{"id":6113,"date":"2018-06-27T08:45:20","date_gmt":"2018-06-27T06:45:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6113"},"modified":"2018-06-27T08:45:20","modified_gmt":"2018-06-27T06:45:20","slug":"der-skandal-der-skandale-die-geheime-geschichte-des-christentumshoerbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6113","title":{"rendered":"Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums,(H\u00f6rbuch)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/49863444n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6114\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/49863444n.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/49863444n.jpg 242w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/49863444n-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Manfred L\u00fctz, Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums,(H\u00f6rbuch) Herder 2018, ISBN 978-3-451-35194-5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahr 2007 hatte der M\u00fcnsteraner Religionshistoriker und Priester Arnold Angenendt in einem monumentalen Werk mit dem Titel \u201eToleranz und Gewalt\u201c (ist jetzt auch als Taschenbuch lieferbar) letztlich die Grundlage daf\u00fcr geschaffen, was der Psychotherapeut Manfred L\u00fctz nun in seinem hier vorliegenden Buch \u201eSkandal der Skandale\u201c als geheime Geschichte des Christentums erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Haupts\u00e4chlich geht es um die Tatsache, dass die drei Schwert-Worte im Neuen Testament immer wieder in ihrer wahren Bedeutung beachtet werden m\u00fcssen, um ihrem neuerlichen Missbrauch entgegenzuwirken:<br \/>\nEinmal das beim ersten Hinh\u00f6ren erschreckende Wort: &#8218;Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert&#8216; (Mt.10,34). Gemeint ist das geistige Schwert der Abtrennung von der blutsverwandten Eigenwelt, also ein metaphorischer Gebrauch zur Bezeichnung schmerzhaft &#8211; notwendiger Lebensentscheidungen. Dem zweiten Schwert-Wort zufolge ist das Wort Gottes &#8217;sch\u00e4rfer als jedes zweischneidige Schwert&#8230;; es richtet \u00fcber die Regungen und Gedanken des Herzens.&#8216; Das physische Schwert jedoch wird abgelehnt. Als Jesu J\u00fcnger ihn bei seiner Verhaftung mit einen realen Schwert verteidigen wollen, gebietet er: &#8218;Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.'(Mt. 26,52)<\/p>\n<p>Das sind die theologischen Grundlagen des Christentums und beiden Autoren geb\u00fchrt Dank daf\u00fcr, mit ihren nun auch f\u00fcr einen breiten Kreis von Lesern zug\u00e4nglich gemachten Erkenntnissen erneut darauf hingewiesen zu haben. Ich kann es nur empfehlen f\u00fcr alle die Menschen, die die platte Kritik meiden und es lieber mit der wirklichen Aufkl\u00e4rung halten, eben auch im Diskurs um das strittige Thema Religion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sich \u00fcber die positiven Wurzeln der eigenen Religion bewusst zu werden, ohne die dunklen Zeiten zu verdr\u00e4ngen oder sich ihrer zu sch\u00e4men und sie f\u00fcr die eigentliche Essenz des Christentums zu halten, sondern selbstbewusst und mit \u00dcberzeugung die wahre Essenz zu leben und sie auch im Dialog und Streitgespr\u00e4ch mit dem Islam etwa zu vertreten, darum geht es den beiden Autoren.<\/p>\n<p>Das Christentum ist, wie L\u00fctz und Angenendt schreiben, \u201edie Geschichte der Heiligen, der spirituellen Aufbr\u00fcche, aber auch der gro\u00dfen und vor allem der stillen Leidenden.\u201c<\/p>\n<p>Das Buch ist ein Weckruf zur \u201eHoffnung auf den barmherzigen Gott, an den die Christen glauben und dem sie es zuschreiben, diese 2000-j\u00e4hrige Geschichte trotz aller schrecklichen menschlichen Schw\u00e4chen auch der Christen tats\u00e4chlich zur Heilsgeschichte gemacht zu haben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist eine gro\u00dfe Leistung, die wissenschaftliche Erkenntnis von \u201eToleranz und Gewalt\u201c nun auf knapp 300 Seiten ohne Fu\u00dfnoten einem breiten Publikum zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielleicht erreicht die hier vorliegende ungek\u00fcrzte Lesung des Autors mir ihrer Frische und Lebendigkeit noch mehr Menschen.\u00a0 Noch mehr als das Buch selbst baut die Lesung eine an einen Krimi erinnernde Spannung auf, die ganz erstaunliche und vielen Menschen bislang unbekannte Ergebnisse zeitigt. Immer auf dem Stand der wissenschaftlichen Forschung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Manfred L\u00fctz, Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums,(H\u00f6rbuch) Herder 2018, ISBN 978-3-451-35194-5 &nbsp; Im Jahr 2007 hatte der M\u00fcnsteraner Religionshistoriker und Priester Arnold Angenendt in einem monumentalen Werk mit dem Titel \u201eToleranz und Gewalt\u201c (ist jetzt auch als Taschenbuch lieferbar) letztlich die Grundlage daf\u00fcr geschaffen, was der Psychotherapeut Manfred &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6113\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Der Skandal der Skandale. 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