{"id":5693,"date":"2018-04-18T09:45:22","date_gmt":"2018-04-18T07:45:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5693"},"modified":"2018-04-18T09:45:22","modified_gmt":"2018-04-18T07:45:22","slug":"eine-insel-zwischen-himmel-und-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5693","title":{"rendered":"Eine Insel zwischen Himmel und Meer"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/50063703z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5694\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/50063703z-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/50063703z-193x300.jpg 193w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/50063703z.jpg 306w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Lauren Wolk, Eine Insel zwischen Himmel und Meer, DTV 2018, ISBN 978-3-423-64035-0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach ihrem beeindruckenden Deb\u00fctroman \u201eDas Jahr in dem ich l\u00fcgen lernte\u201c das vor einem Jahr bei Hanser in M\u00fcnchen erschienen ist und in dem sie schonungslos menschliche Schw\u00e4chen beschrieb, legt die Amerikanerin Lauren Wolk nun bei DTV ihren zweiten Jugendroman vor unter dem Titel \u201eEine Insel zwischen Himmel und Meer\u201c. Die Handlung spielt auf den Cape Cod in Massachusetts vorgelagerten kleinen Inseln im Jahr 1925.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In diesem Jahr beginnt die mittlerweile schon fast jugendliche Ich-Erz\u00e4hlerin Crow sich Gedanken zu machen \u00fcber ihre Wurzeln. Denn vor \u00fcber einem Jahrzehnt wurde sie, kaum ein paar Stunden alt, als S\u00e4ugling in einem kleinen Boot an den Strand einer winzigen Insel gesp\u00fclt, auf der der Einsiedler Osh als einziger Bewohner seit einiger Zeit lebt. Osh rettet den S\u00e4ugling, nennt ihn Crow und obwohl er von Kindern \u00fcberhaupt keine Ahnung hat, zieht er das M\u00e4dchen gro\u00df. Eine Hilfe ist ihm dabei seine Freundin auf der benachbarten Insel, Miss Maggie, eine alleinstehenden Frau, die Osh und Crow tief in ihr Herz schlie\u00dft und den beiden im sp\u00e4teren Verlauf der Handlung, als Crow sich unter abenteuerlichen Umst\u00e4nden auf die Suche nach ihrer Herkunft begibt, eine unverzichtbare Hilfe ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch hat Crow als kleine Kind gesp\u00fcrt, dass die Menschen auf den anderen Insel, wenn sie ihr begegneten, verstummten in ihrem Gespr\u00e4che, sie mit seltsamen Blicken anschauten und insbesondere k\u00f6rperlichen Abstand von ihr hielten. Manche haben sogar Gegenst\u00e4nde, die Crow ber\u00fchrt hatte, mit einem Lappen sauber gewischt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn die Menschen haben den Verdacht, dass Crow von einer benachbarten Insel stammt, wo der Staat bis vor wenigen Jahren eine Anstalt f\u00fcr Leprakranke betrieben hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>War ihr das einsame, aber gl\u00fcckliche Leben mit Osh \u00fcber zehn Jahre lang genug, beginnt Crow nun gegen den Widerstand von Osh nach ihrer Herkunft nicht nur zu fragen, sondern auch aktiv zu forschen. Stammt sie wirklich von dieser Insel ganz in der N\u00e4he? Wer waren ihre Eltern, die sich nicht anders zu helfen wussten als sie in ein kleines Boot zu legen in der Hoffnung jemand m\u00f6ge sie finden und ihr das Leben retten?<\/p>\n<p>Osh gef\u00e4llt es gar nicht, dass Crow herausfinden m\u00f6chte, wer ihre &#8222;echten&#8220; Eltern sind, er hat Angst, seine Pflegetochter zu verlieren. Er bef\u00fcrchtet, dass sie das, was sie m\u00f6glicherweise herausfinden wird, sie verletzt. Deshalb kann Crow zun\u00e4chst nur auf Miss Maggies Hilfe z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Als dann eines Nachts ein unheimliches Feuer auf jener \u00a0mittlerweile vermeintlich menschenleeren Insel aufscheint, steigen in Crow all die unausgesprochenen Fragen nach ihrer Herkunft\u00a0 mit Macht auf.<\/p>\n<p>Nach und nach entdeckt sie erste Hinweise und die Suche wird gef\u00e4hrlich. Das macht neben der menschlichen Dimension des Buches seine extreme Spannung aus, die den jugendlichen Leser nicht loslassen wird. Aufgeben so wie ihr der sie mittlerweile widerwillig unterst\u00fctzenden Osh ihr r\u00e4t, ist f\u00fcr Crow keine Option und so begeben die drei sich immer mehr in ziemliche Gefahr, um Crow&#8217;s Fragen nach ihrer Herkunft zu beantworten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser wunderbare Roman erz\u00e4hlt eine zu Tr\u00e4nen r\u00fchrende Geschichte dar\u00fcber, wie man seinen Platzt in der Welt findet. Eine Geschichte aus dem Jahr 1925 voller Herz und Gef\u00fchl, die auch heutige Jugendliche sofort ansprechen wird, weil ihre Lebensthemen darin vorkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Lauren Wolk, Eine Insel zwischen Himmel und Meer, DTV 2018, ISBN 978-3-423-64035-0 &nbsp; Nach ihrem beeindruckenden Deb\u00fctroman \u201eDas Jahr in dem ich l\u00fcgen lernte\u201c das vor einem Jahr bei Hanser in M\u00fcnchen erschienen ist und in dem sie schonungslos menschliche Schw\u00e4chen beschrieb, legt die Amerikanerin Lauren Wolk nun bei DTV ihren zweiten Jugendroman vor &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5693\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Eine Insel zwischen Himmel und Meer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5693"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5695,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5693\/revisions\/5695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}