{"id":6224,"date":"2018-08-21T16:31:28","date_gmt":"2018-08-21T14:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6224"},"modified":"2018-08-21T16:31:28","modified_gmt":"2018-08-21T14:31:28","slug":"die-unmoeglichkeit-des-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6224","title":{"rendered":"Die Unm\u00f6glichkeit des Lebens"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/49902644z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6225\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/49902644z-197x300.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/49902644z-197x300.jpg 197w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/49902644z.jpg 312w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Robin Stevenson, Die Unm\u00f6glichkeit des Lebens, Beltz &amp; Gelberg 2018, ISBN 978-3-407-82294-9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eZu Anfang war die ganze Selbstmordgeschichte nichts weiter als ein Spiel. Oder vielleicht nicht gerade ein Spiel, sondern eher eine Art Fantasie. Sowas wie ein makabrer Scherz. Ich w\u00fcrde es niemals zugeben \u2013 und jetzt schon gar nicht mehr \u2013 aber es hat tats\u00e4chlich irgendwie Spa\u00df gemacht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Melody, genannt Mel, Jeremy kennenlernt, da sp\u00fcrt sie sofort, dass sie zu diesem Jungen ein Draht hat. Sie kann mit ihm \u00fcber Tiefsinniges reden, \u00fcber Dinge, die sie schon lange bewegen, \u00fcber den Sinn und Unsinn des Lebens, \u00fcber Schuld und immer wieder \u00fcber den Tod. Je l\u00e4nger je mehr, sp\u00fcrt Melody, wie sie sich in diesen sensiblen und hochintelligenten Jungen verliebt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr sie bleiben die Gespr\u00e4che \u00fcber m\u00f6gliche gemeinsame Selbstmordpl\u00e4ne nur eine Art romantisches Gedankenspiel. Doch f\u00fcr Jeremy scheint es der einzige Ausweg zu sein aus seinen schweren Schuldgef\u00fchlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und er wird es tun, w\u00e4hrend Melody stehen bleibt und nicht in die Tiefe springt. Das wird gleich auf den ersten\u00a0 drei Seiten des Romans klar.\u00a0 In \u201eDie Unm\u00f6glichkeit des Lebens\u201c erz\u00e4hlt Melody dann in R\u00fcckblenden ihre und Jeremys Geschichte. Die Vorgeschichte seines Suizids und die Folgen, die er f\u00fcr anderen unterem f\u00fcr Melody hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Robin Stevenson schreibt \u00fcber ein Tabuthema, das in gewissen Phasen viele Jugendliche besch\u00e4ftigt. Er tut das auf eine ernsthafte und sensible Weise und kann somit Jugendliche gut ansprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Robin Stevenson, Die Unm\u00f6glichkeit des Lebens, Beltz &amp; Gelberg 2018, ISBN 978-3-407-82294-9 &nbsp; \u201eZu Anfang war die ganze Selbstmordgeschichte nichts weiter als ein Spiel. Oder vielleicht nicht gerade ein Spiel, sondern eher eine Art Fantasie. Sowas wie ein makabrer Scherz. 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