{"id":6480,"date":"2018-09-26T12:01:46","date_gmt":"2018-09-26T10:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6480"},"modified":"2018-09-26T12:01:46","modified_gmt":"2018-09-26T10:01:46","slug":"meine-geniale-freundin-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6480","title":{"rendered":"Meine geniale Freundin"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52365098n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6481\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52365098n-187x300.jpg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52365098n-187x300.jpg 187w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/52365098n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Elena Ferrante, Meine geniale Freundin , tb,Suhrkamp 2018, ISBN 978-3-518-46930-9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMeine geniale Freundin\u201c ist der erste Band einer vierteiligen Romanreihe, die die unter dem Pseudonym Elena Ferrante schreibende italienische Schriftstellerin in den Jahren 2011 ff. unter dem Titel \u201eNeapolitanische Saga\u201c ver\u00f6ffentlicht hat, und die der Suhrkamp Verlag, der sich die Rechte an dieser Tetralogie gesichert hat, nun in schneller Folge ver\u00f6ffentlicht. Die B\u00e4nde 2-4 werden sicher in den n\u00e4chsten beiden Jahren auch als Taschenbuch erscheinen.<\/p>\n<p>Elena erz\u00e4hlt in diesem Werk ihr Leben. Im ersten hier vorliegenden Band geht es um ihre Kindheit und die fr\u00fche Jugend und ihre au\u00dferordentliche Freundschaft mit Lila, der Tochter eines kleinen Schusters. Beide wohnen in einem armen Stadtteil Neapels, aus dem sie die ersten zehn Jahre ihres Lebens nicht herauskommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Elena beschreibt das Auf und Ab einer sehr ungew\u00f6hnliche Freundschaft zwischen zwei M\u00e4dchen, das von ihrer Seite jedenfalls durchg\u00e4ngig gepr\u00e4gt ist von einer Konkurrenz, f\u00fcr die sich Elena oft sch\u00e4mt, aus der sich aber nicht entrinnen kann.\u00a0 Immer wieder glaubt sie, sich selbst und ihre Freundin zu kennen, genau einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie sich ihr Verh\u00e4ltnis gestaltet, und ist dann doch immer wieder \u00fcberrascht, \u00fcber die Jahre permanent Neues zu entdecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Roman ist nicht nur eine absolut lesenswerte und spannende Kulturgeschichte\u00a0 und ein Sittenbild des armen Neapels nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern f\u00fchrt auch in der fr\u00fchen Lebensgeschichte Elenas, die in den folgenden B\u00e4nden\u00a0 fortgesetzt wird, schon den Einfluss der Camorra ein, die auf das Leben ihrer Freundin Lila bald einen wichtigen Einfluss haben wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sechs Jahrzehnte werden Elena und Lila Freundinnen bleiben, bis die eine spurlos verschwindet (dies wird in einem Prolog beschrieben) und die andere daraufhin beginnt, auf alles Gemeinsame zur\u00fcckzublicken, um hinter das R\u00e4tsel dieses Verschwindens zu kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch und die ganze Reihe ist von der Literaturkritik gelobt worden, wie ich finde zu Recht. Ich halte es f\u00fcr ein mit gro\u00dfer Kraft geschriebenes Meisterwerk \u00fcber die gro\u00dfe Macht und Kraft einer lebenslangen Freundschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich war atemlos begeistert von diesem auch sprachlich anspruchsvollen Buch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Elena Ferrante, Meine geniale Freundin , tb,Suhrkamp 2018, ISBN 978-3-518-46930-9 &nbsp; \u201eMeine geniale Freundin\u201c ist der erste Band einer vierteiligen Romanreihe, die die unter dem Pseudonym Elena Ferrante schreibende italienische Schriftstellerin in den Jahren 2011 ff. unter dem Titel \u201eNeapolitanische Saga\u201c ver\u00f6ffentlicht hat, und die der Suhrkamp Verlag, der sich die Rechte an dieser &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6480\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Meine geniale Freundin<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6480","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6480","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6480"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6480\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6482,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6480\/revisions\/6482"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}