valley","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5561","title":{"rendered":"Unsere Jahre in Miller\u2018 s Valley"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/48070043z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5562\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/48070043z-189x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/48070043z-189x300.jpg 189w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/48070043z.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anna Quindlen, Unsere Jahre in Miller\u2018 s Valley, DVA 2017, ISBN 978-3-421-04758-8<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Autorin Anna Quindlen geh\u00f6rt in den USA zu den ganz gro\u00dfen Autorinnen, die es nicht nur in die Bestsellerr\u00e4nge der Romanlisten, sondern auch der Sachbuchlisten schafft. Und diese Leidenschaft f\u00fcr zwei unterschiedliche Sparten merkt man den Romanen auch an. Schon als ich den Vorg\u00e4ngeroman \u201eEin Jahr auf dem Land\u201c,\u00a0 komponiert nicht nur als Befreiungsgeschichte einer Frau, sondern auch als Liebesgeschichte mit einem Happyend, 2015 gelesen habe, war ich von dieser Autorin und ihrem Stil begeistert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt wird die neue Geschichte von der am Anfang des Buches etwa um 1965 herum 11-j\u00e4hrigen Mimi Miller, die zusammen mit ihren Eltern und ihren beiden Br\u00fcdern auf der Millerfarm im Millervalley wohnt. \u00dcber 200 Jahre schon w\u00e4hrt die Tradition dieser Familie, die sich in der unwirtlichen und feuchten Tallandschaft eingerichtet hat und im ganzen Tal bekannt und beliebt ist. Eine schrullige Tante bewohnt ein kleines Haus am Anfang der Auffahrt zur Farm. Mimis Mutter bestreitet als Nachtschwester im Krankenhaus den Hauptteil des Familieneinkommens, w\u00e4hrend der Vater \u00fcberall im Tal kleine Reparaturen \u00fcbernimmt, bis ein\u00a0 Schlaganfall ihn zum Nichtstun verurteilt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach und nach erfahren wir von Mimi Details aus dem nur auf den ersten Blick eint\u00f6nigen Leben der Farmer des Tals und den Beginn der Aufregung \u00fcber den schon lange von der Regierung geplanten Staudamm, der das Ende alle H\u00e4user und Farmen im Tal bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mimi ist mit LaRhonda, der Tochter des Dinerbesitzers befreundet, ein M\u00e4dchen, das sich im Gegensatz zu Mimi um nichts k\u00fcmmern muss. Mit dem Jungen Donald, dessen Mutter weit weg wohnt und der immer wieder f\u00fcr lange Monate zu seinen Gro\u00dfeltern ins Tal kommt, verbindet Mimi eine enge Freundschaft, die auch am Ende des Buches, als die Erz\u00e4hlerin schon eine \u00e4ltere Frau geworden ist, noch \u00fcberaus lebendig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mimi erlebt, wie der gro\u00dfe Bruder als Jahrgangsbester an die Uni geht und sp\u00e4ter weit weg eine Familie gr\u00fcndet. Sie erlebt ersch\u00fcttert, wie ihr mittlerer Bruder Tommy, sich zur Army meldet und total zerst\u00f6rt und sich immer weiter selbst zerst\u00f6rend aus Vietnam zur\u00fcckkehrt und sie setzt sich im Laufe ihrer Jugend und ersten Erwachsenjahre mit dem geplanten \u00dcberflutung des Tals auseinander, deckt Missst\u00e4nde und Betrug der Regierungsstellen auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mimi`s Leben ist, je \u00e4lter sie wird, immer mehr mit diesem Fluten des Tales verkn\u00fcpft, sei es durch ihren Freund Steven, sei es durch ihr Studium, sei es durch ihre Familie&#8230; und letztendlich bleibt diese Verkn\u00fcpfung bis an ihr Lebensende bestehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine kraftvolle, emotionale Geschichte \u00fcber eine Familie und eine Dorfgemeinschaft, die sich unabwendbaren Ver\u00e4nderungen stellen muss; \u00fcber sonnendurchflutete Kindheitstage, Wachstumsschmerzen und die Kunst, sich selbst und eine neue Heimat zu finden. Unsere Jahre in Miller&#8217;s Valley erinnert uns daran, dass der Ort, an dem wir aufgewachsen sind, und die Menschen darin zwar verschwinden m\u00f6gen, aber in unserem Herzen auf immer weiterleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gute und anspruchsvolle Unterhaltung auf hohem erz\u00e4hlerischen Niveau, wie schon bei \u201eEin Jahr auf dem Land\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Anna Quindlen, Unsere Jahre in Miller\u2018 s Valley, DVA 2017, ISBN 978-3-421-04758-8 &nbsp; &nbsp; Die Autorin Anna Quindlen geh\u00f6rt in den USA zu den ganz gro\u00dfen Autorinnen, die es nicht nur in die Bestsellerr\u00e4nge der Romanlisten, sondern auch der Sachbuchlisten schafft. Und diese Leidenschaft f\u00fcr zwei unterschiedliche Sparten merkt &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5561\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Unsere Jahre in Miller\u2018 s Valley<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5561","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5561","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5561"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5561\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5563,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5561\/revisions\/5563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5561"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5561"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5561"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}