{"id":6627,"date":"2018-10-17T12:32:56","date_gmt":"2018-10-17T10:32:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6627"},"modified":"2018-10-17T12:32:56","modified_gmt":"2018-10-17T10:32:56","slug":"die-juedische-souffleuse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6627","title":{"rendered":"Die j\u00fcdische Souffleuse"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/52437217n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6628\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/52437217n-182x300.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/52437217n-182x300.jpg 182w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/52437217n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Adriana Altaras, Die j\u00fcdische Souffleuse, Kiepenheuer &amp; Witsch 2018, ISBN 978-3-462-05199-5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adriana Altaras geh\u00f6rt seit ihrem Roman \u201eTitos Brille\u201c \u00fcber ihren Vater und ihre Familie zu den bekannten deutschen Schriftstellern. Mit viel j\u00fcdischem Witz und gro\u00dfer Schlagfertigkeit hat sie seither etliche Romane ver\u00f6ffentlicht, die sich alle um ihre Familie drehen und wie deutsche Juden in diesen Zeiten ihr Leben im Land erleben.<\/p>\n<p>Adriana Altaras arbeitet nicht nur als Schriftstellerin, sondern auch als Schauspielerin und Regisseurin. Im Rahmen dieser T\u00e4tigkeit soll sie eines Tages in einem deutschen Provinztheater eine Mozartoper einstudieren. Normaler Alltag f\u00fcr die wieder ich-erz\u00e4hlenden Adriana, w\u00e4re da nicht Sissele, die j\u00fcdische Souffleuse, die es aus einem bestimmten Grund auf Adriana abgesehen hat. Sie hat alle B\u00fccher von ihr gelesen, und als sie ihr nun begegnet, erhofft sie sich von Adriana Hilfe bei der Suche nach ihren Verwandten. Schon Jahrzehnte hat sie selbst vergeblich nach ihnen gesucht, nachdem sie nach dem Zweiten Weltkrieg in alle Winde zerstreut wurden.<\/p>\n<p>Sissele wurde nach dem Krieg in Israel geboren, und ist als sie etwa ein Jahr alt war mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen. Nach dem fr\u00fchen Tod der Mutter f\u00fchrt sie mit dem unzuverl\u00e4ssigen Vater ein unstetes Leben und landet schlie\u00dflich in einem katholischen Kloster, wo der Vater sie den Nonnen \u00fcbergibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einigen Widerstanden l\u00e4sst sich Adriana auf eine gemeinsame Suche ein. Sie rollt Sisseles Leben auf, erz\u00e4hlt von j\u00fcdischem Leben, von Verfolgung\u00a0 und den nationalsozialistischen Vernichtungslagern.<\/p>\n<p>Mit hinrei\u00dfender Tragikomik erz\u00e4hlt Adriana Altaras von den Absurdit\u00e4ten des Theateralltags und ihrer abenteuerlichen Reise mit Sissele, der j\u00fcdischen Souffleuse. Sie erz\u00e4hlt mit viel Witz und etlichen Nebenhandlungen von einer unverhofften Familienzusammenf\u00fchrung und davon, wie sich unvergessliche Geschichten des 20. Jahrhunderts mit jenen der Nachgeborenen verbinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe das Buch mit gro\u00dfem Vergn\u00fcgen gelesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Adriana Altaras, Die j\u00fcdische Souffleuse, Kiepenheuer &amp; Witsch 2018, ISBN 978-3-462-05199-5 &nbsp; Adriana Altaras geh\u00f6rt seit ihrem Roman \u201eTitos Brille\u201c \u00fcber ihren Vater und ihre Familie zu den bekannten deutschen Schriftstellern. 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