{"id":6338,"date":"2018-09-06T12:00:53","date_gmt":"2018-09-06T10:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6338"},"modified":"2018-09-06T12:00:53","modified_gmt":"2018-09-06T10:00:53","slug":"das-geheimnis-der-muse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6338","title":{"rendered":"Das Geheimnis der Muse"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/49452184n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6339\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/49452184n-189x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/49452184n-189x300.jpg 189w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/49452184n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jessie Burton, Das Geheimnis der Muse, Insel Verlag 2018, ISBN 978-3-458-36329-3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u201eNicht jeder erh\u00e4lt am Ende, was er verdient.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit diesem Satz beginnt Jessie Burton ihren zweiten Roman \u201eDas Geheimnis der Muse\u201c, der in \u00fcber 30 Sprachen \u00fcbersetzt wurde und nun verfilmt wird. Sie f\u00fchrt den Leser an zwei Schaupl\u00e4tze in zwei Zeitr\u00e4umen, zum einen nach Spanien ins Jahr 1936 und zum anderen ins London der sp\u00e4ten 60er Jahre.<\/p>\n<p>1967 bewirbt sich Odelle, eine junge Frau aus Trinidad, als Schreibkraft am Skelton Institut, einer kleinen Galerie. Odelle selbst ist eine talentierte Schriftstellerin, hat aber ihre Tr\u00e4ume, ein Buch zu schreiben erstmal aufgegeben. Doch ihre Chefin Marjorie Quick, die sie unter ihre Fittiche nimmt und eine gewisse Zuneigung zu ihr zu hegen scheint, animiert sie, Vertrauen in ihre F\u00e4higkeiten als Schriftstellerin zu haben, und ermutigt sie, eigene Arbeiten zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Auf einer Party trifft Odelle Lawrie, einen jungen Mann, der Gem\u00e4lde geerbt hat, dessen Wert im Skelton Institut gepr\u00fcft wird. Das auff\u00e4llige Bild hat augenscheinlich eine seltsame Wirkung auf Quick. Es entpuppt sich als Werk von Isaac Robles und f\u00fchrt ins Spanien des Jahres 1936.<\/p>\n<p>Denn um das Gem\u00e4lde rankt sich ein folgenschweres Geheimnis, das ins Jahr 1936 zur\u00fcckreicht, als Olive Schloss, eine begabte junge Malerin, in Andalusien auf den K\u00fcnstler und Revolution\u00e4r Isaac Robles trifft. Eine Begegnung, die ungeahnte Konsequenzen nach sich zieht &#8230;<\/p>\n<p>Sowohl Olive als auch Odelle sind Frauen mit kreativen F\u00e4higkeiten, und beiden fehlt aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden das Selbstbewusstsein, zu ihren Gaben zu stehen. Ihr Leben wird sich durch das Gem\u00e4lde verquicken. Und so entwickelt Jessie Burton mit viel Kunstverstand\u00a0 zwischen dem schillernden London der Sechziger und dem schw\u00fclhei\u00dfen Andalusien der Drei\u00dfiger eine fesselnde und bet\u00f6rende Geschichte um gro\u00dfe Ambitionen und noch gr\u00f6\u00dfere Begierden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><strong>\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Jessie Burton, Das Geheimnis der Muse, Insel Verlag 2018, ISBN 978-3-458-36329-3 &nbsp; \u201eNicht jeder erh\u00e4lt am Ende, was er verdient.\u201c Mit diesem Satz beginnt Jessie Burton ihren zweiten Roman \u201eDas Geheimnis der Muse\u201c, der in \u00fcber 30 Sprachen \u00fcbersetzt wurde und nun verfilmt wird. 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