{"id":6385,"date":"2018-09-12T12:02:08","date_gmt":"2018-09-12T10:02:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6385"},"modified":"2018-09-12T12:02:08","modified_gmt":"2018-09-12T10:02:08","slug":"das-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6385","title":{"rendered":"Das Meer"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/43694950n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6386\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/43694950n-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/43694950n-196x300.jpg 196w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/43694950n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wolfram Fleischhauer, Das Meer, Droemer 2018, ISBN 978-3-426-19855-1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder einmal gelingt es Wolfram Fleischhauer ein aktuelles brisantes Thema zu verkn\u00fcpfen mit einer Handlung, die den Leser in atemlose Spannung versetzt.\u00a0 Es geht in \u201eDas Meer\u201c um die aktuelle Praxis der Fischerei auf den Weltmeeren, wie diese skrupellose Ausbeutung der Meere von der Politik unterst\u00fctzt wird, und es geht um Menschen, die versuchen, sich dagegen mit verschiedenen Mitteln zur Wehr zu setzen.<\/p>\n<p>Wolfram Fleischhauer antwortet in einem Interview auf die Frage, wie realistisch sein Roman sei:<\/p>\n<p>\u201eIch schreibe Faction, also eine Mischung aus Fact und Fiction. Ich gehe in die Welt bzw. ins Archiv, finde meine Inspiration und bin selbstverst\u00e4ndlich bem\u00fcht, keine sachlichen Fehler zu machen. Aber ein Roman ist kein Sachbuch. Die zentrale Frage ist nicht, ob irgendein Detail real oder plausibel erfunden ist, sondern immer nur der Werte-Konflikt zwischen den handelnden Figuren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch erz\u00e4hlt von der Portugiesin Teresa. Die EU in Br\u00fcssel hat sie als Fischerei-Beobachterin auf ein modernes Fischfangschiff auf hoher See entsandt. Als sie eines Tages verschwindet, kann ihr Liebhaber John, der sie einst bei der EU ausgebildet hat, nicht glauben, dass Teresas Tod ein Unfall war. Er ist davon \u00fcberzeugt, dass hier die Fischereimafia ihre H\u00e4nde im Spiel hat und versucht herauszufinden, was geschehen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit versucht der dieser Mafia nahestehende Schweizer Lobbyist Alessandro di Melo seine Tochter Ragna zu finden. Ragna ist mit Teresa befreundet und Teil einer radikalen, auch Gewalt nicht ablehnenden Gruppe von \u00d6koaktivisten. Als Alessandro von diesen Aktivit\u00e4ten seiner Tochter erf\u00e4hrt, die seine Interessen und seinen Ruf bedrohen, reist er selbst nach S\u00fcdostasien, wo er seine Tochter vermutet und beauftragt zudem den nichtsahnenden Adrian mit der Suche nach ihr. Adrian arbeitet als Konferenzdolmetscher h\u00e4ufig f\u00fcr die EU und war Ragnas Jugendliebe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun beginnt in wechselnden Blickwinkeln aus der Sicht der jeweiligen Figuren eine spannende und verzweifelte Suche von drei M\u00e4nnern nach zwei Frauen in Todesgefahr. Dazwischen immer wieder der Einfluss der globalen Fischereimafia, eine gleichg\u00fcltige \u00d6ffentlichkeit und eine handlungsunf\u00e4hige Politik.<\/p>\n<p>Wolfram Fleischhauers Buch ist ein erschreckend realistisches Katastrophenszenario und erz\u00e4hlt zugleich von den Grenzen der Liebe und unserer Sehnsucht nach einem neuen Umgang mit der Natur. Spannend harte Kost f\u00fcr jeden Leser, der gerne Fisch isst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Wolfram Fleischhauer, Das Meer, Droemer 2018, ISBN 978-3-426-19855-1 &nbsp; Wieder einmal gelingt es Wolfram Fleischhauer ein aktuelles brisantes Thema zu verkn\u00fcpfen mit einer Handlung, die den Leser in atemlose Spannung versetzt.\u00a0 Es geht in \u201eDas Meer\u201c um die aktuelle Praxis der Fischerei auf den Weltmeeren, wie diese skrupellose Ausbeutung der Meere von &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6385\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das Meer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6385"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6387,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6385\/revisions\/6387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}