{"id":661,"date":"2015-10-15T08:03:45","date_gmt":"2015-10-15T06:03:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=661"},"modified":"2015-10-15T10:04:21","modified_gmt":"2015-10-15T08:04:21","slug":"661","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=661","title":{"rendered":"So etwas wie Familie"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42716613z.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-662\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42716613z-183x300.jpg\" alt=\"42716613z\" width=\"183\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42716613z-183x300.jpg 183w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/42716613z.jpg 290w\" sizes=\"auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Pierre Chazal, So etwas wie Familie, Deuticke 2015 ISBN 978-3-552-06297-9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAm Anfang war ich nicht so daf\u00fcr. Ja, geradezu dagegen. Fabienne brachte mich dazu, ja zu sagen.\u201c<\/p>\n<p>So beginnt der ich &#8211; erz\u00e4hlende Gem\u00fcseh\u00e4ndler Pierre seine Lebensgeschichte, die ihn, den einsamen Wolf, von einem auf den anderen Tag zu einem Anderen macht. Denn als Helene, die Frau, die er so geliebt hat, die aber nur seine Freundin sein wollte, stirbt, hinterl\u00e4sst sie einen achtj\u00e4hrigen Sohn.<\/p>\n<p>Ihr letzter Wille: Pierre soll sich um den kleinen Marcus k\u00fcmmern und ihn gro\u00df ziehen. Nicht erst seit dem pl\u00f6tzlichen Tod seiner Mutter ist Marcus ein sch\u00fcchterner und eher schweigsamer Junge, zu dem der Zugang schwierig scheint. Deshalb auch z\u00f6gert Pierre zun\u00e4chst, diese gro\u00dfe Verantwortung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>In ersten Teil dieses Romans, der von der ersten bis zu letzten Seite eine tiefe Menschlichkeit ausstrahlt, erz\u00e4hlt Pierre, wie sich die beiden trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammenraufen und aus ihnen bald so etwas wie ein gutes Team wird. Pierre ist immer sicherer, dass ihm mit Marcus etwas gelingen k\u00f6nnte, was sein eigener Vater in seiner Kindheit vers\u00e4umt hat.<\/p>\n<p>Doch dann geschieht etwas, was alles in Frage stellt, und Pierre erz\u00e4hlt den Rest des Buches aus einer Haftanstalt heraus. Warum ? Und was geschieht mit seiner Beziehung zu Marcus?<\/p>\n<p>Das wird dem Leser dieses ber\u00fchrenden Buches erst langsam deutlich. Ein wunderbares Leseerlebnis, bei dem der Autor seinen Leser an ganz unerwarteten Stellen zum Lachen bringt. Ein Roman, der erz\u00e4hlt von Liebe und von der Verantwortung, die man f\u00fcr die hat, die man liebt.<\/p>\n<p>Ein Buch, das lange im Leser nachhallt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Pierre Chazal, So etwas wie Familie, Deuticke 2015 ISBN 978-3-552-06297-9 &nbsp; \u201eAm Anfang war ich nicht so daf\u00fcr. Ja, geradezu dagegen. Fabienne brachte mich dazu, ja zu sagen.\u201c So beginnt der ich &#8211; erz\u00e4hlende Gem\u00fcseh\u00e4ndler Pierre seine Lebensgeschichte, die ihn, den einsamen Wolf, von einem auf den anderen Tag zu einem Anderen macht. 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