{"id":6457,"date":"2018-09-25T11:10:04","date_gmt":"2018-09-25T09:10:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6457"},"modified":"2018-09-25T11:10:04","modified_gmt":"2018-09-25T09:10:04","slug":"josephine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6457","title":{"rendered":"Josephine"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52481955n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6458\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52481955n.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"293\" \/><\/a><\/p>\n<p>Patricia Hruby Powell, Christian Robinson. Josephine, E. A. Seemann Verlag 2018, ISBN 978-3-86502-404-6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die 1906 in St. Louis geborene Josephine Baker war eine begnadete S\u00e4ngerin, die sich aus den Slums in\u00a0 die h\u00f6chsten Gesellschaftsschichten\u00a0 tanzte und schlie\u00dflich die reichste schwarze Frau der Welt war. Das 2014 zuerst in San Francisco erschiene und in den USA mehrfach ausgezeichnete Buch versucht f\u00fcr Kinder im Grundschulalter verst\u00e4ndlich und feinf\u00fchlig die Lebensgeschichte dieser bedeutenden schwarzen Frau nachzuzeichnen. Patricia Hruby Powell mit ihrem \u00fcbersichtlichen Text und Christian Robinson mit seinen wunderbaren Illustrationen haben Josephine Bakers Weg aus den Slums von St.Louis , wo sie bis im Alter von 13 Jahren ihrer Mutter beim Putzen der Wohnungen reicher und meist wei\u00dfer Leute half.<\/p>\n<p>Doch schon als kleines M\u00e4dchen tr\u00e4umt sie vom Tanzen. Sobald sie auf ihren eigenen Beinen stehen und laufen konnte, tanzte sie, immer und immer wieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als 1917 Rassenunruhen ausbrachen und Wei\u00dfe mordend und brandschatzend durch die Viertel der Schwarzen zogen, da beschlie\u00dft Josephine zu gehen. Sie schlie\u00dft sich einem Variete, tanz jeden Abend auf einer anderen B\u00fchne und ihr Erfolg bringt sie schlussendlich nach New York an den Broadway.<\/p>\n<p>Doch nach wie vor wird sie als Schwarze behandelt, man sxchaut trotz ihres Erfolges auf sie herab und sie darf nicht mit Wei0en an einem Tisch sitzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erst in Paris wird sie angenommen und sie selbst entdeckt, dass sie vor allem sch\u00f6n und stark und nicht nur dunkelh\u00e4utig ist.\u00a0 Das Buch verfolgt ihren weiteren Lebensweg, die Trennung von ihrem Mann, den erneuten Versuch in Amerika und schlie\u00dflich den H\u00f6hepunkt ihrer Karriere wieder in Paris und ihren Tod. \u201eWie sie es sich gew\u00fcnscht hatte, starb Josephine atemlos, ersch\u00f6pft, am Ende eines Tanzes.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein wundersch\u00f6nes Buch f\u00fcr Kinder, dem es hervorragend gelingt die bewegte Biographie einer ber\u00fchmten Frau darzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Patricia Hruby Powell, Christian Robinson. 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