{"id":6875,"date":"2018-11-27T15:51:50","date_gmt":"2018-11-27T13:51:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6875"},"modified":"2018-11-27T15:51:50","modified_gmt":"2018-11-27T13:51:50","slug":"die-nervensaege-meine-mutter-sir-tiffy-der-nerd-und-ich-hoerbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.liesdoch.de\/?p=6875","title":{"rendered":"Die Nervens\u00e4ge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd und ich (H\u00f6rbuch)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/49847030n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6876\" src=\"http:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/49847030n.jpg\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/49847030n.jpg 242w, https:\/\/blog.liesdoch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/49847030n-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Michael Gerard Bauer, Die Nervens\u00e4ge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd und ich (H\u00f6rbuch), H\u00f6rcompany 2018, ISBN 978-3-945709-67-2<\/p>\n<p>Michael Gerard Bauer ist eine gro\u00dfen Zahl von Sch\u00fclern durch seine Ismael &#8211; Trilogie bekannt geworden, deren einzelnen\u00a0 Teile in vielen L\u00e4ndern zum Schulkanon Deutsch der Mittelstufe z\u00e4hlen. Sein neues Buch ist eine Art literarische Sitcom, in der zun\u00e4chst einmal alles durcheinander geht und sich nach langem Wirbel am Ende in einem geradezu karthartischen Prozess alles zum Besten kehrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die ich-erz\u00e4hlende Maggie Butt lebt mit ihrer Mutter alleine, seit ihr Vater sie beide verlassen hat. Sie h\u00e4lt ihr eigenes Leben f\u00fcr relativ unperfekt und nimmt sich deshalb in ihrer neuen Schule drei Dinge vor, die sie unbedingt erreichen will. Sie will eine beste Freundin finden, eine Eins in Englisch und sie braucht eine m\u00e4nnliche Begleitung f\u00fcr ihren Abschlussball, mit der sie sich sehen lassen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch als das Buch beginnt und das Schuljahr nur noch zwei Monate dauert, ist sie keinem dieser drei Ziele auch nur einen Schritt n\u00e4her gekommen. Und als ob das alles nicht dramatisch genug w\u00e4re, hat ihre Mutter einen neuen Lover kennengelernt. Maggie nennt ihn die Nervens\u00e4ge, weil sie bef\u00fcrchtet, dass er sich zwischen sie und ihre geliebte Mutter stellen wird. Danny, so hei\u00dft der Mann, arbeitet als Pfleger im Krankenhaus, und hat Maggie und so auch ihre Mutter kennengelernt, als sie vor etlicher Zeit volltrunken dort eingeliefert wurde.<\/p>\n<p>Er kommt immer \u00f6fter zu Besuch, gibt zu allem seinen Senf dazu und bringt irgendwann den verlotterten Perserkater Sir Tiffy einer sterbenden Patientin von ihm vorbei. Maggie, die gerade unter einer absolut verkorksten Frisur leidet. Von ihrer Englischlehrerin Schwester Evangelista, einer alten durchaus sympathischen Nonne immer wieder liebevoll in den sprachlichen Senkel gestellt und eine hoffnungsvolle Chance auf einen Tanzpartner vergeigend, scheint bei Maggie alles schief zu laufen.<\/p>\n<p>Mit viel Wortwitz und Komik erz\u00e4hlt Bauer \u00fcber lange Strecken des Buches\u00a0 vom ganz normalen Wahnsinn im Leben dieses jungen M\u00e4dchens, das an sich selbst und ihrer Welt zu verzweifeln scheint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch als sie bei den Sozialstunden im Altersheim dem scheuen Nerd Jeremy langsam n\u00e4her kommt, und auch Sir Tiffy sich zunehmend als Schmusekatze entwickelt, kommt langsam Licht ins Lebensdunkel von Maggie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und auch die ungeliebte Nervens\u00e4ge Danny wird noch eine positive Rolle spielen bei einem fulminanten Finale bis hin zu einem vers\u00f6hnlichen Schluss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein lustiges Buch, das auch sprachlich in die besondere Welt von Jugendlichen eintaucht und es perfekt versteht, sie auf eine Weise zu beschreiben, die voller Situationskomik ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Julia Nachtmann hat in dem vorliegenden H\u00f6rbuch den sprachlichen Witz und die situative Komik dieses Buches auf eine warmherzige Weise eigefangen und interpretiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Michael Gerard Bauer, Die Nervens\u00e4ge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd und ich (H\u00f6rbuch), H\u00f6rcompany 2018, ISBN 978-3-945709-67-2 Michael Gerard Bauer ist eine gro\u00dfen Zahl von Sch\u00fclern durch seine Ismael &#8211; Trilogie bekannt geworden, deren einzelnen\u00a0 Teile in vielen L\u00e4ndern zum Schulkanon Deutsch der Mittelstufe z\u00e4hlen. 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