{"id":6354,"date":"2018-09-10T13:37:42","date_gmt":"2018-09-10T11:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6354"},"modified":"2018-09-10T13:37:42","modified_gmt":"2018-09-10T11:37:42","slug":"helle-tage-helle-naechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6354","title":{"rendered":"Helle Tage, helle N\u00e4chte"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52461224n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6355\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52461224n-189x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52461224n-189x300.jpg 189w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52461224n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hiltrud Baier, Helle Tage, helle N\u00e4chte, Kr\u00fcger 2018, ISBN 978-3-8105-3038-7<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anna Albinger ist eine Frau Ende sechzig. Sie lebt in einer Kleinstadt am Fu\u00df der Schw\u00e4bischen Alb. Eines Tages erf\u00e4hrt sie von einem Arzt, den sie wegen st\u00e4ndiger Nackenschmerzen aufgesucht hat, dass sie an Lungenkrebs erkrankt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses nahe Lebensende konfrontiert Anna erneut aber dieses Mal mit einer gro\u00dfen Wucht, mit ihren jahrzehntelangen Lebensl\u00fcgen. Sie will sich bevor sie stirbt, endlich ehrlich machen und schreibt einen langen Brief. Ihre etwa 50-j\u00e4hrige Nichte Frederike, die gerade ihre j\u00fcngst erfolgte Scheidung noch verarbeitet, soll diesen Brief, dem ein zweiter kurzer an sie selbst beigef\u00fcgt ist, nach Lappland bringen, der Heimat ihrer Gro\u00dfmutter Igga.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Frederike ist wenig begeistert von dieser Idee, will aber ihrer Tante, die sie vor 40 Jahren nach dem fr\u00fchen Tod ihrer Eltern aufgenommen und ihr sogar ein Studium erm\u00f6glichte, diesen letzten gro\u00dfen Wunsch nicht abschlagen. Sie willigt nach langem \u00dcberlegen ein und macht sich auf den Weg nach Nordschweden, in die Gegend, in der die Samen leben und in der ihre Gro\u00dfmutter geboren wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als sie Petter Svattko, den Mann, an den der Brief von Anna adressiert ist, trifft, erkennt dieser in Frederike sofort seine leibliche Tochter. Noch am gleichen Tag verschwindet er f\u00fcr Wochen und Frederike muss sich in Petters H\u00fctte selbst versorgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In st\u00e4ndig zwischen Anna, die zu Hause ihr Leben reflektiert und Frederike, die oben in den noch schneebedeckten Bergen langsam zu sich selbst kommt, wird eine lange von einer gro\u00dfen L\u00fcge gepr\u00e4gte Familiengeschichte erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch entwickelt immer mehr einen Charme, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Er wird angesteckt von der Liebe der Autorin sowohl zu ihrer s\u00fcddeutschen Heimat als auch zu ihrer neuen Heimat in Lappland.<\/p>\n<p>Wundersch\u00f6ne Naturbeschreibungen und die Schilderung\u00a0 einfache Lebensweise der Samen wechseln sich ab mit Portr\u00e4ts von M\u00e4nnern und Frauen, die alle eine bisher verborgene gemeinsame Vergangenheit zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Hiltrud Baier, Helle Tage, helle N\u00e4chte, Kr\u00fcger 2018, ISBN 978-3-8105-3038-7 &nbsp; Anna Albinger ist eine Frau Ende sechzig. Sie lebt in einer Kleinstadt am Fu\u00df der Schw\u00e4bischen Alb. 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