{"id":5711,"date":"2018-04-18T09:49:11","date_gmt":"2018-04-18T07:49:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5711"},"modified":"2018-04-18T09:49:11","modified_gmt":"2018-04-18T07:49:11","slug":"lennon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=5711","title":{"rendered":"Lennon"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/49959630z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5712\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/49959630z-188x300.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/49959630z-188x300.jpg 188w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/49959630z.jpg 298w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a><\/p>\n<p>David Foenkinos, Lennon, DVA 2018, ISBN 978-3-421-04799-1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er ist seit Jahrzehnten ein Liebhaber seiner Musik und hat sich schon sehr lange mit dem Gedanken getragen, etwas \u00fcber ich n zu schreiben um ihm n\u00e4her zu kommen und mehr zu verstehen, was f\u00fcr ein Mensch dieser John Lennon war. Nun hat der franz\u00f6sische Schriftsteller David Foenkinos diesen Versuch gewagt und es ist ihm hervorragend gelungen.<\/p>\n<p>In einem Interview sagt Foenkinos dazu: \u201eIch lasse John Lennon in der Ich-Form erz\u00e4hlen, aber auf meinem Buch steht ja \u201aRoman\u2018. Insofern verrate ich ihn nicht. Und nat\u00fcrlich habe ich versucht, ihm so nahe wie m\u00f6glich zu kommen. Ich habe versucht, mir Lennons Sprache anzueignen, seine lustige und sehr poetische Art, die Dinge zu sehen, auch in Momenten der Verzweiflung.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach umfangreicher Recherche setzt David Foenkinos John\u00a0 Lennon im Jahr 1975 auf die Couch eines Psychoanalytikers. Nachdem er kurz vorher entschieden hatte, eine B\u00fchne mehr zu betreten, l\u00e4sst ihn Foenkinos in insgesamt achtzehn Sitzungen, die sich \u00fcber einen Zeitraum von etwa zwei Jahren hinziehen und immer wieder l\u00e4ngere Zeit unterbrochen werden, sein Leben erz\u00e4hlen. Seine problematische und einsame Kindheit, die in ihm eine lebenslang schw\u00e4rende Wunde zur\u00fcckgelassen hat, die er auch mit Drogen, Alkohol und Frauen und erst recht nicht mit Erfolg heilen kann, der kometenhafte Aufstieg der Beatles und wie er daran fast zugrunde gegangen w\u00e4re. Er erz\u00e4hlt von seiner Liebe zu Yoko Ono, den Jahren des Suchens, der Drogen, des Gr\u00f6\u00dfenwahns \u2013 und seinem Kampf f\u00fcr den Frieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer war dieser John Lennon wirklich, den sie alle zu kennen glauben? David Foenkinos versucht in seinem Roman das Seelenleben von John Lennon zu ergr\u00fcnden. Die Grenze zwischen Fiktion und Fakten verwischt dabei an vielen Stellen. Doch die im Buch erz\u00e4hlten Begebenheit sind genau so geschehen. Seine Interpretation dieser Ereignisse jedoch, die er seinem John Lennon auf der Couch in den Mund legt, ist jedoch frei erfunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, manchmal total ersch\u00fcttert, besonders die immer wieder schmerzhaft sp\u00fcrbar Tatsache, Dass alles, was dieser letztlich einsame Mann versucht hat, die gro\u00dfe Kindheitswunde nicht heilen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seine Musik hat hunderte von Millionen Menschen \u00fcberall auf der ganzen Welt ber\u00fchrt und bewegt. Viele Generationen von den sechziger Jahren bis heute haben sie geh\u00f6rt und sich je l\u00e4nger je mehr von Lennons Texten inspirieren. Wie autobiographisch gepr\u00e4gt sie alle waren, kann man in dem Buch von David Foenkinos nachlesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; David Foenkinos, Lennon, DVA 2018, ISBN 978-3-421-04799-1 &nbsp; Er ist seit Jahrzehnten ein Liebhaber seiner Musik und hat sich schon sehr lange mit dem Gedanken getragen, etwas \u00fcber ich n zu schreiben um ihm n\u00e4her zu kommen und mehr zu verstehen, was f\u00fcr ein Mensch dieser John Lennon war. 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