{"id":579,"date":"2015-10-07T10:43:07","date_gmt":"2015-10-07T08:43:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=579"},"modified":"2015-10-07T10:43:07","modified_gmt":"2015-10-07T08:43:07","slug":"melodie-damour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=579","title":{"rendered":"Melodie d`amour"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42638792z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-580\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42638792z-188x300.jpg\" alt=\"42638792z\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42638792z-188x300.jpg 188w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42638792z.jpg 298w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Margriet de Moor, Melodie d`amour, DTV 2015, ISBN 978-3-423-14440-7<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In vier in einem inneren Zusammenhang stehenden, doch jede f\u00fcr sich abgeschlossenen Geschichten erz\u00e4hlt die gro\u00dfe niederl\u00e4ndische Schriftstellerin Margriet de Moor von dem Gef\u00fchl, das wir Liebe nennen und seinen unz\u00e4hligen Spielarten.<\/p>\n<p>Die Protagonisten, die sie erfunden hat daf\u00fcr, sind keine besonderen Figuren, sondern eher Menschen wie du und ich. Schon in ihrem Romandeb\u00fct \u201eErst grau dann wei\u00df dann blau\u201c hatte Margriet de Moor 1991 die jetzige Form mit vier Kapiteln aus vier Perspektiven genutzt, zu dem sie nun zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p>In allen vier Teilen dieses sprachlich vorz\u00fcglichen Romans geht es um ein zentrales Unterthema, das Verschweigen. Die Verschwiegenheit ihrer Protagonisten und seine kurz- und langfristigen Folgen sind typisch f\u00fcr Margriet de Moors Stil und Erz\u00e4hlhaltung. Sie braucht keine psychologischen Erkenntnisse und Interpretationen um die Macht und die Skurrilit\u00e4ten der Liebe zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Immer wieder respektiert sie die Liebe als ein letzten Endes unergr\u00fcndliches Gef\u00fchl, das nicht rational erkl\u00e4rt werden kann. Deshalb urteilt sie auch nicht \u00fcber ihre Figuren, sondern schildert deren Gef\u00fchle und Handlungen mit einem aus Sympathie geborenen Abstand. In vielf\u00e4ltigen Wendungen und Schleifen, in denen es geht um Leidenschaft und Verrat, beschreibt sie sowohl erf\u00fcllte als auch zerst\u00f6rende Varianten der Liebe zwischen Frauen und M\u00e4nnern. Sie zeigt, wozu die Liebe f\u00e4hig ist, und was sie aus fr\u00fcher besonnenen Menschen machen kann.<\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne, angenehme und sprachlich anspruchsvolle Lekt\u00fcre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Margriet de Moor, Melodie d`amour, DTV 2015, ISBN 978-3-423-14440-7 &nbsp; In vier in einem inneren Zusammenhang stehenden, doch jede f\u00fcr sich abgeschlossenen Geschichten erz\u00e4hlt die gro\u00dfe niederl\u00e4ndische Schriftstellerin Margriet de Moor von dem Gef\u00fchl, das wir Liebe nennen und seinen unz\u00e4hligen Spielarten. 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