{"id":6853,"date":"2018-11-26T08:46:47","date_gmt":"2018-11-26T06:46:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6853"},"modified":"2018-11-26T08:46:47","modified_gmt":"2018-11-26T06:46:47","slug":"slow-horses-ein-fall-fuer-jackson-lamb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6853","title":{"rendered":"Slow Horses. Ein Fall f\u00fcr Jackson Lamb"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/52383909n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6854\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/52383909n-190x300.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/52383909n-190x300.jpg 190w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/52383909n.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mick Herron, Slow Horses. Ein Fall f\u00fcr Jackson Lamb, Diogenes 2018, ISBN 978-3-257-07018-7<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder haben die Mitarbeiter des Diogenes Verlags einen Autor und eine Reihe ausgegraben, die in ihrem Herkunftsland seit 2010 gro\u00dfe Erfolge feiert und nun auch in lockerer Folge dem deutschsprachigen Publikum pr\u00e4sentiert werden soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Rede ist von dem englischen Schriftsteller Mick Herron, der mit seiner Jackson Lamb Serie seit 2010 erfolgreich ist.\u00a0 Nun ist in der \u00dcbersetzung von Stefanie Sch\u00e4fer der erste Band erschienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In ihm wird eine ungew\u00f6hnliche Truppe von Geheimagenten vorgestellt. Sie residieren im sogenannten \u201eSlough House\u201c und werden innerhalb des MI 5 die \u201eSlow Horses\u201c genannt. Unter der F\u00fchrung von Jackson Lamb, der selbst dorthin strafversetzt worden ist, besch\u00e4ftigen sich ehemalige Topagenten, die bei irgendeiner Sache versagt haben oder unverzeihliche Fehler begangen haben, mit relativ nutzlosen Schreibtischarbeiten. Die F\u00fchrung des MI 5 hofft sie dadurch loszuwerden, dass die slow horses vor lauter Langeweile und Frust ihren Job k\u00fcndigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter ihnen ist auch River Cartwright aus einer im MI 5 wohlbekannten Agentenfamilie (sein Gro\u00dfvater war ein hohes Tier und hat immer noch gro\u00dfen Einfluss). Nach einem \u00dcbungseinsatz in einer Londoner U-Bahn-Station, bei dem Rivers einen mit einem Sprengstoffg\u00fcrtel bewaffneten Terroristen stoppen soll und kl\u00e4glich versagt, weil er die Farben der Oberbekleidung des Attent\u00e4ters verwechselt hat, entgeht er nur durch die F\u00fcrsprache seines Gro\u00dfvaters der Entlassung und wird ein lahmer Gaul. Er ist davon \u00fcberzeugt, dass ihm ein nicht wohlgesonnener Kollege hier absichtlich falsche Angaben \u00fcbermittelt hat, um ihn kaltzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Misstrauen dieser Art ist der Kitt, der diese Gurkentruppe zusammenh\u00e4lt. Keiner traut dem anderen so recht \u00fcber den Weg und jeder tr\u00e4gt zun\u00e4chst sein Geheimnis, warum er in Slough House gelandet ist, alleine mit sich herum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ein pakistanischer Jugendlicher entf\u00fchrt wird, wittert River Cartwright seine Chance und beginnt zusammen mit anderen lahmen G\u00e4ulen auf eigene Faust zun\u00e4chst hinter dem R\u00fccken seines Chefs Jackson Lamb zu ermitteln. Der wiederum hat mit der Vizechefin des MI 5, Diana Taverner, genannt Lady Di, einige alte H\u00fchnchen zu rupfen. Ein gro\u00dfer Misthaufen aus Misstrauen und\u00a0 Korruption wird sich im Laufe der Handlung auftun<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die slow horses, die sich im Laufe einer spannenden und auch sehr verwickelten Handlung immer n\u00e4her kommen, werden zun\u00e4chst von Mick Herron ausf\u00fchrlich und nacheinander vorgestellt. Auch die Gr\u00fcnde, warum sie strafversetzt wurden kommen zur Sprache. Das dauert, aber im ersten Band einer Serie ist dies sicher sinnvoll, auch wenn in den n\u00e4chsten B\u00e4nden mit Sicherheit wieder neue Leute dazukommen werden, denn im Laufe der Handlung werden zwei Mitarbeiter von Jackson Lamb ihr Leben verlieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es wird sich herausstellen, dass der Fall des entf\u00fchrten pakistanischen Jungen alles andere ist als das, wonach er zun\u00e4chst ausgesehen hat. Die angebliche Gurkentruppe schl\u00e4gt sich recht gut und auch Jackson Lamb bringt so manches Sch\u00e4fchen bei Lady Di ins Trockene.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine verwickelte Handlung mit vielen Personen und Figuren und mit vielen Detailinformationen aus dem Inneren des MI 5 fordert die gro\u00dfe Aufmerksamkeit des Lesers, der sich aber dennoch kaum von diesem Thriller losrei\u00dfen kann und atemlos dem Ende entgegenliest.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man wartet schon jetzt gespannt auf den zweiten Band aus der Reihe, der in England 2013 unter dem Titel \u201eDead Lions\u201c erschienen ist. Ich erwarte ihn im Herbstprogramm 2019 bei Diogenes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Mick Herron, Slow Horses. 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